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Seit gut zwei Wochen üben wir regelmäßig an der Schreibschrift. Es wird nicht jede Woche gemeinsam ein Buchstabe erarbeitet. Jedes Kind darf individuell im Lateinschriftheft arbeiten und sich einen Buchstaben aussuchen. Manche Kinder schaffen auch zwei Buchstaben pro Woche.

In jedem Heft sind alle Buchstaben in Schreibschrift vorgeschrieben. Dort wird zuerst nachgezogen, danach gehts an die Zeilen.

Das w1 ist dafür wie gemacht! Die Kinder können sehr gut darin arbeiten.Ist ein Buchstabe auch im Buch fertig bearbeitet, dürfen die Kinder am Deckblatt anmalen.

Es hängen A3 Blätter auf denen die Kinder mit Ölkreiden vorerst groß nachziehen dürfen, damit der Schwung ein wenig automatisiert wird.

In dieser Schulwoche sind die Präpositionen unser Schwerpunkt im Deutschunterricht. Da wir im Sachunterricht gerade das Wochenthema "Haustiere" haben, arbeitete ich mit dazu passenden Katzenbildern. Ich stellte den Kindern die Frage, wo denn die Katze auf der Bildkarte zu sehen ist und sie antworteten mir darauf. Manchmal musste ich noch nachhelfen, da der richtige Ausdruck nicht gleich gefunden wurde, aber meistens kannten sie schon die richtige Präposition.
Danach schrieb ich Sätze und Übungswörter an der Tafel vor und die Kids schrieben sie in ihr Formatiheft W.1 ab. Dieses Heft eignete sich ideal, da die Lineatur ein mehrmaliges Schreiben der Präposition ermöglicht:
- kleines Kästchen zum Abzeichnen der Bilder
- zwei kurze Zeilen zum mehrmaligen Schreiben des Lernwortes (Präposition)
- eine längere Zeile um mit dem Lernwort einen Satz zu formulieren.

Ich war sehr positiv von den Ergebnissen der Kids überrascht und werde das Formati W.1-Heft bestimmt nun noch öfter für solche Übungsstunden nutzen.

 

In letzter Zeit haben wir all unsere bisherigen Lernwörter wiederholt. Zuerst haben wir sie mündlich gesammelt und kurze Sätze gebildet, danach wurden sie schriftlich geübt. Dafür haben wir im Formatiheft W.1 gearbeitet, das für Wörtersammlungen den perfekten Überblick bietet. Ich habe die Lernwörter ausgedruckt, die Kids klebten sie in das kleine Feld im Heft und schrieben in den zwei kurzen Zeilen immer nur das Wort. In der langen Zeile sollten sie einen Satz bilden. Dank dieser wunderbaren Aufteilung schreiben die Kinder das Wort wirklich häufig und es wird gut eingeprägt.
Die tolle Anordnung im Heft lässt die Schulübungen auch automatisch gleich ordentlicher werden. Das Formatiheft W.1 ist ein gute Möglichkeit für jene Kinder, die noch weniger Struktur in den Heften haben, Ordnung in die Schulübungen zu bringen.

In unserer jahrgangsgemischten Klasse der GST1(link: Erklärung der Jahrgangsmischung) wird sehr viel vorgelesen. Immer wieder stellen wir dabei fest, wie wenig in den Familien gemeinsam gelesen wird, wie sehr die Kinder dies jedoch (nach einer kurzen Gewöhnungsphase) in der Schule genießen.

Dabei bietet das Vorlesen viele Vorteile:

Einzelne Bücher (meist kurze Bilderbücher) mit erziehlichem Inhalt (SU: Soziales Lernen)  werden in unserer Klasse dann besonders genutzt.

Um die Kinder an das Verfassen von Nacherzählungen heranzuführen, bearbeiten wir diese Geschichten im Anschluss an das Vorlesen mit Hilfe eines „Erzählbandes“.

Dabei handelt es sich um ein breites Textil-Geschenkband, das auf der „Arbeitsdecke“ im Zick-Zack aufgelegt wird. (Die „Arbeitsdecke“ dient als Ablösung der herkömmlichen Tafel, vor der die Kinder mit Blickrichtung nach vorne an ihren Tischen sitzen. Ebenso könnte man einen einfärbigen „Arbeitsteppich“ verwenden.

Die Kinder sitzen dabei zusammen mit den Lehrpersonen rund um die Arbeitsdecke, die wie ein Tisch verwendet wird: selbstverständlich darf sie nicht mit Schuhen betreten werden und es soll darauf durch Beteiligung aller SchülerInnen ein geordnetes Bild zum Thema entstehen.)

Die Geschichte wird nun in einzelne Situationen gegliedert. Auf dem „Erzählband“ befindet sich danach für jede Situation ein großer Flussstein. Ähnlich wie bei der Tier- Erarbeitung (link: SU: Tiererarbeitung) erhalten nun alle Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten Gegenstände, Bilder/Fotos, Wortkärtchen, Satzkärtchen oder Kärtchen mit kurzen Texten, die im anschließenden, gemeinsamen Lehrer-Schüler-Gespräch den einzelnen Situationen passend zugeordnet werden. So entsteht nach und nach ein umfangreiches Bild, das den Kindern bei der anschließenden Versprachlichung der Nacherzählung helfen soll.

Nun dürfen einzelne Kinder das breite Erzählband abgehen und dabei anhand der Anordnungen auf der „Arbeitsdecke“ die Geschichte nacherzählen.

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Im Anschluss erhalten die Kinder von jeder Situation der Geschichte einen kleinen, kopierten Text und sollen nun in Einzelarbeit  zu jedem Text ein passendes Bild zeichnen (1. Schst. ins Heft C8) oder passende Wörter in den Lückentext einfügen (2. Schst.ins Heft W1). Dabei sollen sie sich natürlich an die „Arbeitsdecke“ erinnern und diese auch als Hilfe verwenden.

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von Dipl. Päd. Susanne Hofstätter

Die vier Adventwochen nützen wir im Sachunterricht gerne für Soziales Lernen.

Für Christen ist dies eine Zeit der Besinnung und Reflexion in Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, jedoch auch Nicht-Christen können diese Zeit zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten gegenüber anderen nützen.

Daher sprechen wir in dieser Zeit oft über das gemeinsame Miteinander in der Klassengemeinschaft. Jedes Kind denkt nach, wie es jemand anderem eine Freude machen könnte. Die Kinder lernen auch, das Bemühen anderer wahrzunehmen und anzuerkennen und sich vielleicht sogar dafür zu bedanken. Allen Kindern der Klasse wird bewusst, wie viel jede/r dazu beitragen kann, dass sich alle wohlfühlen und ein entspanntes, harmonisches Klassenklima entsteht.

Diese Überlegungen halten die Kinder in einem „persönlichen Adventkalender“ (2 Doppelseiten des Heftes W1) fest: Täglich wird mit Datum im „Zeichenfenster“ ein Satz aufgeschrieben, der beschreibt, was das Kind an diesem Tag zur guten Klassengemeinschaft beitragen möchte.formati_w1_adventformati_w1_advent_2

Findet in einer jahrgangsgemischten Klasse der GST1 (link: Erklärung der Jahrgangsmischung) sehr viel offener Unterricht statt, ist es ratsam, die Kinder dazu anzuhalten, ein persönliches Lerntagebuch zu führen.

Dabei halten die Kinder in ihrem Lerntagebuch täglich fest, woran und mit wem sie in offenen Lernphasen gearbeitet haben. Sie trainieren dabei, sich in ihrer Arbeitshaltung und ihrem Sozialverhalten zu reflektieren und behalten einen Überblick über ihre erbrachten Leistungen.

Trotz dieses hohen Anspruches darf man von 6-8jährigen Kindern hier noch keine ausgereiften Reflexionen erwarten. Das schriftliche Festhalten (oft nur in Form von Zeichnungen) ist nur ein erster Schritt in die richtige Richtung und Grundlage für reflektive Gespräche zwischen Lehrpersonen und dem einzelnen Kind.

formati_w1_beispiel

Wortarten nach Maria Montessori:

Die Wortarten werden in der Montessori-Pädagogik mit Wortarten-Symbolen dargestellt. So ist für das Kind ganz leicht zu erkennen aus welchen Wortarten ein Satz besteht und wie er sich aufbaut.

Tipp: Ganz besonders einfach und schön ist die Einführung der Wortarten mit Hilfe eines Wortartenmärchens( zu finden im Internet, Sie können sich gerne für nähere Infos auch bei mir melden).

Einsatz:

Mit Hilfe einer Wortarten-Schablone formen  können die Zeichen für die Wortarten nach Montessori exakt und einfach gezeichnet werden. Dargestellt werden Wortarten wie: Verb, Nomen, Adjektiv, Artikel, Partizip, Pronomen, Numerale, Adverb, Interjektion, Präposition, Konjunktion, ...

 

dreieck großes schwarzes Dreieck = Nomen

dreieck_blaukleines hellblaues Dreieck = Artikel

roter_kreisgroßer roter Kreis = Verb

dreieck_dunkelblaukleines dunkelblaues Dreieck = Adjektiv

halbmondgrüner Halbmond = Präposition



siehe Montessori Wortarten im Internet

 Im Wörterheft – Heft w.1 oder w.2 - werden die Wortartensymbole dargestellt und dazu passende Wortarten gesucht.
Später werden Sätze geschrieben und die entsprechenden Wortarten-Symbole über die einzelnen Wörter gezeichnet.

Beispiele:

wortartenwortarten1

Bemerkungen zu den Formati – Produkten:

 Wörterhefte:

von Dipl. Päd. Susanne Hofstätter

 

Bereits kurz nach dem Erlernen der einzelnen Rechenoperationen suchen wir im Alltag der Kinder nach Anwendungsmöglichkeiten, um den Kindern die Wichtigkeit der Rechenoperationen nahezubringen.

Zuerst  geben wir den Kindern mündlich Beispiele:

  1. B. Bei jeder Station des Stationenbetriebs dürfen 6 Kinder arbeiten. 3 Kinder haben sich schon gemeldet.

Frage F: Wie viele Kinder dürfen noch mitmachen?

Rechnung R: 3+3=6
Antwort A: Es dürfen noch 3 Kinder mitmachen.

Danach dürfen die Kinder zu vorgegebenen Rechnungen selbst Rechengeschichten erfinden.

R: 4+5=9
Geschichte: Ich habe von meiner Oma 4 Zuckerl bekommen. Meine Mama hat mir noch 5 Zuckerl dazugegeben.

Frage F: Wie viele Zuckerl habe ich jetzt?

Erst wenn den Kindern der Sinn von Rechengeschichten erschlossen ist, wird anhand einer Rechengeschichten- Kartei selbstständig im Heft Formati W1 geübt.

Dabei wird großer Wert auf die richtige, übersichtliche Schreibweise gelegt, die den Kindern später bei komplexeren Textrechnungen sehr entgegen kommt.

Rechengeschichte mit Frage F

Rechnung R
Antwort A

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