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Die meisten meiner Schülerinnen und Schüler lieben Burger. Am besten schmeckt er aber, wenn man ihn selbst macht. Daher habe ich diesen Gedanken genommen, um "vegetables" in meiner Klasse zu wiederholen und zu festigen.

Zunächst habe ich eine Audiodatei vorgespielt, in der eine Marktszene zu hören war: "Red tomatoes", "healthy cucumbers", und andere Ausrufe. Die Kinder mussten sich möglichst viele Ausrufe oder Gemüsesorten merken.

In der zweiten Hördatei mussten sie sich das aufgezählte Gemüse in der richtigen Reihenfolge merken und die dritte Übung verlangte, dass die Kinder die "geschmuggelte" Frucht zwischen dem ganzen Gemüse heraushören.

Danach gab es ein paar Übungen zur Aussprache und zur Merkfähigkeit.

Anschließend legte ich magnetische Einzelteile meines eigenen Burgers auf die Tafel und beschrieb, was ich alles in meinen Burger geben würde.

Meine Schülerinnen und Schüler konnten gar nicht abwarten, bis sie aufzählen konnten, wie ihr Traumburger aussehen würde.

Selbstverständlich brauchten wir neben viel Gemüse auch Brot, Fleisch und Käse und folgendes Gerüst "I put ..... on my burger."

Die Kinder lebten sich voll aus und kreierten die ausgefallensten Burgervarianten. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir danach großen Hunger hatten 🙂 aber die Vokabel sind fest verankert!

Hier ein paar Einträge in unser Formati Sprachenheft V.1 Wer uns schon länger verfolgt, weiß, dass ich mit den Kindern immer 10 neue Vokabel einführe und in einer weiterführenden Einheit verschriftlichen sie auch eine einfache, aber passende Phrase. So haben sie mit der Zeit ein Repertoir an Wörtern und Sätzen, die sie anwenden können.

Cover v.1

Burger Variante 1

Burger Variante 2

Burger Variante 3

Englisch lernen in der Grundschule ist ein Thema für sich.

Englisch in der Grundschule findet im Rahmen einer verbindlichen Übung statt und ist kein Fach, das benotet wird. Es zeigt sich, dass einerseits die didaktische Herangehensweise
einzelner Lehrkräfte und Schulen stark divergiert, andererseits die oft unterschiedliche Sprachenbiografie der Schülerinnen und Schüler einen differenzierten methodisch-didaktischen Lehr- und individualisierten Lernansatz im Unterricht erfordern. In manchen Klassen findet der Englischunterricht vermehrt und in manchen weniger statt. Es gibt auch keine fixe Stundeneinteilung im Stundenplan und weil auch die Benotung wegfällt, wird Englisch weniger ernst genommen als andere Fächer.  All dies lässt Unterschiede in den Ergebnissen des Fremdsprachenunterrichts während der ersten vier Schuljahre vermuten.
(Quelle: http://www.oesz.at)

Laut dem aktuellen Lehrplan für die verbindliche Übung "Lebende Fremdsprache Englisch" sollen die Schülerinnen und Schüler, ausgehend vom Unterrichtsgeschehen und dem Transfer einfacher Alltagssituationen aus der Erlebnis- und Erfahrungswelt der Grundschüler, sprachliche Äußerungen anderer verstehen und ermutigt werden, eigene Sprechabsichten mit einfachen sprachlichen Mitteln zu verwirklichen. (vrgl. www.bildung.bmbwf.gv.at)

Darüber hinaus gibt es dann noch die GK4 (= Grundkompetenzen „Lebende Fremdsprache“ 4. Schulstufe). Die GK4 basieren auf dem Kompetenzmodell des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS) und des Sprachenportfolios für die Grundschule sowie dem Lehrplan und zeigen, welche Fertigkeiten Schülerinnen und Schüler am Ende der Volksschule in der Fremdsprache erworben haben.

Ziel ist es, Prinzipien eines kompetenzorientierten GERS-geleiteten Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule zu fördern und den Übergang zur Sekundarstufe zu erleichtern.

Die 5 Fertigkeiten sind Hören/Verstehen, Lesen/Verstehen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben Grundkompetenzen, die zum Kompetenzniveau A1 des GERS hinführen sollen und damit zur Harmonisierung der
Nahtstelle zur Sekundarstufe I beitragen, wo für die 5. Schulstufe laut Lehrplan A1-Niveau angestrebt wird.

Ich beobachte aber immer wieder, dass die ersten vier Fertigkeiten als selbstverständlich genommen werden, jedoch die fünfte Fertigkeit, nämlich Schreiben, oft vernachlässigt wird.

Wenn ich aber sehe, mit welchem Tempo in der 5. Schulstufe weiter gearbeitet wird und welches Grundwissen bereits die erste Schularbeit in Englisch voraussetzt, kann ich nur raten, auch Schreiben vermehrt im Englischunterricht zu integrieren.

Ein Auszug aus den Grundkompetenzen-Katalog im Bereich Schreiben findet ihr hier:

SCHREIBEN

  1. Schreiben fremdsprachiger Wörter und Phrasen im Rahmen der erarbeiteten Themenbereiche.
    a) Kann Wörter und Phrasen abschreiben.
    b) Kann sehr einfache Lückentexte (mit Hilfe eines vorgegebenen Wortschatzes)  ergänzen.
    c) Kann persönliche Listen aus einem vorgegebenen Wortschatz, z. B. Einkaufslisten,
    TV-Programme, Vorlieben erstellen.
    d) Kann sehr einfache kurze Texte nach Vorgabe von Satzanfängen und vorgegebenem
    Wortschatz schreiben.
  2. Abschreiben und Übertragen sehr einfacher kurzer Sätze im Rahmen der erarbeiteten
    Themenbereiche.
    a) Kann sehr einfache kurze Texte mit Hilfe eines vorgegebenen Wortschatzes verändern, z. B. Einladungen, Glückwunschkarten, elektronische Nachrichten, Wetterberichte, Personenbeschreibungen, usw.
    b) Kann sehr einfache schriftliche Dialoge mit Hilfe eines vorgegebenen Wortschatzes
    verändern, z. B. Sprechblasen zu Themen wie Einkaufen, Freizeitgestaltung, Wegbeschreibungen usw.

In der GS I liegt der Fokus in meiner Klasse auf den Grundkompetenzen Hören/Verstehen und an Gesprächen teilnehmen. In der GS II kommen Lesen/Verstehen, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben hinzu.

Hierfür verwenden wir die neuen Sprachenhefte von Formati, die sich super dazu eignen den Wortschatz zu erarbeiten und auch passende Phrasen aufzuschreiben. Es liegt an den Schülerinnen und Schüler, wie viel sie dann letztendlich schreiben wollen. Die meisten sind aber sehr stolz darauf, wenn ihnen das gut gelingt und wollen immer mehr!

Ein paar Beispiele folgen (Food & Drinks, Animals, Christmas, Halloween):

Food & Drinks

Animals

Halloween

Christmas

Schülerinnen und Schüler machen anfangs Fehler und müssen sich erst an die Schreibweise gewöhnen. Um das möglich zu machen, müssen sie irgendwann aber damit beginnen. Also geduldig bleiben und einfach weitermachen. Sie kommen dann schnell hinein und entdecken eigene Strategien, wie sie was schreiben, z.B. durch Reimwörter cat - hat - bat oder dog - frog - bog usw. Hier empfehle ich STORY TELLING mit englisch-sprachigen Kinderbüchern, die sich reimen, wie z.B. meinen Favourites Oi frog!, Room On The Broom, The Snail and the Whale) *unbezahlte Werbung

Für Fragen, Anmerkungen, Kritik meldet euch auf Instagram!

Alles Liebe! Eure schulinsel

 

 

 

 

 

Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Nach einer langen Sommerpause, melde ich mich von der schulinsel! zurück.Ein neues Schuljahr hat begonnen und auch viele neue Hefte nutzen wir auch in der 3. Klasse.

In einem anderen Post, möchte ich euch einen Vergleich der verwendeten Hefte aus der 1. Klasse, 2. Klasse und 3. Klasse zeigen, damit ihr auch den Wechsel der Formate nachvollziehen könnt und der eine oder andere für sich selbst die passenden Hefte besser aussuchen kann.

Aber nun will ich euch zeigen, wie wir mit dem neuesten Formati-Mitglied, nämlich dem Formati V.1 Heft arbeiten:

Wir verwenden das Heft als Englischheft und wollen bereits in der 3. Klasse langsam ein paar Schriftbilder auf Englisch schreiben und uns hoffentlich merken. Ich weiß, hier gehen die Meinungen weit auseinander, ob das zu früh ist oder nicht. Schaden kann es auf keinen Fall, weil ich aus Erfahrung weiß, dass die Kinder in den weiteren Schulen ins kalte Wasser geworfen werden und ziemlich sofort mit den Vokabeln in Wort und Schrift starten.

Nun gut, diese Überlegung muss jeder für sich machen.

Auf jeden Fall: Auf der linken Seite ist im Kästchen Platz für Zeichnungen, um etwas hineinzukleben oder Platz für einen anderen Input, der die Kinder zum Schreiben motivieren soll.

Darüber ist ein langes Kästchen für Überschriften oder Themen.

Unter dem großen Kästchen befinden sich 10 linierte kleine Kästchen für Wörter. Die Liniatur ist uns bereits aus dem Schreibheft Formati S.2 bekannt, das wir in der 2. Klasse benutzt haben.

Auf der rechten Seite sieht man weitere 10 Kästchen, darunter nochmals 10 weitere Kästchen.

Diese Seite könnte für Verbesserungen oder Wiederholungen der erarbeiteten Vokabeln genutzt werden.

Weiter unten zeige ich euch, wie wir die Seiten verwenden.

Innenansicht
Formati V.1
Piratenklasse
Unser Cover

Unser erstes Thema dieses Jahr war numbers - eine Wiederholung aus der Grundstufe 1, nur diesmal kamen Schriftbilder dazu.

Meine Kinder zählen bereits über 100 auf Englisch und mögen auch Spiele mit rückwärts zählen, Zahlen between, usw. Sie haben auch eine gute Aussprache. Wir haben die Ziffern bis 10 mit einem Reim wiederholt.

Ich habe darauf geschaut Wörter auszuwählen, die sie bereits kennen, z.B. cats, girl, pets. So konnten alle sehr flott den Reim auswendig aufsagen.

Die 10 Kästchen für die Wörter eignen sich perfekt für die zehn Zahlenwörter inklusive einer Minizeichnung.

Später dachte ich mir, dass es gescheit gewesen wäre, dass die Schülerinnen und Schüler genau die Anzahl auch hinzeichnen. Man lernt also nie aus 🙂

Die allererste Seite im Heft besteht nur aus dieser Seite, somit haben wir das Thema numbers wieder beim nächsten Thema aufgegriffen und integriert.

Englisch Reim
Formati V.1

Als nächstes haben wir das Thema pencil case erarbeitet.

Auf meinem schulinsel-Blog findet ihr dazu auch einen Rap, wie wir die Vokabeln erarbeitet haben und weiteres Material zu schoolbag & pencil case: https://www.schulinsel.at/2018/09/10/my-schoolbag-meine-schultasche/

Hier ein Ausschnitt unserer Hefteinträge, der die Aufteilung - freie Fläche zum Malen oder Einkleben plus Lineatur zum Vokabelschreiben - verdeutlicht:

Formati V.1
In my pencil case
Formati V.1
I can see

Ich habe meinen Schülerinnen und Schülern die Wahl gegeben, ob sie noch einmal die Vokabeln oder bereits erste Sätze schreiben möchten. Na, was glaubt ihr, wie die Entscheidung ausfiel?

Die Kinder waren so stolz, dass sie Englisch schreiben und wollten gar nicht mehr aufhören.

Ich habe im Moment keine DAZ Kinder, aber ich kann mir vorstellen, genau so auch mit ihnen zu arbeiten. Das Format ist übersichtlich und der Ablauf immer gleich. Das gibt den Kindern Sicherheit und eine Routine. Super geeignet ist auch die Lineatur, vor allem für Kinder, die vorher wenig bis gar nicht geschrieben haben.

Die Hefte sind in Österreich bereits erhältlich! Oder ihr probiert euer Glück bei einem baldigen Gewinnspiel auf der schulinsel Instagramseite.

Alles Liebe!
Eure Martina von schulinsel!

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