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... bald ist Weihnachten und die Ferien stehen vor der Tür!

Die Kinder wollten gerne noch eine Weihnachtsgeschichte schreiben. Diesmal aber anders: Es gab einen Geschichtenanfang und die Kinder durften die Geschichte zu Ende schreiben.

Alle hatten dafür 30 Minuten Zeit und jedes Kind schrieb so viel es konnte.

Die Geschichte handelte von einem schusseligen Weihnachtsmann, der die Geschenke immer vertauschte. Eines Tages traute sich dann ein Weihnachtswichtel und ...

 

Alle schrieben die Geschichte in ihr Formati Geschichtenheft. Den kleinen Zettel klebten wir als kleine Seite mit Uhu Stick als Seite ein und durfte am Ende dann den Weihnachtsmann mit dem Weihnachtswichtel malen.

Die Geschichten wurden alle sehr toll und das Geschichtenheft eignet sich für die Kinder hervorragend. Der Platz reicht meistens völlig aus und alle sind stolz, wenn sie letztendlich noch etwas malen können.

Kurz vor Weihnachten haben wir eine Geschichte über das Weihnachtshörnchen verfasst.

Die Idee dazu habe ich von der Internetseite spielend-leicht-lernen.at und war davon sofort begeistert.

Gemeinsam haben wir weihnachtliche Wörter an der Tafel gesammelt und jeder der wollte, durfte schon Ideen zum Inhalt seiner Geschichte berichten.

Am Schreibblatt selbst, fanden die Kinder Wörter, die sie in ihrer Geschichte einsetzen konnten - aber nicht müssen.

Dann ging es los und die Fantasiegeschichte vom Weihnachtshörnchen wurde ins Formati Geschichtenheft geschrieben. Jedes Kind durfte mir dann die Geschichte vorlesen kommen und gemeinsam haben wir Rechtschreibfehler verbessert.

Die Kinder waren so stolz auf ihre Geschichten und wollten sie gerne aufhängen. Also schrieben alle ihre Geschichte fehlerfrei auf ihr Schreibblatt.

Damit die Geschichte noch ein wenig weihnachtlicher wird, habe ich die Seite mit den Zeilen auf rotes Papier kopiert. Das Hörnchen selbst blieb auf weißem Papier um es dann noch schön anzumalen zu können.

Wir bastelten daraus ein Klappheft und schwupps - schon hingen alle Weighnachtshörnchengeschichten am Gang!

 

Wir wünschen allen FROHE WEIHNACHTEN!

 

Die Weihnachtszeit eignet sich hervorragend zum Verfassen von Texten!

Seit ca. einem Monat schreiben die Kinder der 3. Klasse mindestens einmal die Woche einen freien Text zu einem bestimmten Thema.

Unsere letzten Überschriften waren: "Ich bin cool" und "Mein Leben als Schulkind".

Die Kinder erhalten von mir einen kurzen Text aus der Kartei vom Verlag Lernen mit Pfiff. Im Sitzkreis besprechen wir Ideenvorschläge, erstellen Mindmaps, sammeln Begriffe etc.

Ich lese die Inputs auf dem Zettel einmal laut vor und dann darf jedes Kind damit auf seinen Platz gehen und sich selbstständig die Angabe nochmals durchlesen.

Im Anschluss beginnt jeder individuell auf einen Zettel zu schreiben. Die Kinder erhalten keine Mindessatzanzahl. Hier spielt die Zeit eine Rolle. Alle haben 35-40 Minuten Zeit und schreiben in diesem Zeitraum so viel sie möchten und schaffen. Danach gibt es noch 10 Minuten in denen alle ihren Text mehrmals durchlesen und versuchen alleine Fehler zu finden. Das Wörterbuch darf hier zur Hilfe genommen werden.

Nachdem die Geschichte von einer Lehrperson kontrolliert wurde, dürfen die Kinder an einem anderen Tag zur Hausübung die ihren Text in Schönschrift ins Geschichtenheft abschreiben.

Die Kinde lieben es Geschichten zu schreiben und man merkt, je mehr sie schreiben, desto wunderbarer werden die Ergebnisse!!! 🙂

Seit knapp zwei Wochen machen wir regelmäßig eine Stunde zum Verfassen von Texten. Es geht darum, dass die Kinder zu einem bestimmten Thema frei schreiben dürfen - ohne Vorgabe. Es gibt keine Satzanzahl etc. Vorgegeben ist ein Zeitrahmen von 40 Minuten, den die Kinder individuell nutzen dürfen. Satzanfänge werden individuell besprochen und sind in der Klasse ausgehängt.

Jedes Kind bekommt ein kleines Zettelchen mit einer Angabe mit zum Text hinführenden Hinweisen.

Der ausgegebene Zettel wird eingeklebt und dann darf auch schon losgelegt werden.

Im c2 können die Kinder dann wenn sie fertig sind mit ihrem Text ein zum Inhalt passendes Bild malen. In unserem Fall durfte jeder sich selbst malen. Die Kinder können mittlerweile gut mit Füllfeder schreiben und lassen nach wie vor eine Zeile frei, damit die Seite übersichtlicher gestaltet ist und auch Platz für Korrekturen bleibt.

Die Ergebnisse sind toll geworden und deutliche Unterschiede sichtbar. 🙂

 

Als Lese- HÜ durften die Kinder ihre Werke daheim vorlesen!

 

Nun geht es mit Riesenschritten dem Ende des Schuljahres zu.

Alle Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer, freuen sich auf die bevorstehenden Ferien.
Jeder will wissen, was der andere in den Sommerferien vor hat? Wohin geht die Reise? Wird es ein Badeurlaub oder doch eine aufregende Zeit am Bauernhof? Vielleicht ein Städtetrip mit vielen Sehenswürdigkeiten? Aber auch Ferien bei den Großeltern können sehr spannend sein.

Um all diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben sich die Kinder gegenseitig interviewt. Ein kurzer Interviewfragebogen oder mehr ein Notizzettel sollte helfen, sich die Antworten zu notieren, um daraufhin einen informativen Text zu verfassen.

Sich Informationen holen, Texte planen, Textentwürfe notieren, Texte strukturieren gehören unter anderem zum Kompetenzbereich des Verfassens von Texten. Viele Schülerinnen und Schüler scheitern gleich am Beginn des Schreibprozesses, weil sie nicht wissen, wie sie starten sollen. Daher ist es immer hilfreich, wenn sie bereits vor dem Schreiben selbst, eine Vorübung - wie hier dem Interviewfragebogen - machen, bevor sie zum Text selbst kommen.

Erster Schritt: Ganz unspektakulär haben die Kinder den Namen ihres Interviewpartners gezogen. Damit wollte ich vermeiden, dass immer dieselben Kinder zusammenarbeiten. Außerdem wäre es sicherlich nicht so spannend gewesen jemanden zu interviewen, den man so gut kennt, dass man eventuell auch weiß, was er/sie für Urlaubspläne hat.

Zweiter Schritt: Die Schülerinnen und Schüler haben sich gegenseitig Fragen gestellt und ihre Antworten auf ihrem Interviewbogen notiert.

Dritter Schritt: Mithilfe der Notizen haben sie anschließend einen kurzen Text verfasst.
Am Ende wurden die Texte laut vorgelesen. So erfuhren wir, wie die anderen – inklusive mir – die Ferien verbringen werden.

Hier einige Beispiele, die wir in unser C2 Heft geschrieben haben.

Wünsche euch allen erholsame und aufregende Ferien und noch genügend Kraft für die letzten Tage!
Eure schulinsel

Dieses Mal diente uns der Dürer Hase als Inspiration für kreative Texte.

Im Rahmen eines Zeichenwettbewerbs von Format Werk und Edition Dürer, an dem ihr mit eurer Klasse noch bis Ende Juni teilnehmen könnt, sind in unserer Klasse bunte Zeichnungen eines Feldhasen entstanden. Gearbeitet wurde mit Wasserfarben. Das künstlerische Ziel dieser Arbeit war es, mit nur einer Farbe, verschiedene Abstufungen zu schaffen und so den Hasen in mehreren Tönen auszumalen. Doch bevor wir uns an die tatsächliche Arbeit machen konnten, haben die Kinder auf Schmierblättern versucht mit Bleistift den perfekten Hasen zu zeichnen. Hier zeichne ich auch mit und gebe Tipps, worauf sie achten müssen. Oft finde ich auch ein Video mit einer Anleitung. Das haben meine Schülerinnen und Schüler auch sehr gerne. Danach sind wir gut gerüstet und trauen uns an das weiße Blatt heran.

Die Endergebnisse hat den Kindern sehr gefallen. So waren sie auch Feuer und Flamme als ich das Thema unserer nächsten Geschichten vorgeschlagen habe.

Von zu Hause habe ich einen Stoffhasen mitgenommen, weil ich leider keine Hörl-Hasen-Figur habe, und habe mit inspirativen Fragen versucht in den Köpfen der Kinder Bilder und Ideen entstehen zu lassen.

Passend auch zu unseren Sachunterrichtsthema "Der erste Bezirk" hat es sich angeboten, den Hasen durch die Innere Stadt spazieren zu lassen.

So in etwa war die Anleitung für die Kinder:

Dein Hase erwacht zum Leben und will die Innere Stadt erkunden....

Baue diese Fragen ein und überlege, was am Ende mit dem Hasen passiert. 
Schreibe in der Mitvergangenheit, achte auf verschiedene Satzanfänge und schmücke deine Geschichte mit Adjektiven aus. Vergiss nicht auf eine knackige Überschrift.

Hier ein paar Textbeispiele aus unseren Formati C.2 Heften.

Die Osterferien sind zwar schon etwas her, aber das c1 ist für jegliche Geschichten perfekt geeignet. Oft ist nach einem langen Wochenende oder nach Ferien nicht genug Zeit, das jedes Kind ausgiebig über seine Erlebnisse berichten kann. Dennoch ist es spannend, vor allem für die MitschülerInnen, was alle so erlebt haben.

Deshalb begannen wir schon zu Beginn der zweiten Klasse Geschichten über unsere Erlebnisse zu verfassen. Bilder dürfen anschließend dazu gemalt werden. Sind alle Kinder fertig, treffen wir uns im Sitzkreis und es wird vorgelesen. Das geht nämlich um einiges schneller als wenn jedes Kind der Klasse erzählt.

Oft wird gestaunt und gelacht, denn es kristallisieren sich schon einige tolle Autoren und Autorinnen heraus.

Eine Erlebniserzählung zu schreiben fällt vielen Kindern schwer. Es erleichtert den Schreibprozess aber enorm, wenn sie das Erlebnis auch tatsächlich erlebt haben. Oft sehe ich Angaben, die zwar nett gemeint sind, jedoch, für viele, zu abstrakt dargestellt sind, wie etwa ein Bild, auf dem eine Familie, bepackt mit Rucksäcken, die Spitze eines Berges erreicht und ein kurzer Angabetext, der lautet „Schreibe eine zum Bild passende Erlebniserzählung“. Es gibt Schülerinnen und Schüler, die noch nie mit ihrer Familie wandern waren. Wie sollen sie denn ein Erlebnis nacherzählen, das sie selbst nie erlebt haben?

Es gibt auch Kinder, die sehr talentiert sind und denen Schreiben leicht fällt. Vermutlich ist das so, weil sie viel lesen und auch viel vorgelesen bekommen haben, weil sie einen großen Wortschatz besitzen und sich sprachlich gut ausdrücken können, Kinder, denen Schreiben Spaß macht, die einfach gerne schreiben.

Aber es sollte das Ziel einer Lehrperson sein, allen Kindern Schreiben zu ermöglichen. Daher eignen sich am besten Erlebnisse, die auch tatsächlich passiert sind.

So nahmen wir unseren Kochworkshop als Anlass, eine Erlebniserzählung zu verfassen.

Kochen - essen - schreiben - war unser Motto!

Die Kinder haben so viel erlebt. Angefangen von der Hinfahrt, die Vorfreude und Erwartungen waren groß, denn den Workshop haben wir im Rahmen eines Zeichenwettbewerbs gewonnen. Alle Sinne wurden angeregt. Die Kinder hatten die Möglichkeit selbst Gemüse zu schneiden, einen Teig zu kneten, Äpfel zu schälen und auch eine Tomatensauce zu kochen.

Hier ein paar Eindrücke:

Die verschiedenen Gerüche hatten die Schülerinnen und Schüler noch Tage später in der Nase. Am Ende durften sie auch alles verkosten und aufessen. Die Geschmacksknospen machten Freudensprünge und so erinnerten sich die Kinder ganz genau beim Verfassen des Textes an jedes Detail.

Einige Schülerinnen und Schüler unterstütze ich mit verschiedenen Scaffolding-Methoden

So klappt eine gelungene Erlebniserzählung - und wer noch Unterstützung braucht, hier heißt das Zauberwort "Scaffolding". Mit dem richtigen Gerüst schafft tatsächlich jede Schülerin und jeder Schüler einen eigenen Text zu verfassen. So entwickeln Kinder Freude an Schreiben und sind stolz auf ihre Geschichte, was zu mehr Selbstbewusstein führt. Eine tolle Vorstellung, oder?

Unser Formati-Heft C4 bietet Kindern die Möglichekeit, nach dem Schreiben, auch etwas dazu zu zeichnen.
Das lieben sie - sogar in der 3.Klasse!

Hier ein paar Beispiele unserer Erlebniserzählungen.
Der Kochkurs - Teil 1
Teil  2
Teil 3

 

Kochen leicht gemacht - Teil 1
Teil 2
Teil 3

 

In der Kochstube -  Teil 1
Teil 2

Englisch lernen in der Grundschule ist ein Thema für sich.

Englisch in der Grundschule findet im Rahmen einer verbindlichen Übung statt und ist kein Fach, das benotet wird. Es zeigt sich, dass einerseits die didaktische Herangehensweise
einzelner Lehrkräfte und Schulen stark divergiert, andererseits die oft unterschiedliche Sprachenbiografie der Schülerinnen und Schüler einen differenzierten methodisch-didaktischen Lehr- und individualisierten Lernansatz im Unterricht erfordern. In manchen Klassen findet der Englischunterricht vermehrt und in manchen weniger statt. Es gibt auch keine fixe Stundeneinteilung im Stundenplan und weil auch die Benotung wegfällt, wird Englisch weniger ernst genommen als andere Fächer.  All dies lässt Unterschiede in den Ergebnissen des Fremdsprachenunterrichts während der ersten vier Schuljahre vermuten.
(Quelle: http://www.oesz.at)

Laut dem aktuellen Lehrplan für die verbindliche Übung "Lebende Fremdsprache Englisch" sollen die Schülerinnen und Schüler, ausgehend vom Unterrichtsgeschehen und dem Transfer einfacher Alltagssituationen aus der Erlebnis- und Erfahrungswelt der Grundschüler, sprachliche Äußerungen anderer verstehen und ermutigt werden, eigene Sprechabsichten mit einfachen sprachlichen Mitteln zu verwirklichen.

Darüber hinaus gibt es dann noch die GK4 (= Grundkompetenzen „Lebende Fremdsprache“ 4. Schulstufe). Die GK4 basieren auf dem Kompetenzmodell des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS) und des Sprachenportfolios für die Grundschule sowie dem Lehrplan und zeigen, welche Fertigkeiten Schülerinnen und Schüler am Ende der Volksschule in der Fremdsprache erworben haben.

Ziel ist es, Prinzipien eines kompetenzorientierten GERS-geleiteten Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule zu fördern und den Übergang zur Sekundarstufe zu erleichtern.

Die 5 Fertigkeiten sind Hören/Verstehen, Lesen/Verstehen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben Grundkompetenzen, die zum Kompetenzniveau A1 des GERS hinführen sollen und damit zur Harmonisierung der
Nahtstelle zur Sekundarstufe I beitragen, wo für die 5. Schulstufe laut Lehrplan A1-Niveau angestrebt wird.

Ich beobachte aber immer wieder, dass die ersten vier Fertigkeiten als selbstverständlich genommen werden, jedoch die fünfte Fertigkeit, nämlich Schreiben, oft vernachlässigt wird.

Wenn ich aber sehe, mit welchem Tempo in der 5. Schulstufe weiter gearbeitet wird und welches Grundwissen bereits die erste Schularbeit in Englisch voraussetzt, kann ich nur raten, auch Schreiben vermehrt im Englischunterricht zu integrieren.

Ein Auszug aus den Grundkompetenzen-Katalog im Bereich Schreiben findet ihr hier:

SCHREIBEN

  1. Schreiben fremdsprachiger Wörter und Phrasen im Rahmen der erarbeiteten Themenbereiche.
    a) Kann Wörter und Phrasen abschreiben.
    b) Kann sehr einfache Lückentexte (mit Hilfe eines vorgegebenen Wortschatzes)  ergänzen.
    c) Kann persönliche Listen aus einem vorgegebenen Wortschatz, z. B. Einkaufslisten,
    TV-Programme, Vorlieben erstellen.
    d) Kann sehr einfache kurze Texte nach Vorgabe von Satzanfängen und vorgegebenem
    Wortschatz schreiben.
  2. Abschreiben und Übertragen sehr einfacher kurzer Sätze im Rahmen der erarbeiteten
    Themenbereiche.
    a) Kann sehr einfache kurze Texte mit Hilfe eines vorgegebenen Wortschatzes verändern, z. B. Einladungen, Glückwunschkarten, elektronische Nachrichten, Wetterberichte, Personenbeschreibungen, usw.
    b) Kann sehr einfache schriftliche Dialoge mit Hilfe eines vorgegebenen Wortschatzes
    verändern, z. B. Sprechblasen zu Themen wie Einkaufen, Freizeitgestaltung, Wegbeschreibungen usw.

In der GS I liegt der Fokus in meiner Klasse auf den Grundkompetenzen Hören/Verstehen und an Gesprächen teilnehmen. In der GS II kommen Lesen/Verstehen, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben hinzu.

Hierfür verwenden wir die neuen Sprachenhefte von Formati, die sich super dazu eignen den Wortschatz zu erarbeiten und auch passende Phrasen aufzuschreiben. Es liegt an den Schülerinnen und Schüler, wie viel sie dann letztendlich schreiben wollen. Die meisten sind aber sehr stolz darauf, wenn ihnen das gut gelingt und wollen immer mehr!

Ein paar Beispiele folgen (Food & Drinks, Animals, Christmas, Halloween):

Food & Drinks

Animals

Halloween

Christmas

Schülerinnen und Schüler machen anfangs Fehler und müssen sich erst an die Schreibweise gewöhnen. Um das möglich zu machen, müssen sie irgendwann aber damit beginnen. Also geduldig bleiben und einfach weitermachen. Sie kommen dann schnell hinein und entdecken eigene Strategien, wie sie was schreiben, z.B. durch Reimwörter cat - hat - bat oder dog - frog - bog usw. Hier empfehle ich STORY TELLING mit englisch-sprachigen Kinderbüchern, die sich reimen, wie z.B. meinen Favourites Oi frog!, Room On The Broom, The Snail and the Whale) *unbezahlte Werbung

Für Fragen, Anmerkungen, Kritik meldet euch auf Instagram!

Alles Liebe! Eure schulinsel

Eines der schönsten Bereiche im Deutschunterricht ist für mich das Verfassen von Texten.

Jedes Kind kann Texte verfassen, wenn es die richtige Herangehensweise erfährt.

Kinder sollen von Anfang an die Möglichkeit haben ihre Texte kreativ zu gestalten und vor allem in einem Rahmen zu arbeiten, in der sie keine Angst vor Fehlern haben müssen.

Für mich geht es beim Verfassen von Texten in erster Linie darum, dass Schülerinnen und Schüler Freude am Schreiben entwickeln und sich zutrauen lernen, eigene Texte schreiben zu können.

Von der ersten Klasse an beginnen wir mit Einwortgeschichten. Mehr dazu kannst du im Artikel "Individuelles Lesen und Schreiben lernen" nachlesen.

Meine Schülerinnen und Schüler führen ein separates Geschichtenheft, in das nur eigene Texte hineinkommen. Abschreib-, Rechtschreib- oder Übungen zur Grammatik schreiben die Kinder in ein anderes Formati-Deutschheft.

Die Geschichtenhefte sind etwas Besonderes. Daher sind Verbesserungen meinerseits hier  mit Vorsicht zu genießen. Es gibt keinen roten Stift oder sonst eine Farbe, die in das kleine "Werk" der Kinder eingreift. Zum Entstehungsprozess gehört beim Verfassen von Texten auch das Verbessern dazu. Das bedeutet, dass das Ausbessern während des Schreibens passiert. Kinder "holen" sich von mir Wörter, die sie nicht schreiben können, später - wie zum Beispiel jetzt in der 3. Klasse - arbeiten sie auch mit Wörterbüchern. Ich als Lehrperson darf  Vorschläge zum Ausdruck machen und kleine Hinweise leicht mit Bleistift darüber schreiben, damit das Kind es gleich verbessern und meine Notiz ausradieren kann.

So entstehen wunderbare Texte und zwar im Heft eines jeden Kindes, was klarerweise immer wieder zu Erfolgserlebnissen führt. Die Folge ist, dass Kinder tatsächlich gerne Texte schreiben! Was will man mehr? Rechtschreibung kommt mit ausreichend anderer Übungen mit der Zeit auch.

Beim Verfassen von Texten unterstütze ich Kinder, die sich aufgrund einer anderen Sprache, geringer Erfahrung mit Sprache und Texten oder einfach aufgrund geringerer Begabung beim Schreiben schwer tun, mit der Methode des Scaffoldings.

Das bedeutet, dass ich ihnen Hilfsmittel anbiete, damit sie trotz diverser Barrieren, einen eigenen Text verfassen können.

In den folgenden Beispielen war das Thema "Drei Wünsche", inspiriert von unserem Deutschbuch. Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit, sprechen die Schülerinnen und Schüler darüber, was sie sich wünschen.Daher schien mir dieser Titel passend.

Die meisten Kinder in meiner Klasse können mittlerweile sehr treffend eine Einleitung, Höhepunkt und Schluss erarbeiten. Einige aber brauchen dabei Unterstützung. Diesen Kindern habe ich einen fertigen Text gegeben, den wir in einer kleinen Gruppe zunächst gelesen haben und besprochen haben. Wer? Wo? Wann? Was passiert?

Anschließend haben wir uns Satzteile farbig markiert, die gleich bleiben dürfen und Teile, die sie verändern sollen, haben wir frei gelassen.

Zu diesen freiwählbaren Satzteilen haben wir viele Möglichkeiten auf Kärtchen aufgeschrieben, die von den Kindern kamen. So mussten sie sie quasi nur wählen und ihre Geschichte "zusammenbauen". Jeder hatte am Ende eine individuelle Geschichte und war glücklich darüber.

Ich schätze die Bemühungen der Kinder sehr in diesen Schreibphasen, daher ist es mir auch wichtig, dass jeder der will, auch die Möglichkeit hat seine/ihre Geschichte vorzulesen. Das lieben meine Schülerinnen und Schüler.

Mit der Zeit sieht man dann bei vielen Kindern die Entwicklung und dass sie immer weniger dieser Hilfsmitteln brauchen. Eine wunderbare Erfahrung auch für mich als Lehrerin 🙂

Zum Schulschluss und auch passend zu unserem Piratenmusical, das wir zum Abschluss der 2. Klasse vorbereitet hatten, haben wir im Bereich Texte verfassen eine Piratengeschichte geschrieben.

Für kreatives Schreiben verwenden wir in der 2. Schulstufe die C1-Formati Hefte. Links befindet sich eine glatte Seite zum Zeichnen und rechts eine Lineatur mit einer Zeilenhöhe von 10 mm, die das Schreiben der Buchstaben in richtiger Höhe erleichtern. Für das nächste Schuljahr habe ich ein anderes Format gewählt. Warum und welches, beschreibe ich in einem anderen Post genauer.

Zurück zu den Piraten. Im Rahmen der Vorbereitung für unser Musicals haben sich die Schülerinnen und Schüler sehr viel Wissen über das Piratenleben angeeignet. An Fantasie zu diesem Thema fehlte es ihnen vermutlich nicht. Sicherlich hätten sie ganz tolle eigene Geschichten verfassen können.

Ich wollte diesmal aber, dass wir uns mit der Textsorte Nacherzählung beschäftigen. Daher habe ich eine Piratengeschichte vorgelesen. Damit das Ganze noch piratenmäßiger wirkt, sind wir diesmal zum Schreiben in den Turnsaal gewandert. Dort stand bereits die Bühne mit unserer Bühnengestaltung für die Aufführung bereit. Das inspirierte so einige Kinder, weil es ja nicht oft vorkommt - oder bisher noch nie, dass sie Geschichten im Turnsaal schreiben durften. Den Text habe ich zwei Mal vorgelesen und anschließend ein paar Fragen dazu gestellt, die die Kinder beantwortet haben.

Danach haben die Schülerinnen und Schüler mit dem Schreiben begonnen. Dafür, dass es unsere erste Nacherzählung war, hat jedes Kind zumindest grob den Inhalt wiedergeben können. Einige haben sich tatsächlich viele Details gemerkt und diese in ihren Geschichten eingebaut.

Hier ein paar Eindrücke unserer Bühnengestaltung, sowie unserer Geschichten. Aaaargh!

 

Hoffe, ihr bekommt auch nun Lust auf Abenteuer und euch packt die Reiselust! Schöne Ferien!

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Grüße, schulinsel

Noch rechtzeitig bevor die Neujahrsglocken läuten, will ich euch unsere letzte Arbeit in den Formati Heften zeigen. Selbstverständlich drehte sich alles um Weihnachten, um Wünsche und wer jetzt überhaupt die Geschenke bringt.

In meiner Klasse gibt es sehr viele Überzeugungen und Meinungen zu diesem Thema, da wir ein bunt gemischter Haufen sind. Zum Teil kann das sehr interessant sein, aber oft ist es auch eine Herausforderung - vor allem für mich als Lehrerin - vor allem zu einer Zeit wie dieser.

Es gibt Kinder, die glauben fest an das Christkind, andere denken, dass der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Einige sind überzeugt, dass das Ganze Quatsch ist und es die Eltern sind, die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum legen. Dann gibt es auch Kinder, die kein Weihnachten feiern und ganz verwirrt sind. Es ist ihnen nicht sofort klar, dass sie dafür andere Feste feiern. Doch man kommt nicht drumherum und kann/will dieses Thema nicht überspringen. Weihnachten ist für mich mehr als ein christliches Fest. Es ist ein Fest des Miteinanders, der Dankbarkeit, des Friedens und des Neuanfangs. Diese Themen lassen sich sehr schön im Unterricht unterbringen, sodass alle Kinder etwas für sich mitnehmen können.

Es ist aber nicht zu umgehen, dass Kinder auch untereinander sprechen. Die einen erzählen mit großen Augen von den vielen Geschenken. Andere wollen aufklären und behaupten lautstark, dass nur "kleine Kinder" an so einen Unsinn glauben. Ein paar sind bereit zum ersten Mal einen Wunschzettel zu schreiben in der Hoffnung, dass ihr Brief abgeholt und durch Geschenke ersetzt wird. Als Lehrerin weiß man, dass das bei vielen Kindern nicht passieren wird. Lass ich diese Kinder trotzdem einen Brief schreiben und riskiere, dass sie enttäuscht werden, weil sich niemand um die Weihnachtspost kümmert? Schreibe ich überhaupt keine Weihnachtspost mit den Kindern?

Unterstütze ich den Glauben an das Christkind oder den Weihnachtsmann oder sage ich die "Wahrheit"? Ich finde, das ist ein heikles Thema. Vor allem, weil ich nicht weiß, welche Theorie die Eltern zu Hause pflegen.
Weihnachten ist für mich eine lebendige Tradition, die uns bewusst machen soll, dass man im Hier und Jetzt leben soll und zumindest für einen Augenblick alle Sorgen und Probleme ablegen soll. Das ist aus meiner Sicht mit der "stillen Zeit" gemeint, auf die viele Erwachsene bei den ganzen Weihnachtsvorbereitungen vergessen.

Ich habe mit meiner Klasse versucht diesem Zauber von Weihnachten auf den Grund zu gehen und wir haben uns mehrere Wochen lang damit beschäftigt, was uns eigentlich glücklich macht und wofür wir dankbar sind. Außerdem war unser großes Thema "Weihnachten in anderen Ländern". Hierzu haben wir auch eine klasseninterne Weihnachtsfeier mit Eltern gemacht, bei der die Kinder eine Weihnachtslesung veranstaltet und die Erwachsenen über die Bräuche in anderen Ländern informiert haben. Wir sind auch darauf gekommen, dass wir uns alle über Geschenke freuen, aber dass Geschenke, die vom Herzen kommen, eine viel größere Bedeutung haben. Daher haben wir auch das "Shape of you" von Ed Sheeran umgetextet und daraus "Geschenke, die vom Herzen kommen" gemacht. All das und mehr könnt ihr wieder unter @schulinsel auf Instagram nachlesen.

Mit dem Schlitten um die Welt @schulinsel

Nun zum Schreibprozess: Für Kinder ist der schwierigste Teil beim Verfassen von Texten das Planen von Texten. Besonders für Kinder mit anderen Erstsprachen, die noch einen geringen Wortschatz haben, kann das eine Herausforderung sein. Weil aber alle Kinder einen Brief und nicht nur einen Wunschzettel mit Wünschen schreiben wollten, habe ich versucht das Schreibangebot so vorzubereiten, sodass jedes Kind einen Brief verfassen konnte.

Weihnachtspost-Werkstatt

Diese drei Schritte waren für das Schreiben ausschlaggebend:

An wen schreibe ich meinen Brief?
Empfänger

Hier habe ich den Kindern frei gelassen, ob sie an das Christkind, den Weihnachtsmann oder die Eltern schreiben wollen.

Wünsche formulieren

Damit jeder Satz anders klingt, habe ich einige Muster vorgeschrieben, die die Kinder nutzen konnten.

Grußformel

Damit der Brief mit seinen ganzen Komponenten auch vollständig ist, darf natürlich die Grußformel - in diesem Fall  die Weihnachtsgrüße - nicht fehlen.

Ein Kind meinte zu mir, es habe nicht so viele Wünsche. Es würde aber die Wünsche von Mama, Papa, Oma, Opa, Onkel usw. kennen und ob es einen Wunschzettel für die ganze Familie schreiben darf. Das ist ihm auch sehr gut gelungen 🙂

Auch viele andere Briefe sind sehr entzückend geworden.

Die Kinder haben zuerst den Brief in ihr Formati C4-Heft geschrieben. Ich kann immer wieder betonen, wie sehr es die Kinder lieben, ihre Geschichte auch mit einem Bild abzuschließen. Das ist ausgezeichnet mit der glatten Seite links, die das C4 bietet. Anschließend haben sie ihren Brief mit mir durchgeschaut und zum Schluss nochmal "schön" auf ein weihnachtliches Briefpapier abgeschrieben, sodass sie es zu Hause aufs Fensterbrett legen konnten. Mit ganz viel Glitzer und schönen Seidenbändern durften die Kinder ihre Briefe verzieren, was ein Riesenspaß war.

Hier einige Ergebnisse:

Ich wünsche euch, dass ihr alle den Zauber von Weihnachten erkennen konntet, Gelassenheit und Mut habt ihn auch im neuen Jahr immer wieder in den Sinn zu rufen, sodass ihr nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern jeden Tag kleine Wunder erlebt, euch alles leicht fällt und ihr reine Freude verspürt, was auch immer ihr macht. Dann wacht das Kind in euch nicht nur an Weihnachten auf, sondern begleitet euch durchs ganze Jahr.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2018.

Eure schulinsel

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