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Kurz vor Weihnachten haben wir eine Geschichte über das Weihnachtshörnchen verfasst.

Die Idee dazu habe ich von der Internetseite spielend-leicht-lernen.at und war davon sofort begeistert.

Gemeinsam haben wir weihnachtliche Wörter an der Tafel gesammelt und jeder der wollte, durfte schon Ideen zum Inhalt seiner Geschichte berichten.

Am Schreibblatt selbst, fanden die Kinder Wörter, die sie in ihrer Geschichte einsetzen konnten - aber nicht müssen.

Dann ging es los und die Fantasiegeschichte vom Weihnachtshörnchen wurde ins Formati Geschichtenheft geschrieben. Jedes Kind durfte mir dann die Geschichte vorlesen kommen und gemeinsam haben wir Rechtschreibfehler verbessert.

Die Kinder waren so stolz auf ihre Geschichten und wollten sie gerne aufhängen. Also schrieben alle ihre Geschichte fehlerfrei auf ihr Schreibblatt.

Damit die Geschichte noch ein wenig weihnachtlicher wird, habe ich die Seite mit den Zeilen auf rotes Papier kopiert. Das Hörnchen selbst blieb auf weißem Papier um es dann noch schön anzumalen zu können.

Wir bastelten daraus ein Klappheft und schwupps - schon hingen alle Weighnachtshörnchengeschichten am Gang!

 

Wir wünschen allen FROHE WEIHNACHTEN!

 

Das Formati Heft c.2 eignet sich bestens um das freie Schreiben zu üben.

In der 2. Klasse lege ich großen Wert darauf, dass die Freude am Schreiben geweckt wird. Die Kinder sollen über viele eigene Erlebnisse schreiben und diese Geschichten werden regelmäßig den anderen vorgelesen.

Nach dem Weihnachtskonzert durften die Kinder zeichnen und schreiben, wie sie es empfunden haben. Die einzige Vorgabe die sie von mir zur Zeit bekommen ist, dass sie am Satzanfang groß schreiben und jeder Satz mit einem Satzzeichen enden muss.

 

Die Texte der Kinder sind ganz unterschiedlich. Manche beschreiben kurz die wesentlichen Fakten, andere erzählen schon, wie sie sich bei den diversen Erlebnissen gefühlt haben.

Allgemein bereitet den Kindern das freie Schreiben große Freude.

 

 

 

 

Die Weihnachtszeit eignet sich hervorragend zum Verfassen von Texten!

Seit ca. einem Monat schreiben die Kinder der 3. Klasse mindestens einmal die Woche einen freien Text zu einem bestimmten Thema.

Unsere letzten Überschriften waren: "Ich bin cool" und "Mein Leben als Schulkind".

Die Kinder erhalten von mir einen kurzen Text aus der Kartei vom Verlag Lernen mit Pfiff. Im Sitzkreis besprechen wir Ideenvorschläge, erstellen Mindmaps, sammeln Begriffe etc.

Ich lese die Inputs auf dem Zettel einmal laut vor und dann darf jedes Kind damit auf seinen Platz gehen und sich selbstständig die Angabe nochmals durchlesen.

Im Anschluss beginnt jeder individuell auf einen Zettel zu schreiben. Die Kinder erhalten keine Mindessatzanzahl. Hier spielt die Zeit eine Rolle. Alle haben 35-40 Minuten Zeit und schreiben in diesem Zeitraum so viel sie möchten und schaffen. Danach gibt es noch 10 Minuten in denen alle ihren Text mehrmals durchlesen und versuchen alleine Fehler zu finden. Das Wörterbuch darf hier zur Hilfe genommen werden.

Nachdem die Geschichte von einer Lehrperson kontrolliert wurde, dürfen die Kinder an einem anderen Tag zur Hausübung die ihren Text in Schönschrift ins Geschichtenheft abschreiben.

Die Kinde lieben es Geschichten zu schreiben und man merkt, je mehr sie schreiben, desto wunderbarer werden die Ergebnisse!!! 🙂

Personenbeschreibung als Textform wird bereits bis zum Umfallen in der Grundschule geübt. Das kommt den Schülerinnen und Schülern wieder in der nächstführenden Schule zugute. Denn in den meisten ersten Klassen kommt diese Textform zur Schularbeit.

Vielleicht verfolgt ihr schulinsel auf Instagram und habt mitbekommen, dass wir uns die letzten Wochen intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Wir beschreiben uns gegenseitig, unsere Familienmitglieder, Freunde, unbekannte Personen auf Bildern, Charaktere aus Zeichentrickfilmen und Büchern, Hexen und andere Gruselfiguren zu Halloween und viele andere.

Mittlerweile sind die Kinder Profis in Beschreiben von Personen. Sie halten sich aber verlässlich an die besprochenen Schritte und bauen gut formulierte Sätze auch in der nächsten Beschreibung.

Wie wir aber dieses Thema angegangen sind, möchte ich euch hier kurz schildern:

Ich habe den Kindern angekündigt, dass ich ihnen gleich ein Bild von einer Person zeigen würde. Ihre Aufgabe wäre es, sich so viele Details über diese Person zu merken wie nur möglich. Auf dem Bild war ein Superheld abgebildet.

Die Schülerinnen und Schüler konnten es ca. 30 Sekunden lang betrachten. Danach verschwand das Foto wieder in meinen Unterlagen. Kreuz und Quer schossen Informationen von allen Seiten. Haarfarbe, Augenfarbe, Maske, Outfit, Körperbau, Besonderheiten, Kräfte (die die KK vermutet hatten) und viele andere Stichwörter, die zur gezeigten Person passen, konnten sich die Kinder merken. Nebenbei habe ich alles notiert.

Anschießend legte ich ein Plakat in die Mitte unseres Sitzkreises mit einem Körperumriss drauf. Abwechselnd markierten bzw. malten die Kinder ihre Antworten, die ich nun nacheinander vorlas, in diesen Körperumriss hinein. So konnten wir schnell erkennen, was wir vergessen haben, z.B. die Nase. Ein nasenloses Gesicht fällt schnell auf.

So ergänzten wir unseren Inhalt. Ich gab ihnen noch den Tipp, damit nichts vergessen wird, dass sie eine Person immer von oben nach unten beschreiben. Das klappt mittlerweile ziemlich gut. Und Aussagen, die ich anfangs zu hören bekam "Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll" - nach vier Sätzen, kommen nicht mehr vor. Die Kinder haben eine Reihenfolge, an die sie sich halten und so wissen sie immer, was sie als nächstes schreiben müssen.

 

In einer der nächsten Stunden überlegten sammelten wir Adjektive zu jeder Kategorie, die wir beschreiben wollten.

Zuerst schrieben wir auf Plakaten und klärten nicht so bekannte Wörter, damit sich jedes Kind beispielsweise etwas unter einer blassen Gesichtsfarbe vorstellen kann oder einer krummen Nase.

Unsere Wörter schrieben wir ordentlich in unsere FORMATI Hefte. So kann immer wieder nachschauen, wenn einem treffende Wörter nicht einfalle wollen.

Um das Superhelden-Thema aufzugreifen sollten sich meine Schülerinnen und Schüler selbst in einen Superhelden bzw. eine Superheldin verwandeln.

Ich teilte ihnen das SUPER-ME Arbeitsblatt aus. Ein sehr gelungenes Beispiel seht ihr, wie ich finde, HIER

Sie überlegten sich einen Namen, ihr Superhelden-Symbol, ihre Kräfte und manche auch Schwächen, ihre guten und schlechten Eigenschaften, das Outfit, usw. Es machte den Kindern so richtig Spaß und ihre Kreativität hatte keine Grenzen. Ich liebe solche Stunden, wenn ich meine Schülerinnen und Schüler zum Schreiben motivieren kann.

Sie waren ja bereits gut gerüstet mit ihren Adjektiven aus den Formati-Heften, die sie nun verwenden konnten.

Damit ihre Texte dann auch ein Gesicht bekommen, zeichneten die Kinder sich selbst als Superheldin bzw. Superheld, natürlich passend zu ihrer Beschreibung.

Eine andere Klasse musste dann die Texte lesen und den Bildern zuordnen. So konnten wir sicher gehen, dass wir treffend beschrieben haben.

Hier einige Bilder dazu:

 

 

Nun geht es mit Riesenschritten dem Ende des Schuljahres zu.

Alle Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer, freuen sich auf die bevorstehenden Ferien.
Jeder will wissen, was der andere in den Sommerferien vor hat? Wohin geht die Reise? Wird es ein Badeurlaub oder doch eine aufregende Zeit am Bauernhof? Vielleicht ein Städtetrip mit vielen Sehenswürdigkeiten? Aber auch Ferien bei den Großeltern können sehr spannend sein.

Um all diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben sich die Kinder gegenseitig interviewt. Ein kurzer Interviewfragebogen oder mehr ein Notizzettel sollte helfen, sich die Antworten zu notieren, um daraufhin einen informativen Text zu verfassen.

Sich Informationen holen, Texte planen, Textentwürfe notieren, Texte strukturieren gehören unter anderem zum Kompetenzbereich des Verfassens von Texten. Viele Schülerinnen und Schüler scheitern gleich am Beginn des Schreibprozesses, weil sie nicht wissen, wie sie starten sollen. Daher ist es immer hilfreich, wenn sie bereits vor dem Schreiben selbst, eine Vorübung - wie hier dem Interviewfragebogen - machen, bevor sie zum Text selbst kommen.

Erster Schritt: Ganz unspektakulär haben die Kinder den Namen ihres Interviewpartners gezogen. Damit wollte ich vermeiden, dass immer dieselben Kinder zusammenarbeiten. Außerdem wäre es sicherlich nicht so spannend gewesen jemanden zu interviewen, den man so gut kennt, dass man eventuell auch weiß, was er/sie für Urlaubspläne hat.

Zweiter Schritt: Die Schülerinnen und Schüler haben sich gegenseitig Fragen gestellt und ihre Antworten auf ihrem Interviewbogen notiert.

Dritter Schritt: Mithilfe der Notizen haben sie anschließend einen kurzen Text verfasst.
Am Ende wurden die Texte laut vorgelesen. So erfuhren wir, wie die anderen – inklusive mir – die Ferien verbringen werden.

Hier einige Beispiele, die wir in unser C2 Heft geschrieben haben.

Interview1-Fragebogen

Interview2 - Fragebogen

Interview3 - Fragebogen

 

Was habt ihr so vor im Sommer?

 

Wünsche euch allen erholsame und aufregende Ferien und noch genügend Kraft für die letzten Tage!
Eure schulinsel

Dieses Mal diente uns der Dürer Hase als Inspiration für kreative Texte.

Im Rahmen eines Zeichenwettbewerbs von Format Werk und Edition Dürer , an dem ihr mit eurer Klasse noch bis Ende Juni teilnehmen könnt, sind in unserer Klasse bunte Zeichnungen eines Feldhasen entstanden. Gearbeitet wurde mit Wasserfarben. Das künstlerische Ziel dieser Arbeit war es, mit nur einer Farbe, verschiedene Abstufungen zu schaffen und so den Hasen in mehreren Tönen auszumalen. Doch bevor wir uns an die tatsächliche Arbeit machen konnten, haben die Kinder auf Schmierblättern versucht mit Bleistift den perfekten Hasen zu zeichnen. Hier zeichne ich auch mit und gebe Tipps, worauf sie achten müssen. Oft finde ich auch ein Video mit einer Anleitung. Das haben meine Schülerinnen und Schüler auch sehr gerne. Danach sind wir gut gerüstet und trauen uns an das weiße Blatt heran.

Die Endergebnisse hat den Kindern sehr gefallen. So waren sie auch Feuer und Flamme als ich das Thema unserer nächsten Geschichten vorgeschlagen habe.

Von zu Hause habe ich einen Stoffhasen mitgenommen, weil ich leider keine Hörl-Hasen-Figur habe, und habe mit inspirativen Fragen versucht in den Köpfen der Kinder Bilder und Ideen entstehen zu lassen.

Passend auch zu unseren Sachunterrichtsthema "Der erste Bezirk" hat es sich angeboten, den Hasen durch die Innere Stadt spazieren zu lassen.

So in etwa war die Anleitung für die Kinder:

Dein Hase erweckt zum Leben und will die Innere Stadt erkunden....

Baue diese Fragen ein und überlege, was am Ende mit dem Hasen passiert. 
Schreibe in der Mitvergangenheit, achte auf verschiedene Satzanfänge und schmücke deine Geschichte mit Adjektiven aus. Vergiss nicht auf eine knackige Überschrift.

Hier ein paar Textbeispiele aus unseren Formati C.2 Heften.

Der Dürer Hase in Wien

Der Hase ging durch Wien

 

Der bunte Hörl-Hase

Eine Erlebniserzählung zu schreiben fällt vielen Kindern schwer. Es erleichtert den Schreibprozess aber enorm, wenn sie das Erlebnis auch tatsächlich erlebt haben. Oft sehe ich Angaben, die zwar nett gemeint sind, jedoch, für viele, zu abstrakt dargestellt sind, wie etwa ein Bild, auf dem eine Familie, bepackt mit Rucksäcken, die Spitze eines Berges erreicht und ein kurzer Angabetext, der lautet „Schreibe eine zum Bild passende Erlebniserzählung“. Es gibt Schülerinnen und Schüler, die noch nie mit ihrer Familie wandern waren. Wie sollen sie denn ein Erlebnis nacherzählen, das sie selbst nie erlebt haben?

Es gibt auch Kinder, die sehr talentiert sind und denen Schreiben leicht fällt. Vermutlich ist das so, weil sie viel lesen und auch viel vorgelesen bekommen haben, weil sie einen großen Wortschatz besitzen und sich sprachlich gut ausdrücken können, Kinder, denen Schreiben Spaß macht, die einfach gerne schreiben.

Aber es sollte das Ziel einer Lehrperson sein, allen Kindern Schreiben zu ermöglichen. Daher eignen sich am besten Erlebnisse, die auch tatsächlich passiert sind.

So nahmen wir unseren Kochworkshop als Anlass, eine Erlebniserzählung zu verfassen.

Kochen - essen - schreiben - war unser Motto!

Die Kinder haben so viel erlebt. Angefangen von der Hinfahrt, die Vorfreude und Erwartungen waren groß, denn den Workshop haben wir im Rahmen eines Zeichenwettbewerbs gewonnen. Alle Sinne wurden angeregt. Die Kinder hatten die Möglichkeit selbst Gemüse zu schneiden, einen Teig zu kneten, Äpfel zu schälen und auch eine Tomatensauce zu kochen.

Hier ein paar Eindrücke:

Die verschiedenen Gerüche hatten die Schülerinnen und Schüler noch Tage später in der Nase. Am Ende durften sie auch alles verkosten und aufessen. Die Geschmacksknospen machten Freudensprünge und so erinnerten sich die Kinder ganz genau beim Verfassen des Textes an jedes Detail.

Einige Schülerinnen und Schüler unterstütze ich mit verschiedenen Scaffolding-Methoden

So klappt eine gelungene Erlebniserzählung - und wer noch Unterstützung braucht, hier heißt das Zauberwort "Scaffolding". Mit dem richtigen Gerüst schafft tatsächlich jede Schülerin und jeder Schüler einen eigenen Text zu verfassen. So entwickeln Kinder Freude an Schreiben und sind stolz auf ihre Geschichte, was zu mehr Selbstbewusstein führt. Eine tolle Vorstellung, oder?

Unser Formati-Heft C4 bietet Kindern die Möglichekeit, nach dem Schreiben, auch etwas dazu zu zeichnen.
Das lieben sie - sogar in der 3.Klasse!

Hier ein paar Beispiele unserer Erlebniserzählungen.
Der Kochkurs - Teil 1
Teil  2
Teil 3

 

Kochen leicht gemacht - Teil 1
Teil 2
Teil 3

 

In der Kochstube -  Teil 1
Teil 2

Passender geht es kaum, denn der Struwwelpeter und die Struwwelliese sind die perfekten Beispiele dafür, wie ungepflegt man aussieht, wenn man nicht "Haare wäsche" oder die Nägel schneiden möchte.

Körperpflege und Körperhygiene sind wichtig und darüber lernen wir zur Zeit. Welche Körperteile waschen wir, was putzen wir oder womit pflegen wir unsere Nägel? All das beschäftigt uns derzeit im Unterricht. Und weil die Kinder so gerne reimen, durfte sich jeder noch Zwicke-Zw-Reime ausdenken und aufschreiben.

Im Formati Creativ C.1 konnten wir hier sehr gut arbeiten, weil auf der linken Seite genügend Platz zum Malen und Reimen war.

Passend zur kalten  Jahreszeit beschäftigten wir uns mit dem Thema Kälte und Winter. Es wurde besprochen, dass es nicht nur für Menschen sehr schwer sein kann im Winter wenn man kein zu Hause hat oder auch keine warme Kleidung. Auch für Tiere kann der Winter hart sein.

Was ist eigentlich ein Winterschlaf, Winterruhe oder die Winterstarre? Welche Tiere bekommen ein dichteres Federkleid oder ein warmes Winterfell? Was ist ein Zugvogel und welche Vogelarten sind Standvögel?

All diese Themen beschäftigten uns im Februar im Rahmen der Freiarbeit.

Abschließend durften sich (vor allem die schnelleren) Kinder zwei Tiere aus der Kartei aussuchen über die sie genauere Infos aufschreiben wollten und auch dazu malen.

Das Formati Creativ C.2 ist hierfür die perfekte Wahl, denn so fiel das Präsentieren der Arbeiten am Ende auch viel leichter.

Der Dachs und das Eichhörnchen waren klare Favoriten! So hatten wir einen sehr  netten Abschluss! ?

... oder "Der Fußballer nimmt der Elsa den Krapfen weg".

Bei unserem Faschingsfest am Faschingsdienstag war einiges los! Plötzlich waren Polizisten, Einhörner, Prinzessinnen, Ninjas und Indianer unterwegs ...
Krapfen essen, Spiele spielen und noch mehr lachen als sonst standen auf der Tagesordnung.

Am Tag danach durften die Kinder dann lustige Sätze über unser Faschingsfest schreiben und ein passendes Bild dazu malen. Das hat den Kindern richtig viel Spaß bereitet - auch den Schreibmuffeln.

Das Formati Creativheft C.1 passte hiefür nahezu perfekt, denn die Kinder konnten schreiben und daneben gleich malen.
Beim Vorlesen im Sitzkreis konnten sie so gleich ihre Bilder dazu zeigen. So wie die Frau Lehrerin das immer beim Vorlesen eines Buches macht :-).

Englisch lernen in der Grundschule ist ein Thema für sich.

Englisch in der Grundschule findet im Rahmen einer verbindlichen Übung statt und ist kein Fach, das benotet wird. Es zeigt sich, dass einerseits die didaktische Herangehensweise
einzelner Lehrkräfte und Schulen stark divergiert, andererseits die oft unterschiedliche Sprachenbiografie der Schülerinnen und Schüler einen differenzierten methodisch-didaktischen Lehr- und individualisierten Lernansatz im Unterricht erfordern. In manchen Klassen findet der Englischunterricht vermehrt und in manchen weniger statt. Es gibt auch keine fixe Stundeneinteilung im Stundenplan und weil auch die Benotung wegfällt, wird Englisch weniger ernst genommen als andere Fächer.  All dies lässt Unterschiede in den Ergebnissen des Fremdsprachenunterrichts während der ersten vier Schuljahre vermuten.
(Quelle: http://www.oesz.at)

Laut dem aktuellen Lehrplan für die verbindliche Übung "Lebende Fremdsprache Englisch" sollen die Schülerinnen und Schüler, ausgehend vom Unterrichtsgeschehen und dem Transfer einfacher Alltagssituationen aus der Erlebnis- und Erfahrungswelt der Grundschüler, sprachliche Äußerungen anderer verstehen und ermutigt werden, eigene Sprechabsichten mit einfachen sprachlichen Mitteln zu verwirklichen. (vrgl. www.bildung.bmbwf.gv.at)

Darüber hinaus gibt es dann noch die GK4 (= Grundkompetenzen „Lebende Fremdsprache“ 4. Schulstufe). Die GK4 basieren auf dem Kompetenzmodell des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS) und des Sprachenportfolios für die Grundschule sowie dem Lehrplan und zeigen, welche Fertigkeiten Schülerinnen und Schüler am Ende der Volksschule in der Fremdsprache erworben haben.

Ziel ist es, Prinzipien eines kompetenzorientierten GERS-geleiteten Fremdsprachenunterrichts in der Grundschule zu fördern und den Übergang zur Sekundarstufe zu erleichtern.

Die 5 Fertigkeiten sind Hören/Verstehen, Lesen/Verstehen, an Gesprächen teilnehmen, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben Grundkompetenzen, die zum Kompetenzniveau A1 des GERS hinführen sollen und damit zur Harmonisierung der
Nahtstelle zur Sekundarstufe I beitragen, wo für die 5. Schulstufe laut Lehrplan A1-Niveau angestrebt wird.

Ich beobachte aber immer wieder, dass die ersten vier Fertigkeiten als selbstverständlich genommen werden, jedoch die fünfte Fertigkeit, nämlich Schreiben, oft vernachlässigt wird.

Wenn ich aber sehe, mit welchem Tempo in der 5. Schulstufe weiter gearbeitet wird und welches Grundwissen bereits die erste Schularbeit in Englisch voraussetzt, kann ich nur raten, auch Schreiben vermehrt im Englischunterricht zu integrieren.

Ein Auszug aus den Grundkompetenzen-Katalog im Bereich Schreiben findet ihr hier:

SCHREIBEN

  1. Schreiben fremdsprachiger Wörter und Phrasen im Rahmen der erarbeiteten Themenbereiche.
    a) Kann Wörter und Phrasen abschreiben.
    b) Kann sehr einfache Lückentexte (mit Hilfe eines vorgegebenen Wortschatzes)  ergänzen.
    c) Kann persönliche Listen aus einem vorgegebenen Wortschatz, z. B. Einkaufslisten,
    TV-Programme, Vorlieben erstellen.
    d) Kann sehr einfache kurze Texte nach Vorgabe von Satzanfängen und vorgegebenem
    Wortschatz schreiben.
  2. Abschreiben und Übertragen sehr einfacher kurzer Sätze im Rahmen der erarbeiteten
    Themenbereiche.
    a) Kann sehr einfache kurze Texte mit Hilfe eines vorgegebenen Wortschatzes verändern, z. B. Einladungen, Glückwunschkarten, elektronische Nachrichten, Wetterberichte, Personenbeschreibungen, usw.
    b) Kann sehr einfache schriftliche Dialoge mit Hilfe eines vorgegebenen Wortschatzes
    verändern, z. B. Sprechblasen zu Themen wie Einkaufen, Freizeitgestaltung, Wegbeschreibungen usw.

In der GS I liegt der Fokus in meiner Klasse auf den Grundkompetenzen Hören/Verstehen und an Gesprächen teilnehmen. In der GS II kommen Lesen/Verstehen, zusammenhängendes Sprechen und Schreiben hinzu.

Hierfür verwenden wir die neuen Sprachenhefte von Formati, die sich super dazu eignen den Wortschatz zu erarbeiten und auch passende Phrasen aufzuschreiben. Es liegt an den Schülerinnen und Schüler, wie viel sie dann letztendlich schreiben wollen. Die meisten sind aber sehr stolz darauf, wenn ihnen das gut gelingt und wollen immer mehr!

Ein paar Beispiele folgen (Food & Drinks, Animals, Christmas, Halloween):

Food & Drinks

Animals

Halloween

Christmas

Schülerinnen und Schüler machen anfangs Fehler und müssen sich erst an die Schreibweise gewöhnen. Um das möglich zu machen, müssen sie irgendwann aber damit beginnen. Also geduldig bleiben und einfach weitermachen. Sie kommen dann schnell hinein und entdecken eigene Strategien, wie sie was schreiben, z.B. durch Reimwörter cat - hat - bat oder dog - frog - bog usw. Hier empfehle ich STORY TELLING mit englisch-sprachigen Kinderbüchern, die sich reimen, wie z.B. meinen Favourites Oi frog!, Room On The Broom, The Snail and the Whale) *unbezahlte Werbung

Für Fragen, Anmerkungen, Kritik meldet euch auf Instagram!

Alles Liebe! Eure schulinsel

 

 

 

 

 

Eines der schönsten Bereiche im Deutschunterricht ist für mich das Verfassen von Texten.

Jedes Kind kann Texte verfassen, wenn es die richtige Herangehensweise erfährt.

Kinder sollen von Anfang an die Möglichkeit haben ihre Texte kreativ zu gestalten und vor allem in einem Rahmen zu arbeiten, in der sie keine Angst vor Fehlern haben müssen.

Für mich geht es beim Verfassen von Texten in erster Linie darum, dass Schülerinnen und Schüler Freude am Schreiben entwickeln und sich zutrauen lernen, eigene Texte schreiben zu können.

Von der ersten Klasse an beginnen wir mit Einwortgeschichten. Mehr dazu kannst du im Artikel "Individuelles Lesen und Schreiben lernen" nachlesen.

Meine Schülerinnen und Schüler führen ein separates Geschichtenheft, in das nur eigene Texte hineinkommen. Abschreib-, Rechtschreib- oder Übungen zur Grammatik schreiben die Kinder in ein anderes Formati-Deutschheft.

Die Geschichtenhefte sind etwas Besonderes. Daher sind Verbesserungen meinerseits hier  mit Vorsicht zu genießen. Es gibt keinen roten Stift oder sonst eine Farbe, die in das kleine "Werk" der Kinder eingreift. Zum Entstehungsprozess gehört beim Verfassen von Texten auch das Verbessern dazu. Das bedeutet, dass das Ausbessern während des Schreibens passiert. Kinder "holen" sich von mir Wörter, die sie nicht schreiben können, später - wie zum Beispiel jetzt in der 3. Klasse - arbeiten sie auch mit Wörterbüchern. Ich als Lehrperson darf  Vorschläge zum Ausdruck machen und kleine Hinweise leicht mit Bleistift darüber schreiben, damit das Kind es gleich verbessern und meine Notiz ausradieren kann.

So entstehen wunderbare Texte und zwar im Heft eines jeden Kindes, was klarerweise immer wieder zu Erfolgserlebnissen führt. Die Folge ist, dass Kinder tatsächlich gerne Texte schreiben! Was will man mehr? Rechtschreibung kommt mit ausreichend anderer Übungen mit der Zeit auch.

Beim Verfassen von Texten unterstütze ich Kinder, die sich aufgrund einer anderen Sprache, geringer Erfahrung mit Sprache und Texten oder einfach aufgrund geringerer Begabung beim Schreiben schwer tun, mit der Methode des Scaffoldings.

Das bedeutet, dass ich ihnen Hilfsmittel anbiete, damit sie trotz diverser Barrieren, einen eigenen Text verfassen können.

In den folgenden Beispielen war das Thema "Drei Wünsche", inspiriert von unserem Deutschbuch. Vor allem jetzt in der Vorweihnachtszeit, sprechen die Schülerinnen und Schüler darüber, was sie sich wünschen.Daher schien mir dieser Titel passend.

Die meisten Kinder in meiner Klasse können mittlerweile sehr treffend eine Einleitung, Höhepunkt und Schluss erarbeiten. Einige aber brauchen dabei Unterstützung. Diesen Kindern habe ich einen fertigen Text gegeben, den wir in einer kleinen Gruppe zunächst gelesen haben und besprochen haben. Wer? Wo? Wann? Was passiert?

Anschließend haben wir uns Satzteile farbig markiert, die gleich bleiben dürfen und Teile, die sie verändern sollen, haben wir frei gelassen.

Zu diesen freiwählbaren Satzteilen haben wir viele Möglichkeiten auf Kärtchen aufgeschrieben, die von den Kindern kamen. So mussten sie sie quasi nur wählen und ihre Geschichte "zusammenbauen". Jeder hatte am Ende eine individuelle Geschichte und war glücklich darüber.

Ich schätze die Bemühungen der Kinder sehr in diesen Schreibphasen, daher ist es mir auch wichtig, dass jeder der will, auch die Möglichkeit hat seine/ihre Geschichte vorzulesen. Das lieben meine Schülerinnen und Schüler.

Mit der Zeit sieht man dann bei vielen Kindern die Entwicklung und dass sie immer weniger dieser Hilfsmitteln brauchen. Eine wunderbare Erfahrung auch für mich als Lehrerin 🙂

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