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Sehr gerne arbeite ich im Deutschunterricht mit Lernwörtern. Immer zwei Wochen lang trainieren die Kinder dieselben Lernwörter und schreiben sie 2x pro Tag. Im Februar waren es unter anderem drei Adjektive mit ihren Steigerungsformen:

Ein Hausaufgabenritual in meiner 4. Klasse ist das Arbeiten mit den Lernwörtern im Wörterheft W.9. Auf der linken Seite des Heftes befinden sich zwei Spalten mit je zehn Wortfeldern. In Spalte eins schreiben die Kinder alle Lernwörter sauber mit der Füllfeder ein. In Spalte zwei werden die Lernwörter nochmal geschrieben, aber diesmal mit Farbe.

Auf der rechten Seite des Wörterheftes wird nun zu jedem Lernwort ein Satz gebildet. Hier bietet die Lineatur Platz für einen ganzen Satz, da die Zeile durchgehend liniert ist und ich finde es toll, dass die Kinder auf einen Blick das zu übende Wort und daneben auch gleich die Anwendung in einem Satz vor sich haben.

Wichtig ist mir dabei auch immer, dass in jedem Satz das jeweilige Lernwort mit Farbe und Lineal unterstrichen oder bunt geschrieben wird.

 

 

Hier könnt ihr also sehen, alleine bei diesem Hausaufgabenritual wird ein Lernwort dreimal geschrieben. Das Eintrainieren von besonderen Wörtern ist zum Erarbeiten eines Grundwortschatzes extrem wichtig und wird durch den Einsatz im W9 gefördert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor Semesterende lernen die Kinder meiner 4. Klasse noch die beiden Satzglieder "Artergänzung" und "Begründungsergänzung" kennen. Dafür nehme ich wieder meine Superhelden-Plakate zur Hilfe.
Vielleicht kennt ihr sie noch aus meinem ersten Beitrag über die Satzglieder.

Auch meine SuS musste ich daran wieder erinnern 🙂 deshalb haben wir zunächst gemeinsam im Formati S.5 einen Hefteintrag gestaltet, in dem wir alle bereits bekannten Satzglieder wiederholt haben:

Subjekt S - Wer oder Was?

Prädikat P - Was geschieht?

Objekt im 3. Fall O3 - Wem?

Objekt im 4. Fall O4 - Wen oder Was?

Ortsergänzung OE - Wo?

Zeitergänzung ZE - Wann?

 

 

Ursus® Formati bietet eine große Bandbreite an unterschiedlichen, aufbauenden Lineaturen. Meine Schülerinnen und Schüler arbeiten seit der 1. Klasse mit Formati und nun können sie auf der normalen 10mm-Lineatur problemlos schreiben.

Nach der Erarbeitung der beiden letzten Satzglieder folgte eine selbstständige Übungsphase. Die Kinder durften in Gruppenarbeit eigene Sätze erfinden, formulieren, ins Heft schreiben und gemeinsam bestimmen.

Wichtig ist mir beim Satzglieder bestimmen zwischen dem Geschriebenen immer eine Zeile freizulassen. So ist immer genügend Platz zum ordentlichen Unterstreichen und Notieren der Abkürzung über dem Satzglied.

 

 

Auszug des Lehrplans für die Volksschule
Unterrichtsfach Deutsch-Lesen-Schreiben, Bereich Sprachbetrachtung

Bei der Unterrichtsarbeit ist anzustreben, dass die Schüler bis zum Ende der 4. Schulstufe
-Satzglieder durch die Verschiebeprobe ermitteln können
-mit Satzgliedern spielerisch umgehen können und ausgebaute Sätze bis auf den Subjekts-und Prädikatsteil
verkürzen können.

 

Seit Beginn dieses Schuljahres beschäftigen wir uns also mit dem großen Thema "Satzglieder bestimmen". Ich bin überzeugt, dass die farbliche Zuordnung der einzelnen Satzglieder bzw. die visuellen Reize (Merkposter) den Kindern enorm helfen, die Satzglieder zu identifizieren.

Der Reihe nach wurden folgende Satzglieder erarbeitet:

SUBJEKT - S - Wer oder Was? BLAU

PRÄDIKAT - P - Was geschieht? ROT

ORTERGÄNZUNG - OE - Wo oder Wohin? ORANGE

ZEITERGÄNZUNG - ZE - Wann? ORANGE

Bei den Farben habe ich mich mit unserer Mittelschule abgesprochen, so lernen die Kinder bereits in der 4. Schulstufe die richtigen Farben und müssen diese im nächsten Schuljahr nicht wieder umlernen. Zu jedem Satzglied verwenden wir ein Merkposter. Diese habe ich selbst erstellt und sind Teil meines Superhelden-Materialpakets auf eduki. [unbezahlte Werbung]

Zu jedem Satzglied haben wir einen Hefteintrag im Formati S.5 erstellt und Sätze durch weitere Satzglieder ergänzt, in der richtigen Farbe unterstrichen und bestimmt. Mittlerweile können wir vier Satzglieder bestimmen und werden im Laufe des Schuljahres natürlich noch weitere kennenlernen (das könnt ihr hier nachlesen).

 

Zu Beginn des neuen Schuljahres dreht sich natürlich noch immer alles um die Erlebnisse der Sommerferien. Die ersten Wochen verwende ich deshalb gerne, um Erlebtes auch im Deutschunterricht als Motivation und Schreibanlass zu nutzen. Die Methode der W-Fragen half uns beim Schreiben unserer ersten Sätze im neuen Schuljahr.

 

Als W-Fragen bezeichnet man Fragesätze, die mit einem W-Fragewort beginnen. 

In unserem Lehrwerk "federleicht" der Westermann Gruppe wird die W-Fragen-Methode zum Thema "W-Fragen zu den Ferien" aufgegriffen:

Diese Fragen können im Prinzip auf alle Texte angewendet werden.

 

Zum ersten Mal schreiben meine Schülerinnen und Schüler im Schreibheft Formati S.5. Nun brauchen sie keine Hilfslinien oder Teilungen der Schreibzeile mehr. Das langsame Heranführen an die "normale" Schreiblineatur hat mit der aufbauenden Lineatur von Formati wieder toll funktioniert und wir sind in der letzten Phase angelangt: Mit dem S.5 kann das Schreiben perfektioniert werden – ohne dass man auf „Formati“ verzichten muss.

 

 

Beitrag enthält unbezahlte Werbung

So schreibe ich in meine Hefte

Struktur und Ordnung ist mir wichtig. Das wissen meine Schülerinnen und Schüler. Obwohl wir seit der 1. Klasse daran arbeiten, lassen manche Hefteinträge trotzdem zu wünschen übrig. Deshalb ist das Gestalten eines ordentlichen Hefteintrages jedes Jahr wieder ein Thema, das geübt werden muss. Längst habe ich meine "10 Gebote" verschriftlicht, damit die Kinder die Anforderungen ins Heft kleben und ständig vor Augen haben.

Und so sieht bei uns ein ordentlicher Hefteintrag im Formati Schreibheft aus:

  1. Ich beginne den Eintrag rechts oben, mit dem Datum.
  2. In die erste Zeile schreibe ich die Überschrift mit Farbe.
  3. Danach lasse ich eine Zeile frei.
  4. Ich schreibe mir meiner Füllfeder langsam und leserlich.
  5. Ich schreibe nicht über die Zeile hinaus, sondern trenne rechtzeitig.
  6. Wichtige Wörter unterstreiche ich genau mit Lineal und Farbstift.
  7. Arbeitsblätter schneide ich zurecht und klebe sie ordentlich ein.
  8. Wenn ich fertig bin, kontrolliere ich nochmal alle geschriebenen Wörter. Wenn ich ein Wort nicht mehr mit dem Tintenkiller korrigieren kann, streiche ich das Wort sauber durch und schreibe es nochmal.
  9. Mit Farben kann ich meinen Hefteintrag zum Schluss noch verschönern.
  10. Wenn ich mit meinem Hefteintrag zufrieden bin, gebe ich das Heft ab.

Meine Vorlage mit allen wichtigen Regeln für einen ordentlichen Hefteintrag kannst du dir hier kostenlos downloaden: So schreibe ich in meine Hefte

Die 10 Tipps sind für die Kinder eine große Hilfe und jedes Jahr wiederholen wir, wie ein guter Hefteintrag gelingt und gestalten dazu passend eine Heftseite.

Wir achten auf unsere Umwelt, deshalb gibt es nicht jedes Jahr zu Schulbeginn neue Hefte, wenn noch genug Platz in den alten Heften ist. Außerdem ist es sehr schön die Entwicklung der Kinder zu beobachten und immer wieder nach vorne zu blättern, um  zu sehen, wie der Schreiblernprozess bei ihnen begonnen hat.

Das S.2 Schreibheft

Wir schreiben seit der ersten Klasse in den Formati S.2 Schreibheften. Auf den Doppelseiten sind genug Zeilen, die jeweils in 3 Teile unterteilt sind: Der Grundlinienstrich istverstärkt und durch einen kleinen Punkt am Beginn der Zeile markiert. Die beiden anderen sind die Hilfslinien um die Ober- und Unterkante der Buchstaben zu markieren. Ich finde diese Zeilen gerade für das Schreiben Lernen sehr praktisch und auch die Kinder haben sich schnell im Heft zurechtgefunden.

Wo wohnen die Buchstaben?

Die Unterteilungen der Zeilen bekommen gleich zu Beginn des Schuljahres Namen. Wie bei einem Haus ist ganz oben die Dachzeile. Hier kommen die großen Buchstaben hin und auch ein paar Kleinbuchstaben sind so groß gewachsen, dass sie bis in das Dach schauen. In der Mitte ist die Wohnzeile, die wichtigste Zeile im Zeilenhaus. Hier wohnen nämlich alle Buchstaben, große  und auch kleine. Dann gibt es noch ganz unten die Kellerzeile, ein paar Buchstaben leben in der Wohnzeile und sind bis in den Keller gepurzelt.

Am Buchstabentag in der 1. Klasse haben wir zu Beginn nicht nur die Schreibrichtung der Buchstaben besprochen, sondern auch wo in der Zeile der neue Buchstabe wohnt. Was mich begeistert ist, dass es auch in den ersten Wochen, in denen geschrieben wurde, kaum fliegende Buchstaben gab. Es saßen fast alle von Anfang an richtig auf der Zeile.

Mittlerweile schreiben wir bereits die ersten Sätze in Schreibschrift in unsere Hefte. Auch hier ist die Unterteilung der Zeilen, die die Kinder bereits sehr gut kennen, von Vorteil. Es ist schnell klar, wo die Buchstaben wohnen und auch die Kleinbuchstaben mit den ungewohnten neuen Schwüngen werden nicht versehentlich zu groß.

 

Die Sommerferien stehen vor der Tür und für viele Kinder sind die Ferien heuer mit einem Urlaub in Österreich verbunden.

Grund genug um das Schreiben von Postkarten zu üben, schließlich sendet jede/r gerne Grüße an Freunde oder Familie. Aber wie schreibe ich eine Postkarte? Was muss beachtet werden?

Mit dieser Frage haben wir uns in der 2. Klasse vor den Sommerferien beschäftigt und die wichtigsten Details im Schreibheft von Formati S.4 festgehalten. Die Hilfslinie gibt den Zweitklässlern Orientierung um eine ordentliche Form im Heft zu wahren.

Die derzeitige Klassenteilung in Gruppe A und B haben wir dazu genützt um jeweils den Kindern aus der anderen Gruppe Postkarten zu senden.

Bevor das Schuljahr zu Ende geht wird vor allem jetzt nach der "Corona Zeit" ganz viel wiederholt. In den vergangenen Wochen stand das Thema Wortarten im Mittelpunkt, hier insbesondere Namenwörter, Nomen.

Alles bisher gelernte habe ich mit den Kindern in kurzen Infotexten zusammengefasst. Wichtig ist es mir, dass die Kinder diese Informationen auch beim freien Schreiben anwenden können und beim Verbessern selbst auf das Gelernte zurückgreifen.

Unsere Formati Schreibhefte sind fast voll aber die Sommerferien nahen...

Das freie Schreiben steht bei uns derzeit im Fokus – besonders die Bildgeschichte.

Die Bilder für die Geschichte heute, stammen aus unserem Deutschbuch – Wunderwelt Sprache 3.

Die Klasse wurde in zwei Gruppen geteilt und jeweils von einer Lehrerin betreut. Zu den einzelnen Bildern machten wir uns vorerst Notizen, um dann einfacher die Sätze schreiben zu können.

Anschließend schreiben wir anhand der Stichwörter unsere Bildgeschichte. Die Kinder durften sich für abwechslungsreiche Satzanfänge entscheiden, damit unsere Geschichte noch spannender wird. Eine wörtliche Rede wurde dabei auch mit eingebaut.

Die Sätze wurden von der Tafel in unser Schulübungsheft S.5  abgeschrieben. HÜ an diesem Tag war, die Geschichte in unser Schönschreibheft S.4 zu übertragen.

Damit das Üben der Personalformen nicht langweilig wird durften die Kinder eigenständig Sätze mit Hilfe eines Würfels kreieren. Die Kinder bekamen von mir ein Blatt mit vorgegebenen Satzteilen und je einen Würfel. Durch die gewürfelten Zahlen entstanden die Sätze, da jeder Satzteile mit einer Zahl von 1 - 6 versehen war. Welches Verb sie für den Satz verwenden, habe ich den Kindern überlassen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sie das Verb zur jeweils gewürfelten Person, richtig abwandeln.

 

 

 

Den Kindern meiner Klasse gefällt diese Art des Schreibens sehr gut und ich finde es gut, dass man den Würfel und die diversen Satzteile auf unterschiedliche Art und Weise anwenden kann. Immer wieder entstehen durch die vorgegebenen Satzteile z.B. auch lustige Unsinn-Sätze.

 

Als Deutschheft verwenden wir in der 2. Klasse das Schreibheft s.4.

In den letzten Wochen haben die Kinder den Großteil der Deutschstunden damit verbracht, neue Buchstaben in Schreibschrift kennenzulernen und zu üben. Es bereitet den Kindern sehr große Freude diese Schriftart zu lernen und die neuen Buchstaben zu schreiben. Zum Schreiben der Buchstaben bzw. Sätze verwenden wir das Formati s.3 Heft.

Gleich von Beginn an haben die Kinder Buchstaben, Wörter oder später Sätze, mit Bleistift und anschließend mit Faserstift geschrieben. Damit sollen sie sich auch über die unterschiedlichen Schreibweisen bewusst werden.

Die Motivation schön zu schreiben stieg mit dem Tag, als die Kinder das erste Mal den Faserstift verwenden durften. Da dieser Stift nicht ausradiert werden kann, bemühen sich die Kinder mit diesem Schreibgerät besonders schön zu schreiben. Falsch geschriebene Wörter oder Buchstaben werden durchgestrichen.

 

 

Derzeit arbeiten die Kinder gerade an ihrem Füllfeder-Diplom und sobald sie damit fertig sind, dürfen sie Bleistift und Faserstift gegen die Füllfeder tauschen.

 

Derzeit arbeiten wir im Deutschunterricht am Schwerpunkt "Verben", da wir bald mit einem Märchenprojekt starten und damit die neue Zeit "Mitvergangenheit" erarbeiten werden.

Konjugieren ist für einige Kinder der Klasse sehr schwierig, daher haben wir in letzter Zeit häufig Texte von der Ich-Form in die Du-Form, Wir-Form etc. gesetzt. Dabei besprechen wir im Vorfeld immer das Verb im Satz. Mit unserer "Verbenfarbe" rot, unterstreichen die Kinder dann die Verben im Text mit Lineal.

Anschließend dürfen die Kinder dann den Text umschreiben. Dabei muss darauf geachtet werden, ob sich andere Satzteile des Textes auch mitumwandeln um den Sinn zu behalten.

z.B. Das Kind denkt an seine Verwandten. --> Ich denke an meine Verwandten.

Sowohl unser Schul- als auch Hausübungsheft ist das Formati s.5. Es eignet sich für "meine" Drittklässler hervorragend, da wir immer eine Zeile auslassen können um eventuelle Korrekturen bestenfalls tätigen zu können.

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