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Zu Beginn des neuen Schuljahres dreht sich natürlich noch immer alles um die Erlebnisse der Sommerferien. Die ersten Wochen verwende ich deshalb gerne, um Erlebtes auch im Deutschunterricht als Motivation und Schreibanlass zu nutzen. Die Methode der W-Fragen half uns beim Schreiben unserer ersten Sätze im neuen Schuljahr.

 

Als W-Fragen bezeichnet man Fragesätze, die mit einem W-Fragewort beginnen. 

In unserem Lehrwerk "federleicht" der Westermann Gruppe wird die W-Fragen-Methode zum Thema "W-Fragen zu den Ferien" aufgegriffen:

Diese Fragen können im Prinzip auf alle Texte angewendet werden.

 

Zum ersten Mal schreiben meine Schülerinnen und Schüler im Schreibheft Formati S.5. Nun brauchen sie keine Hilfslinien oder Teilungen der Schreibzeile mehr. Das langsame Heranführen an die "normale" Schreiblineatur hat mit der aufbauenden Lineatur von Formati wieder toll funktioniert und wir sind in der letzten Phase angelangt: Mit dem S.5 kann das Schreiben perfektioniert werden – ohne dass man auf „Formati“ verzichten muss.

 

 

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So schreibe ich in meine Hefte

Struktur und Ordnung ist mir wichtig. Das wissen meine Schülerinnen und Schüler. Obwohl wir seit der 1. Klasse daran arbeiten, lassen manche Hefteinträge trotzdem zu wünschen übrig. Deshalb ist das Gestalten eines ordentlichen Hefteintrages jedes Jahr wieder ein Thema, das geübt werden muss. Längst habe ich meine "10 Gebote" verschriftlicht, damit die Kinder die Anforderungen ins Heft kleben und ständig vor Augen haben.

Und so sieht bei uns ein ordentlicher Hefteintrag im Formati Schreibheft aus:

  1. Ich beginne den Eintrag rechts oben, mit dem Datum.
  2. In die erste Zeile schreibe ich die Überschrift mit Farbe.
  3. Danach lasse ich eine Zeile frei.
  4. Ich schreibe mir meiner Füllfeder langsam und leserlich.
  5. Ich schreibe nicht über die Zeile hinaus, sondern trenne rechtzeitig.
  6. Wichtige Wörter unterstreiche ich genau mit Lineal und Farbstift.
  7. Arbeitsblätter schneide ich zurecht und klebe sie ordentlich ein.
  8. Wenn ich fertig bin, kontrolliere ich nochmal alle geschriebenen Wörter. Wenn ich ein Wort nicht mehr mit dem Tintenkiller korrigieren kann, streiche ich das Wort sauber durch und schreibe es nochmal.
  9. Mit Farben kann ich meinen Hefteintrag zum Schluss noch verschönern.
  10. Wenn ich mit meinem Hefteintrag zufrieden bin, gebe ich das Heft ab.

Meine Vorlage mit allen wichtigen Regeln für einen ordentlichen Hefteintrag kannst du dir hier kostenlos downloaden: So schreibe ich in meine Hefte

Die 10 Tipps sind für die Kinder eine große Hilfe und jedes Jahr wiederholen wir, wie ein guter Hefteintrag gelingt und gestalten dazu passend eine Heftseite.

Wir achten auf unsere Umwelt, deshalb gibt es nicht jedes Jahr zu Schulbeginn neue Hefte, wenn noch genug Platz in den alten Heften ist. Außerdem ist es sehr schön die Entwicklung der Kinder zu beobachten und immer wieder nach vorne zu blättern, um  zu sehen, wie der Schreiblernprozess bei ihnen begonnen hat.

Das S.2 Schreibheft

Wir schreiben seit der ersten Klasse in den Formati S.2 Schreibheften. Auf den Doppelseiten sind genug Zeilen, die jeweils in 3 Teile unterteilt sind: Der Grundlinienstrich istverstärkt und durch einen kleinen Punkt am Beginn der Zeile markiert. Die beiden anderen sind die Hilfslinien um die Ober- und Unterkante der Buchstaben zu markieren. Ich finde diese Zeilen gerade für das Schreiben Lernen sehr praktisch und auch die Kinder haben sich schnell im Heft zurechtgefunden.

Wo wohnen die Buchstaben?

Die Unterteilungen der Zeilen bekommen gleich zu Beginn des Schuljahres Namen. Wie bei einem Haus ist ganz oben die Dachzeile. Hier kommen die großen Buchstaben hin und auch ein paar Kleinbuchstaben sind so groß gewachsen, dass sie bis in das Dach schauen. In der Mitte ist die Wohnzeile, die wichtigste Zeile im Zeilenhaus. Hier wohnen nämlich alle Buchstaben, große  und auch kleine. Dann gibt es noch ganz unten die Kellerzeile, ein paar Buchstaben leben in der Wohnzeile und sind bis in den Keller gepurzelt.

Am Buchstabentag in der 1. Klasse haben wir zu Beginn nicht nur die Schreibrichtung der Buchstaben besprochen, sondern auch wo in der Zeile der neue Buchstabe wohnt. Was mich begeistert ist, dass es auch in den ersten Wochen, in denen geschrieben wurde, kaum fliegende Buchstaben gab. Es saßen fast alle von Anfang an richtig auf der Zeile.

Mittlerweile schreiben wir bereits die ersten Sätze in Schreibschrift in unsere Hefte. Auch hier ist die Unterteilung der Zeilen, die die Kinder bereits sehr gut kennen, von Vorteil. Es ist schnell klar, wo die Buchstaben wohnen und auch die Kleinbuchstaben mit den ungewohnten neuen Schwüngen werden nicht versehentlich zu groß.

 

Die Sommerferien stehen vor der Tür und für viele Kinder sind die Ferien heuer mit einem Urlaub in Österreich verbunden.

Grund genug um das Schreiben von Postkarten zu üben, schließlich sendet jede/r gerne Grüße an Freunde oder Familie. Aber wie schreibe ich eine Postkarte? Was muss beachtet werden?

Mit dieser Frage haben wir uns in der 2. Klasse vor den Sommerferien beschäftigt und die wichtigsten Details im Schreibheft von Formati S.4 festgehalten. Die Hilfslinie gibt den Zweitklässlern Orientierung um eine ordentliche Form im Heft zu wahren.

Die derzeitige Klassenteilung in Gruppe A und B haben wir dazu genützt um jeweils den Kindern aus der anderen Gruppe Postkarten zu senden.

Bevor das Schuljahr zu Ende geht wird vor allem jetzt nach der "Corona Zeit" ganz viel wiederholt. In den vergangenen Wochen stand das Thema Wortarten im Mittelpunkt, hier insbesondere Namenwörter, Nomen.

Alles bisher gelernte habe ich mit den Kindern in kurzen Infotexten zusammengefasst. Wichtig ist es mir, dass die Kinder diese Informationen auch beim freien Schreiben anwenden können und beim Verbessern selbst auf das Gelernte zurückgreifen.

Unsere Formati Schreibhefte sind fast voll aber die Sommerferien nahen...

Das freie Schreiben steht bei uns derzeit im Fokus – besonders die Bildgeschichte.

Die Bilder für die Geschichte heute, stammen aus unserem Deutschbuch – Wunderwelt Sprache 3.

Die Klasse wurde in zwei Gruppen geteilt und jeweils von einer Lehrerin betreut. Zu den einzelnen Bildern machten wir uns vorerst Notizen, um dann einfacher die Sätze schreiben zu können.

Anschließend schreiben wir anhand der Stichwörter unsere Bildgeschichte. Die Kinder durften sich für abwechslungsreiche Satzanfänge entscheiden, damit unsere Geschichte noch spannender wird. Eine wörtliche Rede wurde dabei auch mit eingebaut.

Die Sätze wurden von der Tafel in unser Schulübungsheft S.5  abgeschrieben. HÜ an diesem Tag war, die Geschichte in unser Schönschreibheft S.4 zu übertragen.

Damit das Üben der Personalformen nicht langweilig wird durften die Kinder eigenständig Sätze mit Hilfe eines Würfels kreieren. Die Kinder bekamen von mir ein Blatt mit vorgegebenen Satzteilen und je einen Würfel. Durch die gewürfelten Zahlen entstanden die Sätze, da jeder Satzteile mit einer Zahl von 1 - 6 versehen war. Welches Verb sie für den Satz verwenden, habe ich den Kindern überlassen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sie das Verb zur jeweils gewürfelten Person, richtig abwandeln.

 

 

 

Den Kindern meiner Klasse gefällt diese Art des Schreibens sehr gut und ich finde es gut, dass man den Würfel und die diversen Satzteile auf unterschiedliche Art und Weise anwenden kann. Immer wieder entstehen durch die vorgegebenen Satzteile z.B. auch lustige Unsinn-Sätze.

 

Als Deutschheft verwenden wir in der 2. Klasse das Schreibheft s.4.

In den letzten Wochen haben die Kinder den Großteil der Deutschstunden damit verbracht, neue Buchstaben in Schreibschrift kennenzulernen und zu üben. Es bereitet den Kindern sehr große Freude diese Schriftart zu lernen und die neuen Buchstaben zu schreiben. Zum Schreiben der Buchstaben bzw. Sätze verwenden wir das Formati s.3 Heft.

Gleich von Beginn an haben die Kinder Buchstaben, Wörter oder später Sätze, mit Bleistift und anschließend mit Faserstift geschrieben. Damit sollen sie sich auch über die unterschiedlichen Schreibweisen bewusst werden.

Die Motivation schön zu schreiben stieg mit dem Tag, als die Kinder das erste Mal den Faserstift verwenden durften. Da dieser Stift nicht ausradiert werden kann, bemühen sich die Kinder mit diesem Schreibgerät besonders schön zu schreiben. Falsch geschriebene Wörter oder Buchstaben werden durchgestrichen.

 

 

Derzeit arbeiten die Kinder gerade an ihrem Füllfeder-Diplom und sobald sie damit fertig sind, dürfen sie Bleistift und Faserstift gegen die Füllfeder tauschen.

 

Derzeit arbeiten wir im Deutschunterricht am Schwerpunkt "Verben", da wir bald mit einem Märchenprojekt starten und damit die neue Zeit "Mitvergangenheit" erarbeiten werden.

Konjugieren ist für einige Kinder der Klasse sehr schwierig, daher haben wir in letzter Zeit häufig Texte von der Ich-Form in die Du-Form, Wir-Form etc. gesetzt. Dabei besprechen wir im Vorfeld immer das Verb im Satz. Mit unserer "Verbenfarbe" rot, unterstreichen die Kinder dann die Verben im Text mit Lineal.

Anschließend dürfen die Kinder dann den Text umschreiben. Dabei muss darauf geachtet werden, ob sich andere Satzteile des Textes auch mitumwandeln um den Sinn zu behalten.

z.B. Das Kind denkt an seine Verwandten. --> Ich denke an meine Verwandten.

Sowohl unser Schul- als auch Hausübungsheft ist das Formati s.5. Es eignet sich für "meine" Drittklässler hervorragend, da wir immer eine Zeile auslassen können um eventuelle Korrekturen bestenfalls tätigen zu können.

Personenbeschreibung als Textform wird bereits bis zum Umfallen in der Grundschule geübt. Das kommt den Schülerinnen und Schülern wieder in der nächstführenden Schule zugute. Denn in den meisten ersten Klassen kommt diese Textform zur Schularbeit.

Vielleicht verfolgt ihr schulinsel auf Instagram und habt mitbekommen, dass wir uns die letzten Wochen intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Wir beschreiben uns gegenseitig, unsere Familienmitglieder, Freunde, unbekannte Personen auf Bildern, Charaktere aus Zeichentrickfilmen und Büchern, Hexen und andere Gruselfiguren zu Halloween und viele andere.

Mittlerweile sind die Kinder Profis in Beschreiben von Personen. Sie halten sich aber verlässlich an die besprochenen Schritte und bauen gut formulierte Sätze auch in der nächsten Beschreibung ein.

Wie wir aber dieses Thema angegangen sind, möchte ich euch hier kurz schildern:

Ich habe den Kindern angekündigt, dass ich ihnen gleich ein Bild von einer Person zeigen würde. Ihre Aufgabe wäre es, sich so viele Details über diese Person zu merken wie nur möglich. Auf dem Bild war ein Superheld abgebildet.

Die Schülerinnen und Schüler konnten es ca. 30 Sekunden lang betrachten. Danach verschwand das Foto wieder in meinen Unterlagen. Kreuz und quer schossen Informationen von allen Seiten herbei. Haarfarbe, Augenfarbe, Maske, Outfit, Körperbau, Besonderheiten, (vermutete) Kräfte und viele andere Stichwörter, die zur gezeigten Person passen, konnten sich die Kinder merken. Nebenbei habe ich alles notiert.

Anschießend legte ich ein Plakat in die Mitte unseres Sitzkreises mit einem Körperumriss drauf. Abwechselnd markierten bzw. malten die Kinder ihre Antworten, die ich nun nacheinander vorlas, in diesen Körperumriss hinein. So konnten wir schnell erkennen, was wir vergessen haben, z.B. die Nase. Ein nasenloses Gesicht fällt schnell auf.

So ergänzten wir unseren Inhalt. Ich gab ihnen noch den Tipp, damit nichts vergessen wird, dass sie eine Person immer von oben nach unten beschreiben. Das klappt mittlerweile ziemlich gut. Und Aussagen, die ich anfangs zu hören bekam "Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll" - nach vier Sätzen, kommen nicht mehr vor. Die Kinder haben eine Reihenfolge, an die sie sich halten und so wissen sie immer, was sie als nächstes schreiben müssen.

In einer der nächsten Stunden sammelten wir Adjektive zu jeder Kategorie, die wir beschreiben wollten.

Zuerst schrieben wir auf Plakaten und klärten nicht so bekannte Wörter, damit sich jedes Kind beispielsweise etwas unter einer blassen Gesichtsfarbe vorstellen kann oder einer krummen Nase.

Unsere Wörter schrieben wir ordentlich in unsere FORMATI Hefte. So kann immer wieder nachschauen, wenn einem treffende Wörter nicht einfalle wollen.

Um das Superhelden-Thema aufzugreifen sollten sich meine Schülerinnen und Schüler selbst in einen Superhelden bzw. eine Superheldin verwandeln.

Ich teilte ihnen das SUPER-ME Arbeitsblatt aus. Ein sehr gelungenes Beispiel seht ihr, wie ich finde, HIER

Sie überlegten sich einen Namen, ihr Superhelden-Symbol, ihre Kräfte und manche auch Schwächen, ihre guten und schlechten Eigenschaften, das Outfit, usw. Es machte den Kindern so richtig Spaß und ihre Kreativität hatte keine Grenzen. Ich liebe solche Stunden, wenn ich meine Schülerinnen und Schüler zum Schreiben motivieren kann.

Sie waren ja bereits gut gerüstet mit ihren Adjektiven aus den Formati-Heften, die sie nun verwenden konnten.

Damit ihre Texte dann auch ein Gesicht bekommen, zeichneten die Kinder sich selbst als Superheldin bzw. Superheld, natürlich passend zu ihrer Beschreibung.

Eine andere Klasse musste dann die Texte lesen und den Bildern zuordnen. So konnten wir sicher gehen, dass wir treffend beschrieben haben.

Hier einige Bilder dazu:

In der 3. Klasse ist im Bereich "Verfassen von Texten" schon viel mehr Kreativität gefragt als noch im vergangenen Schuljahr. Um Aufsätze und Geschichten spannender zu beschreiben, ist die wörtliche Rede notwendig.

In der Einführungsstunde bekam jedes Kind eine Sprechblase. Gemeinsam besprachen wir was das ist, wofür man sie braucht und wo sie vorkommen.

Anschließend führten immer zwei Kinder ein vorgegebenes Telefongespräch. So wurden die Kinder zum Thema geleitet: In einem Gespräch verwendet man in der Schriftsprache keine Sprechblasen, sondern die wörtliche Rede.

Begriffe wie Sprechsatz, Begleitsatz und Redezeichen/Gänsefüschen wurden erklärt und gemeinsam angewandt.

Jedes Kind durfte nun einen Satz in seine Sprechblase schreiben, den er oder sie in letzter Zeit zu jemand anderem gesagt hat.

Anschließend klebten wir jede Sprechblase auf ein Plakat und die Kinder durften Sätze damit schreiben.

 

In unser Schulübungsheft s.5 können die Kinder diese Sätze besonders gut schreiben, da die Zeilen eine geeignete Höhe haben um immer eine frei zu lassen.

Das Thema Berufe ist für viele Kinder besonders interessant.

Welchen Beruf möchte ich einmal ausüben?

Wo arbeiten meine Familienmitglieder?

Was sind dei Tätigkeitsbereiche in diversen Berufen?

Und viele weitere Fragen bearbeiteten wir gemeinsam in den unterschiedlichen Unterrichtsgegenständen. In Deutsch/Rechtschreiben schauten wir uns die weiblichen Formen der Berufe genauer an.

So wurde aus einer KöchIN - mehrere KöchINNEN. Das doppelte "n" vergaßen die Kinder immer. Das Rechtschreibbewusstsein ist noch nicht so weit ausgeprägt. Daher markierten wir die schwierigen Stellen gemeinsam auf einem Plakat und dann jedes Kind im Heft.

Seitdem werden viel weniger doppelte "n" vergessen. Im Anschluss durften die Kinder dann Sätze bilden, aufschreiben und dann in Partnerarbeit vorlesen.

 

Das Formati s.5 ist unser D-SÜ Heft. Die Kinder können bereits gut ohne Lineatur schreiben. Im SÜ Heft lassen wir immer eine Zeile frei, damit etwaige Korrekturen besser zu sehen sind.

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