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von Dipl. Päd. Susanne Hofstätter

Eine gute Möglichkeit zur Übung von mathematischen Inhalten stellt ein Stationenbetrieb mit folgenden Stationen dar:

  1. „Ballwurf“-Station: Die zu lösende Rechnung und das dazugehörige Ergebnis (blau: 1. Schst., rot: 2.Schst.) werden jeweils an zwei nebeneinander liegenden Wänden oder Fenstern aufgehängt. Die Kinder müssen nun nacheinander mit einem Softball die beiden zusammengehörigen Kärtchen suchen und mit dem Ball treffen. Danach kommt das Heft R7 zum Einsatz, indem die Kinder die getroffene Rechnung richtig in ihr Heft schreiben. Danach wird die nächste Aufgabe ausgewählt….
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  2. „Rollbrett“- Station: Auf einer Teppichfliese liegen verdeckt die zu lösenden Rechnungen (blau: 1. Schst., rot: 2.Schst.). Ein Kind zieht nun ein entsprechendes Kärtchen, legt es vor sich auf das Rollbrett und rollt damit einige Meter weit bis zur gegenüberliegenden Teppichfliese. Dort liegen offen die passenden Ergebnisse. Das Kind sucht nun die entsprechende Lösung und legt sein Kärtchen davor. Anschließend rollt es zurück und schreibt die Rechnung richtig ins Heft Formati R7. Danach begibt es sich wieder zur ersten Teppichfliese und wartet, bis es erneut an die Reihe kommt…
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  3. „Angel“-Station: Auf einer Tischgruppe stehen einige „Aquarien“ ( mit blauem Symbol für 1. Schst., mit rotem Symbol für 2. Schst.) mit laminierten magnetischen Kartonfischchen. Die Fische sind mit den zu übenden Rechnungen Abwechselnd halten nun die Kinder ihre magnetischen Angeln in die Aquarien und ziehen jeweils einen Fisch heraus. Die darauf stehende Rechnung wird nun im Heft Formati R7 richtig ausgerechnet.
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  4. „Tempelhüpf“-Station: Auf einem gängigen Tempelhüpf-Teppich werden am Rand jedes nummerierten Kästchens verdeckte Rechnungen aufgelegt (blau: 1. Schst., rot: 2.Schst.). Die Kinder werfen nun nacheinander einen Gegenstand auf den Teppich. Wo der Gegenstand zum Liegen kommt, ist das Ziel des Hüpfens (einbeinig bei einem Kästchen, beidbeinig bei zwei nebeneinanderliegenden Kästchen). Dort wird dann ein entsprechendes Kärtchen genommen und damit zurückgehüpft. Anschließend wird die betreffende Rechnung richtig ins Heft Formati R7 geschrieben. Dann wartet man, bis man wieder an der Reihe ist.
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Durch das „Lernen in Bewegung“ (sensorische Integration) werden hier in besonderer Weise die beiden Gehirnhälften vernetzt, was auch die Reifung und Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten fördert.

Weiters steht hier das lustbetonte Arbeiten im Vordergrund: Die Kinder bemerken gar nicht, wie viel sie überlegen und rechnen. Immer wieder sind die Kinder nach solchen Sequenzen höchst erstaunt, wie viele Rechnungen sie in dieser Zeit geschafft haben, ohne sich zu langweilen oder zu ermüden.

Auch das soziale Miteinander wird hier trainiert: Die Kinder lernen, geduldig zu warten, bis sie an die Reihe kommen, sie müssen ihre Station vor dem Wechsel wieder in den ursprünglichen Zustand bringen, um der nächsten Gruppe die gleichen Startbedingungen zu ermöglichen. Altersgemischte Kinder lernen, den unterschiedlichen Wissens- und Entwicklungsstand jedes Kindes zu respektieren und sich gegenseitig zu unterstützen.

Ein wichtiger Punkt beim Stationenbetrieb ist auch die Entwicklung einer guten Selbsteinschätzung. Im anschließenden Reflexionskreis werden die Kinder stets ermuntert, sich selbst kritisch einzuschätzen. („Bei welcher Station war ich heute besonders fleißig?, Welche Station ist mir schwer/leicht gefallen und warum?,…)

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von Dipl. Päd. Susanne Hofstätter

Würfel üben auf Kinder eine magische Anziehungskraft aus. Auch wenn damit gerechnet wird, haben die Kinder stets das Gefühl, zu spielen.

Diese Tatsache nützen wir beim Rechnen-Üben in unserer jahrgangsgemischten Klasse der GST1 (link: Jahrgangsmischung) natürlich gerne aus.

Jedes Kind erhält 2 Würfel.

Je nach Können addieren oder subtrahieren (1. Schst.) bzw. multiplizieren (2. Schst.) die Kinder nun die gewürfelten Zahlen. Anschließend tragen sie die Rechnungen ins Rechenheft R7 ein.

Wird eine Rechnung gewürfelt, die die Kinder noch nicht rechnen können, wird einfach noch einmal gewürfelt.

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von Dipl.  Päd. Susanne Hofstätter

 

Das bei Kindern sehr beliebte Spiel „Memory“ lässt sich in offenen Arbeitsphasen sehr gut zum Üben und Festigen verschiedener Inhalte verwenden.

Dazu haben wir in unserer jahrgangsgemischten Klasse der GST1 (link: Jahrgangsmischung) blaue (1. Schst.) und rote (2. Schst.) Kärtchen laminiert.

Jeweils die Hälfte der Kärtchen einer Farbe werden mit einem wasserlöslichen Overheadstift mit passenden Rechnungen, die andere Hälfte mit den Ergebnissen beschriftet.

Die Kinder spielen nun ganz normal Memory. Passende Paare dürfen behalten werden, nicht passende werden zurück gelegt. Die vollständigen, richtigen Rechnungen werden ins Rechenheft R7 eingetragen.

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