Ursus® Formati Logo
Ursus® Formati Logo

Rechnen, Legen und Darstellen von Brüchen - das ist unser aktueller Schwerpunkt im Mathematikunterricht.

Doch bevor es in die formal-regelhafte Ebene geht, wird zuerst der Kerngedanke von Bruchzahlen in den Mittelpunkt gerückt.

Wir teilen einen Kuchen - und essen ihn dann selbstverständlich auf, legen, zeichnen, erklären und vergleichen.

Parallel dazu werden die Begrifflichkeiten unter die Lupe genommen: ein Teil vom Ganzen, ein Ganzes, eine Hälfte, ein Viertel, ein Achtel.

Besonders wichtig ist es hier auch auf die richtige Sprechweise zu achten! Anschließend überlegen wir uns, wie beispielsweise ein Halbes aufgeschrieben werden kann. Hier kommen dann Begriffe, wie Bruchstrich, Zähler, Nenner hinzu, die zu verstehen sind.

Es macht keinen Sinn noch zu rechnen, solange dieses Basiswissen nicht vorhanden ist und das kann schon ein paar Einheiten dauern. Die Kinder müssen verstehen, dass eine Bruchangabe ein Teil von einem Ganzen ist und dass der Bruchstrich eigentlich eine Division ist.

Meine Schülerinnen und Schüler sind gewohnt selbstständig zu arbeiten. Sie suchen sich selbst gerne aus, mit welchem Material sie üben möchten, wobei es auch Pflichtübungen gibt, die sie sich aber selbst zeitlich einteilen dürfen. So auch unser Hefteintrag. Da bestehe ich darauf, dass jedes Kind einen hat.

Hier ein paar Beispiele unserer Formati R.4 Hefte.

Bei uns dreht sich momentan alles um Speisekarten und die daraus resultierenden Rechengeschichten. Seid ihr auch schon so fleißig am Rechnen?

Unsere Schule nimmt an einem Erasmusprojekt teil und wir durften für je eine Schule in Finnland, in Portugal und in Kroatien ein österreichisches Kochbuch kreieren. Diese kulinarische Vielfalt hat uns dann auch in die Mathematik begleitet, sodass wir beim Thema Euro und Cent darauf gekommen sind, eigene Speisekarten zu erstellen und damit dann auch zu rechnen.

Gruppenweise haben sich die Schülerinnen und Schüler kreativ ausgetobt und ihrem Restaurant, ihrem Café oder ihrem Gaststüberl zunächst einmal einen Namen verliehen. Die Speise-, sowie Getränkeauswahl haben sie auch selbst zusammengestellt. Mit Hilfe von echten Speise- bzw. Bestellkarten, die ich in verschiedenen Restaurant eingeholt oder in der Post gefunden habe, konnten die Kinder in etwa herauslesen, was beispielsweise ein Menü mit Getränk kosten könnte. Nach dieser Erkenntnis gaben sie ihren Speisen und Getränken realistische Preise und dachten sich sogar Sonderangebote aus.

Nachdem die Speisekarten auf Packpapier fertig entworfen waren, schrieb jede Gruppe verschiedene Rechengeschichten passend zu ihren Plakaten auf Kärtchen. Anschließend „besuchten“  sie Restaurants ihrer Wahl und durften sich Rechengeschichten aus den Klarsichtshüllen herausfischen, die sie dann in ihrem Formati Mathematikheft lösten.

Sie konnten nicht genug bekommen und wollten noch weitere Rechengeschichten ausrechnen. Nach dieser Einheit lief den Kindern nicht nur das Wasser im Mund zusammen vor lauter Appetit, nein, sie beschäftigten sich tatsächlich fast zwei Stunden mit ihren eigenen Rechengeschichten und hatten sogar Spaß daran! Mahlzeit! 

Hier ein paar Einblicke aus der Klasse:

 

Vor Kurzem hat das neue Schuljahr wieder begonnen und somit habe ich mit meinen Schülerinnen und Schülern der 3. Klasse damit gestartet, ein «Mathe-Regelheft» zu führen. In diesem Heft halten wir wichtige mathematische Begrifflichkeiten fest, welche sich die Kinder merken sollen. Zudem dient das Regelheft als Nachschlagewerk für die 4. Klasse. Wir verwenden daher schon das R.4 mit den "normalen" Karos - eine kleine Umstellung nach dem R.3 mit den hohen Kästchen, aber ihr werdet unten gleich lesen, wie den Kindern dennoch schon ordentliche und sorgfältige Einträge ins Heft gelingen.

Denn so erlernen die Schülerinnen und Schülern beim Erstellen des Regelheftes was sorgfältige Heftführung bedeutet, schließlich benötigen sie dieses Regelheft auch in der kommenden Schulstufe wieder.

Wenn wir einen neuen Eintrag in das Regelheft machen, läuft dies wie folgt ab:

  1. Ich habe als Lehrperson ein eigenes Regelheft und lege dieses unter den Visualizer. Das ist sehr praktisch, da ich den Eintrag nun in die passende Lineatur vorschreiben kann und die Kinder meinen Hefteintrag abschreiben. Auf diese Weise wissen die Schülerinnen und Schüler ganz genau wie der Hefteintrag aussehen soll.
  2. Nun schreiben die Kinder den Hefteintrag ab. Hierbei sollen sie möglichst sorgfältig arbeiten und auch auf Details achten (z.B. dass eine Zahl zwei Kästchen hoch ist).
  3. Manche Kinder schreiben schneller und andere langsamer. Wer bereits fertig ist, kann in der letzten Seite des Heftes ein Muster in die Lineatur zeichnen. Das ist bei meinen Schülerinnen und Schülern äusserst beliebt! Im Allgemeinen bin ich erstaunt, wie viel Spass die Kinder daran haben schöne Hefteinträge zu erstellen und wie viel Mühe sie sich dabei geben. Wir haben natürlich vorab den Sinn des Mathe-Regelhefts thematisiert.

Hier habe ich noch ein paar interessante Tipps für euch:

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Geometrie und das genaue Messen ist so eine Sache in der Grundschule.

Wie genau sollten denn Schülerinnen und Schüler zeichnen und messen können?

Diese Frage stellt sich mir immer öfter. Vor allem, wenn ich meine Tochter im ersten Jahr Gymnasium begleite und ihren Mathematikstoff sehe, stelle ich fest, dass in der Grundschule noch mehr auf das genaue Zeichnen von geometrischen Formen Wert gelegt werden sollte.

Es besteht sonst die Gefahr, dass sich Kinder an das ungenaue Arbeiten gewöhnen und es auch später nicht nachvollziehen können, warum das wichtig ist. Umlernen ist immer schwieriger als Lernen. Ich denke daher, dass von Anfang an lieber weniger, aber dafür genauer gearbeitet werden muss. Es ist für viele Kinder nicht so einfach und man muss dahinter bleiben und darauf bestehen, dass Schülerinnen und Schüler darauf achten und sauber arbeiten.

Hier ist Geduld gefragt und viel Platz für Fehler erlaubt, die passieren müssen und dürfen, bis es endlich funktioniert.

In der 3. Klasse arbeiten wir mit dem Formati R.4 Heft, sodass meine Schülerinnen und Schüler genug Zeit haben, sich an die kleinen Kästchen, wie sie sie dann in der weiterführenden Schule haben werden, zu gewöhnen. Außerdem sind die Kästchen perfekt für das Abmessen, da ein Kästchen 5mm breit ist.

Nur für viele ist es auch schwierig auf der Linie zu bleiben. Manchmal klappt es gut mit den Quadraten und Rechtecken, manchmal weniger. Aber Übung macht den Meister!

Vorteilhaftes Rechnen: Warum es wichtig ist, vorteilhaft zu rechnen, habe ich meinen Schülerinnen und Schülern folgendermaßen gezeigt.

An die Tafel habe ich diese lange Addition hingeschrieben:

35 + 13 + 22 + 15 + 28 + 17 =

Ohne nähere Erklärungen, habe ich gesagt, ich stoppe die Zeit und wir schauen ein mal wie lange sie dafür brauchen.

Das erste Kind war nach einer Minute und 15 Sekunden fertig. Die letzten Kinder in etwa nach 3 Minuten.

Anschließend habe ich ihnen den Trick gezeigt, dass sie auf die Einer schauen und überlegen, welche zwei Zahlen zusammengezählt werden können, sodass sie immer auf einen vollen Zehner kommen.

Wir haben an der Tafel die beiden Zahlen jeweils in der gleichen Farbe eingekreist und die Zehnerzahl in derselben Farbe darunter geschrieben.

Ein großes "AHA-Erlebnis" war das!

Nun stellte ich ihnen eine neue Aufgabe, die sie nach dieser Vorgangsweise lösen sollten.

ALLE KINDER HABEN ES UNTER EINER MINUTE GESCHAFFT, die Aufgabe richtig zu lösen.

Bitte probiert es aus, stoppt die Zeit und zeigt den Kindern diesen Vergleich. Sie werden staunen, so wie meine!

Für Kinder ist es so wichtig, dass sie verstehen, warum sie was machen. Sie brauchen Transparenz. Das ist, finde ich, ein gutes Beispiel dafür.

Hier ein paar Einträge in unser Mathematikheft Formati R.4 dazu. Meine Schülerinnen und Schüler wollten gar nicht mehr aufhören. Daher habe ich ihnen einige Übungen nach diesem Prinzip in unser Freiarbeitsregal hineingegeben, die sie zwischendurch lösen können.

Diese Materialien könnt ihr gerne unter www.schulinsel.at kostenlos downloaden!

Auf ganze Zehner
Vorteilhaftes Rechnen

Viel Freude bei den Erfolgserlebnissen!
Eure schulinsel

Schon die letzten drei Wochen runden wir bis zum Umfallen, weil ich möchte, dass meine Schülerinnen und Schüler im Schlaf Rundungsaufgaben lösen können.
Das Runden ist Grundlage für viele weitere Aufgaben im Mathematikunterricht. Außerdem ist es auch im Alltag von Nutzen, z.B. beim Einkaufen und Bezahlen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen vorerst Zahlen auf volle Zehner und Hunderter runden lernen.
Nachdem wir beispielhaft in das Thema eingestiegen sind, warum Runden überhaupt notwendig ist, haben wir verinnerlicht, bei welchen Zahlen AB- und bei welchen AUFgerundet wird.

Weil das nicht für alle gleich so verständlich ist, muss geübt werden.

Ich beharre darauf, dass die Kinder genau arbeiten - mündlich aber auch schriftlich. Das bedeutet, dass ich möchte, dass sie die Stelle, die sie runden müssen, mit einem Punkt markieren und die Stelle, auf die sie schauen müssen, unterstreichen. Wenn sie die Aufgabe mündlich lösen, müssen sie mir das kommunizieren.

Unser Mathematikbuch ist so aufgebaut, dass das Runden mit Balkenmodellen kombiniert ist. Das Formati-Mathematikheft R.4 eignet sich ideal dafür diese Balken zu zeichnen.

Die Aufgabe war die, dass die Schülerinnen und Schüler beim Runden auf Zehner für jeden Zehner ein Kästchen ausmalen und wenn sie auf Hunderter runden für jeden Hunderter ein Kästchen malen. So entsteht ein Balken.

Hier ein paar Heftbeispiele:

Runden, Rundungsaufgaben
Runden auf Hunderter und Zehner Beispiel 1
Runden, Rundungsaufgaben
Runden auf Hunderter und Zehner Beispiel 2

Letztes Jahr haben wir das Formati R.3 verwendet, das größere Kästchen hat. Es war ideal, damit die Kinder lernen, ihre Ziffern ordentlich zu schreiben. Pro Kästchen haben sie eine Ziffer geschrieben.

Heuer habe ich mich bewusst für die Variante mit den kleineren Kästchen, wie sie im Formati R.4 sind, entschieden, da sie dieses Format auch an den weiterführenden Schulen verwenden werden.

Es ist aber sehr hilfreich, dass rundherum trotzdem noch der grüne Formatirahmen ist, da sonst einige Kinder tatsächlich im ersten Kästchen von Links beginnen würden zu schreiben.

Hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in unsere "Rundungseinheiten" geben. Bei Fragen oder Anmerkungen, schreibt mir einfach auf schulinsel.

Liebe Grüße
Eure schulinsel

Das System einer jahrgangsgemischten Klasse der GST1 (link: Erklärung der Jahrgangsmischung) erfordert ein großes Maß an offenem Unterricht. Dies wiederum bedingt einen hohen logistischen Aufwand, damit die Lehrpersonen den Überblick über den aktuellen, individuellen Stand jedes Kindes nicht verlieren.

Eine große Hilfe dabei ist uns das sogenannte Gelbe Heft (hergeleitet von unserem Klassennamen: Gelbe Klasse), ein Lehrer- Schüler-Heft, in das jederzeit von allen Beteiligten Einsicht genommen werden kann.

Die Kinder können z.B. auf „ihrer“ Seite jederzeit nachschauen, welche Teile des Wochenplans sie schon erledigt haben.

Ein genau erklärtes, besonders für Kinder der GST1 leicht verständliches System ist der Einsatz von Smiley-Gesichtern (z.B. bei Lernzielkontrollen). Jedes Kind sieht auf einen Blick, ob die Smileys zum Großteil freundlich lächeln oder ob der eine oder andere ernste Smiley es daran erinnert, gewisse Lerninhalte noch ein bisschen zu üben.

Dieses Lehrer-Schüler-Heft kommt der von uns überaus geschätzten Transparenz des Unterrichts sehr entgegen. Wir sind überzeugt, dass es auch für Kinder der GST1 bereits durchaus wichtig ist, die eigenen Leistungen kritisch zu hinterfragen und realistisch einzuschätzen.

Weiters haben selbstverständlich auch die Eltern das Recht, Einblick ins „Gelbe Heft“ zu nehmen. Besonders bei Elterngesprächen dient es zur Dokumentation der Leistungen des Kindes und ist eine wichtige Grundlage bei der Besprechung der weiteren Vorgehensweise und Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus.

formati_r4_l1 formati_r4_l1_2

Formati® Suche

Folge uns

@ Format Werk GmbH, 2020, All rights reserved.
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram