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Diagramme Erstellen und Informationen ablesen - das war unser Thema in dieser Einheit.

Zunächst legten wir ein Diagramm mit Würfeln zu verschiedenen Themen, wie z.B. Alter der Kinder in der Klasse, Lieblingsfarbe, Geschwister usw.

Passend zum Herbst notierten wir uns anschließend die Baumarten in unserer Umgebung.

Die Schülerinnen und Schüler zeichneten in kleinen Gruppen das Diagramm zunächst ganz groß auf Plakat. Danach übertrugen sie alles in ihr Formati-Rechenheft.

Bei Diagrammen ist es ganz ausschlaggebend, dass die Kinder auch möglichst viel dazu sagen können. Also war diese Einheit ein Mix aus Erklären, im Team arbeiten, Verschriftlichen und grafisch Darstellen.

Dazu folgen einige Bilder.

Flächen- und Umfangberechnung verfolgt die Kinder eine Ewigkeit.

Vor einigen Wochen haben wir den Quadratmeter eingeführt. Ich habe dazu 1qm aus Packpapier zurecht geschnitten und auf den Boden geklebt. Meine Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe sich zu überlegen, wie viele Kinder darauf passen.

Zunächst haben sie das Quadrat betrachtet, sie durften alles machen, außer sich natürlich darauf zu stellen. Nachdem alle eine Zahl notiert hatten, folgte die Auflösung. Es stellte sich ein Kind, dann das zweite, dritte, vierte, bis hin zum 12 Kind. So viele Kinder fanden Platz auf der Fläche.

Nach vielen weiteren Übungen zum Flächeninhalt, wollte ich von den Kindern wissen, wie groß in etwa ihre Wohnung ist. Sie sollten ein mal ein Gefühl dafür bekommen, wie viel 60qm, 70qm, 100qm sind.

In einer weiteren Einheit legte ich ihnen Bilder von außergewöhnlichen Wohnungen hin. Knackige Titel, wie zum Beispiel "Ein Traum in Weiß" oder  "Atemberaubender Blick" sollten zum Rechnen motivieren. Auf der Rückseite standen die Längen und Breiten der jeweiligen Räume. Die Kinder rechneten den Flächeninhalt der einzelnen Zimmer und anschließend der ganzen Wohnung. Es war viel zu tun, aber dennoch hatten meine Schülerinnen und Schüler Spaß dabei und verlangten nach mehr Wohnungen.

Versucht ihr auch immer "trockene" Themen möglichst spannend zu gestalten? Mir macht das Arbeiten selber viel mehr Spaß, wenn ich sehe, die Kinder arbeiten gerne. Zum Teil überlege ich mir meine Stunden auch einfach nur für mich 🙂 ist das schlimm?

Hier einige Bilder dazu.

Der Mathematikunterricht in meiner 1. Klasse war im vergangenen Schuljahr sehr differenziert. Einige Kinder konnten schon vor Schulbeginn bis 20 rechnen. Sie lernten bald die Malreihen und rechneten bis 30. Andere Kinder begannen zu Beginn des Schuljahres ohne Vorkenntnisse.

Letzte Woche wollten jedoch alle gemeinsam bis 30 rechnen. Deshalb haben wir gemeinsam große und kleine Rechenaufgaben erarbeitet. Beim Erarbeiten der Zahlen bis 30 habe ich den Kindern eine Geschichte erzählt:

2 Erwachsene gehen mit einem leeren Rucksack (Zahl 0) wandern. Sie werden von ihren Kindern begleitet. Nach der ersten Kurve wird ein Kind von einer Biene gestochen, kann nicht mehr weitergehen und muss in den leeren Rucksack hüpfen. Somit ist 1 Kind im Rucksack und die neue Zahl heißt "21". Einige Zeit später stolpert ein Kind über eine Wurzel, verstaucht sich den Knöchel und muss ebenfalls getragen werden, im Rucksack befinden sich nun 2 Kinder und die neue Zahl heißt "22".

Diese Geschichte wird so lange erzählt, bis schlussendlich 9 Kinder im Rucksack sind. Bei der Hütte wartet zum Glück ein dritter Erwachsener: Onkel Heinz! Da sich vor der Hütte alle Kinder erholen können und nicht mehr im Rucksack sitzen müssen, springen sie wieder raus und die Zahl "30" (3 Erwachsene und der leere Rucksack), bleibt.

Meine Kinder lieben diese Geschichte (sie kannten eine ähnliche schon vom Erarbeiten der Zahlen im ZR 20) und wollen sie mehrmals wöchentlich hören.

Anschließend wurden die Aufgaben von den Kindern selbstständig ins Heft geschrieben. Rechnungen mit Über- und Unterschreitung im Zahlenraum 30 heben wir uns für den Herbst und die 2. Klasse auf. 🙂

Hier einige Beispiele:

gerade oder ungerade? 

Wenn Kinder Zahlen kennen lernen, machen sie sich erst einmal keine Gedanken darüber, ob diese gerade oder ungerade sind. Diese Info ist allerdings ein wichtiger Bestandteil beim Erfassen von Zahlen und ihren Verbindungen zueinander.
Da ich in der Klasse nicht sofort die beiden Begriffe einführen wollte, habe ich mit den Kindern zunächst diskutiert, wie man diverse Dinge untereinander "fair" bzw. "unfair" aufteilen kann.

In dieser Stunde galt es, unter jeweils zwei Kindern verschiedene Dinge fair untereinander aufzuteilen. Einige teilten Schokolade, andere Sticker ihrer Lieblingsfußballer, wiederum andere bekamen ihr Lieblingsobst oder Nüsse. Von der Herzensbildung beim Teilen untereinander einmal ganz abgesehen, zielte ich darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler mit dieser Handlung selbst hinter das "System" von geraden und ungeraden Zahlen kommen.

Nach einigen Versuchen schrieben die Kinder auf, welche Anzahl an Stücken sie bekamen. Untereinander wurde die Menge, wurden also die Zahlen verglichen und den Kindern fiel schnell auf, dass es immer die gleichen Zahlen waren, welche ein faires Aufteilen möglich machten - nämlich die geraden Zahlen. Voilà!

Zum Abschluss der Stunde verschriftlichten wir diese Erkenntnisse noch im Formati Heft R.3 und der Kreis zum geraden bzw. ungeraden Zahlenbegriff in der Mathematikstunde schloss sich.

 

Das Thema Geld spielt im Leben der Kinder momentan eine tragende Rolle. Langsam entwickeln die Kids ein Gespür für teuer und günstig. In den Pausen wird oft darüber geplaudert was die Familien am Wochenende gekauft haben.

 

Diesen Umstand griffen wir also gerne auf und wiederholten dann das Thema Geld. Mit Legematerialien und Spielgeld legten wir Beträge. Anschließend spielten wir Kaufladen und die Kinder gingen einkaufen. Was kann ich alles um 2€, 1€, 5€, 10€ kaufen? Und wie viele 10er Scheine passen eigentlich in 100€?

Es wurde gerechnet und gerechnet und die Angestellten an unserer Kassa lernten wie es am einfachsten ist Rückgeld auszugeben.

... wir rechneten auf den nächsten 10er und dann weiter. Das war eine gute Übung, vor allem für die Kinder die sich schwer in Mathematik tun. Etwas spielerisch zu erarbeiten und ein Bild dazu im Kopf zu haben war eine große Stütze für rechenschwache Kinder.

 

Im R.3 Heft schrieben die Kinder dann Geldbeträge auf, die sie mit Spielgeld auf ihrer Unterlage gelegt haben.

Auch die unterschiedlichen Schreibweisen wurden in dieser Sequenz besprochen.

 

In meiner ersten Klasse haben wir vor etwa drei Wochen die ersten Aufgaben in das Formati R.3 Rechenheft geschrieben. Zu Beginn war es für einige Kinder sehr schwer, sich bei den vielen Kästchen zu orientieren, mittlerweile gelingt es den meisten schon besser.

Derzeitiges Thema sind Umkehraufgaben im Zahlenraum 20 - allerdings noch ohne Zehnerüberschreitung bzw. Zehnerunterschreitung. Ich habe mit den Kindern gemeinsa Rechnungen aufgeschrieben und erarbeitet. Nachdem alle Rechnungen im Heft standen, war es die Aufgabe der Kinder, zu einer Umkehraufgabe eine Rechengeschichte zu erfinden.

Wie man anhand der Bilder sehen kann, sind sehr kreative Rechengeschichten entstanden, die Kinder haben die Aufgabe recht individuell umgesetzt.

Die Rechengeschichten eignen sich auch sehr gut um zu differenzieren. Je nachdem, wie schnell oder langsam Kinder mit dem Schreiben im Heft fertig sind, kann die Rechengeschichte ausgeweitet werden. Einige Kinder bekommen auch immer wieder die Möglichkeit, zu zweit oder zu dritt in Teamarbeit eine Rechengeschichte zu erfinden. Ich bin ein großer Fan dieser Rechengeschichten, weil sie nicht nur die Kreativität der Kinder fördern, sondern auch das Mengen- und Vorstellungsverständnis der Kinder fördern.

Schon die letzten drei Wochen runden wir bis zum Umfallen, weil ich möchte, dass meine Schülerinnen und Schüler im Schlaf Rundungsaufgaben lösen können.
Das Runden ist Grundlage für viele weitere Aufgaben im Mathematikunterricht. Außerdem ist es auch im Alltag von Nutzen, z.B. beim Einkaufen und Bezahlen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen vorerst Zahlen auf volle Zehner und Hunderter runden lernen.
Nachdem wir beispielhaft in das Thema eingestiegen sind, warum Runden überhaupt notwendig ist, haben wir verinnerlicht, bei welchen Zahlen AB- und bei welchen AUFgerundet wird.

Weil das nicht für alle gleich so verständlich ist, muss geübt werden.

Ich beharre darauf, dass die Kinder genau arbeiten - mündlich aber auch schriftlich. Das bedeutet, dass ich möchte, dass sie die Stelle, die sie runden müssen, mit einem Punkt markieren und die Stelle, auf die sie schauen müssen, unterstreichen. Wenn sie die Aufgabe mündlich lösen, müssen sie mir das kommunizieren.

Unser Mathematikbuch ist so aufgebaut, dass das Runden mit Balkenmodellen kombiniert ist. Das Formati-Mathematikheft R.4 eignet sich ideal dafür diese Balken zu zeichnen.

Die Aufgabe war die, dass die Schülerinnen und Schüler beim Runden auf Zehner für jeden Zehner ein Kästchen ausmalen und wenn sie auf Hunderter runden für jeden Hunderter ein Kästchen malen. So entsteht ein Balken.

Hier ein paar Heftbeispiele:

Runden, Rundungsaufgaben
Runden auf Hunderter und Zehner Beispiel 1
Runden, Rundungsaufgaben
Runden auf Hunderter und Zehner Beispiel 2

Letztes Jahr haben wir das Formati R.3 verwendet, das größere Kästchen hat. Es war ideal, damit die Kinder lernen, ihre Ziffern ordentlich zu schreiben. Pro Kästchen haben sie eine Ziffer geschrieben.

Heuer habe ich mich bewusst für die Variante mit den kleineren Kästchen, wie sie im Formati R.4 sind, entschieden, da sie dieses Format auch an den weiterführenden Schulen verwenden werden.

Es ist aber sehr hilfreich, dass rundherum trotzdem noch der grüne Formatirahmen ist, da sonst einige Kinder tatsächlich im ersten Kästchen von Links beginnen würden zu schreiben.

Hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in unsere "Rundungseinheiten" geben. Bei Fragen oder Anmerkungen, schreibt mir einfach auf schulinsel.

Liebe Grüße
Eure schulinsel

Letzte Woche beschäftigten wir uns mit dem Thema Geld und Zehnerzahlen in Mathematik. Dafür haben wir einen Geldkoffer im Haus der in jeder Schule einmal vorhanden sein sollte.

Zuerst legten wir im Sitzkreis Rechnungen mit Centmünzen wie zB.:

50c+20c+20c+10c= 1 Euro

Danach machten wir das an der Tafel. In unserem Mathebuch waren dazu auch ein paar Arbeitsaufträge. Mit Zehnerzahlen bis 100 rechnen ist für viele noch nicht so einfach, aber durch die Centmünzen wurde es ein wenig klarer.
Am Ende durfte jeder mit kleinen Spielgeldmünzen noch selbst Rechnungen legen und dann ins Heft schreiben.

Und so sehen diese Rechnungen dann im Formati R.3 aus:

Bevor der Zahlenraum 100 aufgebaut wird  muss der Zahlenraum 30 sitzen und das passiert zunächst im Kopf und erst an schließend im Heft.
Mit Rechenstangen und Legeplättchen haben wir im Sitzkreis geübt.  Außerdem wird jeden Tag zu Beginn Rechenkönig gespielt. Blitzrechnungen gibt es zwischendurch auch immer wieder oder sie werden in der Kleingruppe am Gang geübt.

Wir haben in unserem Buch zuerst geübt wie man vorteilhaft rechnet - also bis zum nächsten Zehner - und es dann in unser Heft übertragen. An der Tafel wurde der Start gemeinsam besprochen und wiederholt worauf zu achten ist.

Die Struktur im Matheheft zu halten ist für einige noch eine Herausforderung, doch zumindest hilft uns das Rechenheft R.3 durch seine hochkarierte Lineatur beim Schreiben schöner, schlanker Zahlen.

 

Heute zeige ich euch, wie ich meine Kinder dabei unterstütze, Ordnung im Mathematikheft zu halten.

Es naht zwar das Schulende und meine 2. Klasse steuert schon in Richtung Ferien, nichts desto trotz sind wir noch fleißig am Rechnen im Zahlenraum 100. Dass das ordentliche Aufschreiben von Additionen und Subtraktionen im Heft für den einen oder anderen eine Herausforderung ist, kommt schon vor.

Weil ich aber möchte, dass sich die Kinder an eine Struktur halten, da schlampiges Arbeiten auch fehleranfälliger ist, und eine ordentliche Heftführung für mich sehr wichtig ist, habe ich eine Heftschanblone hergestellt.

Schablone Formati R.3
Hefteinbände Formati R.3. ; Rahmen von Kate Hadfield

Ich habe eine Seite aus dem Formati R.3. genommen, sie foliert und mit einem Stanleymesser Kästchen ausgeschnitten. Ein Kind, das Probleme hat die Zeilen und Spalten einzuhalten, nimmt sich diese Schablone, befestigt sie mit zwei Büroklammern auf die Seite, auf die es die Rechnungen schreiben will und nutzt die Kästchen als Orientierung.

Das Ausschneiden der Kästchen ist zwar sehr mühsam, aber sehr hilfreich, hat super funktioniert.

Hier ein paar Heftbeispiele von gelungenen Spalten, sowie im Vergleich Rechnungen, die ohne Schablone geschrieben wurde. Diese Schablone soll nur dabei unterstützen, dass sich das Kind an das untereinander gewöhnt. Selbstverständlich kann es, sobald es die Struktur besser einhalten kann, wieder ohne Schablone schreiben.

Heftbeispiel mit Schablone
Heftbeispiel mit Schablone
Heftbeispiel mit Schablone
Heftbeispiel mit Schablone
Heftbeispiel ohne Schablone

Die meisten Kinder in meiner Klasse schreiben sehr ordentlich, was vor allem an den großen Kästchen des Formati Heftes R.3. liegt. Für nächstes Jahr habe ich Hefte mit kleineren Kästchen, nämlich Formati R.4., bestellt und bin gespannt wie der Umstieg sein wird.

In den letzten Wochen haben wir im Mathematikunterricht Minusrechnungen bis 20 geübt. Anfangs hatten die Kinder noch große Probleme damit, aber mit ein bisschen Übung klappte es bald. Wir haben einige Aufgaben im Sitzkreis gelegt und an der Tafel gelöst. Danach haben wir einige Rechnungen im Rechenheft R.3 ausgerechnet.

Für unsere Schulübungen verwende ich das Formati Rechenheft R.3 und bin sehr zufrieden damit. Den Kindern fällt das ordentliche Schreiben in den Heften leider manchmal noch schwer. Das Rechenheft hat aber eine tolle Gliederung und erleichtert ihnen dies enorm. Die hohen Kästchen ermöglichen schlanke Zahlen, in einem klassischen karierten Heft wäre eine ähnlich schöne Form wohl noch nicht möglich.

Damit das Rechnen erleichtert und die richtige Tauschaufgabe gefunden wird, haben wir mit Farben gearbeitet. Die Ergebnisse gibt es in den Bildern unten zu sehen.

 

 

Die 1. Klasse neigt sich dem Ende zu.

Wir haben viel geübt im Heft zu schreiben. Es erweist sich allerdings trotzdem noch häufig für einige Kinder als sehr schwierig eine Überschrift und das Datum richtig zu platzieren.

Deshalb habe ich eine Seite auf Overheadfolie kopiert und mit dem Projektor an die Wand projiziert.

Mit kleinen Kreuzerln die wir in die Kästchen gesetzt haben die uns das Zählen erleichtert haben, konnten wir dann bald eine bessere Orientierung erzielen.

Auf den Fotos sieht man noch die ausradierten Kreuzerln.

Die Kinder schrieben an diesem Tag dann weitere Rechnungen als Hausübung und bei den meisten hat das einwandfrei geklappt.

Die Farben rot und blau haben wir zur Veranschaulichung verwendet.

 

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