Ursus® Formati Logo

Alle zwei Wochen werden in unserer Klasse zehn neue Lernwörter erarbeitet. Dazu baue ich Stationen auf. Anregend und abwechslungsreich sollen sie sein. Die Ideen, wie Lernwörter geübt werden können, sind zahlreich. Zwar habe ich schon eine große Sammlung an Möglichkeiten, stoße aber immer wieder auf neue Ideen.

Die Materialien, die zum Üben benötigt werden, richte ich in der 1. Klasse noch selbst her. Mit der Zeit helfen auch die Kinder mit. Ab der 2. Klasse machen das die Kinder schon zum großen Teil selbstständig. Zu jeder Station lege ich ein bis zwei Lernwörter. Ich bespreche mit den Kids vorab, was zu tun ist oder worauf beim Stationenbetrieb geachtet werden muss. Und dann geht es los. Die Kinder arbeiten gerne im Team. Für einige Stationen werden ohnedies Partner gebraucht.

   

 

Die Lernmaterialien liegen bei uns nie auf dem Boden, sondern immer auf einer Unterlage, meist auf einem Teppich, aber auch auf Tischen, in Ablagen auf dem Gang vor der Klasse oder am großen Klassenteppich. Die kleinen Teppiche werden auch sonst gerne verwendet: Zum Lernen am Boden bzw. am Gang oder als Unterlage für Pausenspiele.  Ich habe vor Jahren beim schwedischen Einrichtungshaus günstige Teppiche angekauft, die nun schon viele Jahre zum Inventar meiner Klasse gehören und sich wirklich bezahlt gemacht haben.

Auch Stationen mit Bewegungen sind beim Lernwörter-Training dabei und natürlich sehr beliebt. Hier ein paar Beispiele:

Sobald ein Lernwort an einer Station geübt bzw. bearbeitet wurde, gehen die Kinder auf den Platz und notieren das Wort in ihrem Lernwörterheft C.9 von Formati. Zuhause werden die Lernwörter im Lernwörterheft 3x bunt geübt. In der Mitte gibt es Platz für Kreativität. Die Kinder lernen von Schulbeginn an verschiedenste Möglichkeiten kennen, wie man zuerst einen Buchstaben oder später ein ganzes Wort kreativ gestalten kann.

 

Aus Wörtern werden Sätze

Am Montag werden die LW erarbeitet und geübt. Im Laufe der Woche werden damit Sätze gebildet. Da ich viele Kinder mit anderer Erstsprache unterrichte, ist die Differenzierung notwendig. Wichtig ist, dass diese Kinder die Bedeutung der Wörter kennen. Denn nur so ergibt ihr Satz dann auch Sinn.

Sie schreiben ihre Ideen/Sätze mit Bleistift auf einem Blatt vor. Wenn die Sätze korrigiert wurden, werden sie mit Füllfeder im Schulübungsheft eingetragen. Manche schreiben sogar kleine Geschichten, in denen gleich mehrere LW vorkommen.

Andere schreiben einfache Sätze. Immer erlaubt und erwünscht: „Wörter abholen“: Die Kinder wollen ein Wort einbauen, sind aber unsicher, wie es geschrieben wird. Dann schreibe ich das Wort auf einen kleinen Zettel. Momentan im Trend sind bei uns Sätze über Ninja Warriors, Ninjago oder Cat Noir 🙂

 

   

 

Tägliche Mini-Lernwörter-Übungssequenzen

In der Früh, nachdem wir unseren Guten-Morgen-Spruch aufgesagt haben, gibt es eine kurze Sequenz zu den Lernwörtern der Woche. Beispiele:

So befassen wir uns in der Klasse beinahe täglich mit den Lernwörtern der Woche und vor allem mit der richtigen Schreibweise. Im 2. Semester steigen wir dann auf die Lernwörter-Methode von Horst Fröhler um. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in einem anderen Post...

Das neue Wortschatzblatt  aus dem englischsprachigen Winston Express lässt sich nicht nur im Englischunterricht, sondern auch im DAZ-Bereich (Deutsch als Zweitsprache) gut einsetzen. Mit Unterstützung der Illustrationen kann ganz praktisch neuer Wortschatz erarbeitet werden.
Diesmal dreht sich selbstverständlich alles rund um Weihnachten!

 

Das Wortschatzblatt zur Seite 3 im Winston Express findet ihr unter gemeinsamlesen.at  sowie auch in unserem Download-Bereich

 

   

Hier ein Beispiel, wie im DAZ Unterricht Weihnachtswörter aufbauend erarbeitet werden könnten:

Zu genannten Begriffen die passenden Bilder finden, die Bilder selbst richtig benennen, die Wörter vorlesen, den passenden Artikeln zuordnen, Wörter im Heft notieren, einfache Sätze bilden, kleine Zeichnung der Begriffe mit passender Farbe anfertigen.

In dieser Schulklasse wurden diese Übungen im Formati Creativheft W.6 verschriftlicht.

 

Weitere Idee:

* Artikel zuordnen: Bilder ausschneiden, dem passenden Artikel zuordnen

* Spiel: “What´s missing?“: Die Kinder spielen paarweise. Ein Kind schließt die Augen. Das andere dreht ein Kärtchen um. Das „blinde“ Kind öffnet wieder die Augen. Welches Bild fehlt? So wird spielerisch neuer Wortschatz gefestigt.

 

 

Für 3. und 4. Klassen hält das Magazin Mein Express von Gemeinsam lesen spannende Themen im Jahresabo bereit. Darüber hinaus gibt es auch eine englischsprachige Beilage, den Winston Express. 

In der herbstlichen Ausgabe vom September 2022  war „harvest time“ (Erntezeit) eines der Themen. Nach der Lektüre sind die Schülerinnen und Schüler bereits mit den Früchten des Herbstes vertraut - nun möchten wir diese auch schriftlich festigen.

Das klappt sogar ganz ohne große Anleitung, da die Kinder alle benötigten Vokabel und Phrasen selbst im Heft nachschlagen können.

 

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Österreichischen Jugendrotkreuz / Gemeinsam lesen

Ich habe dieses Mal für meine Klasse das Formati C.9 Heft bestellt, weil ich ahnte, dass es sich für den Englisch-Unterricht gut anbietet. Und so war es auch.

 

Englisch-Thema der Woche „fruits and vegetables“

Zu allererst habe ich am Markt Obst und Gemüse besorgt. Als ersten Impuls gab es ein Rätsel im Sitzkreis:
„It is green and small. It is round and sweet.“ Die Kinder sollten raten, um welche Obst,- oder Gemüsesorte es sich handelt. Danach wurden die Weintrauben in die Mitte gelegt. So ging es immer weiter. Wir platzierten schließlich die passenden Wortkärtchen zu jedem Produkt.

Am nächsten Tag gab es eine gesunde Jause und die Produkte wurden verkostet.

In der darauffolgenden Einheit konnten die Kinder ihre Vorlieben formulieren. Dazu wurden die Phrasen „I like..." und "I don't like…“ angewandt.

Einige Tage später gab es dann den dazu passenden Hefteintrag:

 

 

Auf zwei Seiten des C.9 haben wir die Obst,- und Gemüsesorten verschriftlicht, die Farben wiederholt und Interviews geführt. Mir gefällt, dass wir uns in diesem Heft auf einer Doppelseite mehrere Tage lang mit demselben Thema befassen können:
Die Dreiteilung der Lineatur macht das möglich und bietet Platz für Schrift und Bild zu jedem neuen Vokabel.

  1. Auf der linken Seite wurde die englische Bezeichnung und die eigene Vorliebe mit Hilfe von Smileys notiert.
  2. In der Mitte wurde die Obst,- oder Gemüsesorte gezeichnet.
  3. In der nächsten Englisch-Einheit wurde schließlich die rechte Seite im Heft befüllt. Dazu sollten die Kinder ihre Mitschüler:innen interviewen.  Die Ergebnisse der Interviews wurden wieder mit Hilfe von Smileys  notiert. Folgende Phrasen wurden von den Kindern zuerst mit meiner Hilfe geübt und dann angewandt:

Schließlich wurden die Ergebnisse im Plenum präsentiert.

Für 3. und 4. Klassen hält das Magazin Mein Express von Gemeinsam lesen spannende Themen im Jahresabo bereit. Darüber hinaus gibt es auch eine englischsprachige Beilage, den Winston Express. 

In der herbstlichen Ausgabe vom September 2022  war „harvest time“ (Erntezeit) eines der Themen. Nach der Lektüre sind die Schülerinnen und Schüler bereits mit den Früchten des Herbstes vertraut - nun möchten wir diese auch schriftlich festigen.

Das klappt sogar ganz ohne große Anleitung, da die Kinder alle benötigten Vokabel und Phrasen selbst im Heft nachschlagen können.

 

Auf Seite 7 der Zeitschrift befragen sich die Kinder gegenseitig zu ihren Vorlieben. Drei einfachen Phrasen sind vorgegeben:

Jetzt können die Kinder ihre eigenen Präferenzen ins Formati W.6 eintragen

Die Überschrift (topic) wird in der Mitte der Wolke platziert. In die kleinen Wolken rundherum zeichnen die Schüler:innen je eine Obst,- oder Gemüsesorte. Das war der bildliche Teil, nun folgt da Ganze in Schrift:

Auf der rechten Seite wiederholen die Schüler:innen die Phrasen „I like“ / „I don´t like“ und schreiben dazu Sätze. Dabei werden die Obst,- und Gemüsesorten verschriftlicht und gefestigt. Die benötigten Vokabel finden sie auf der Seite in der Zeitschrift.

So ist selbstständiges Arbeiten auch im Englischunterricht einfach möglich!

 

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit dem Österreichischen Jugendrotkreuz / Gemeinsam lesen

Das Schreiben der Buchstaben ist für viele Kinder eine Herausforderung. Vor allem für die Feinmotorik. Mir ist wichtig, die Buchstaben korrekt einzuführen und sie mit den Kleinen gut und oft zu üben. Und das auf vielfältige Weise.

Wird ein neuer Buchstabe erarbeitet, üben wir ihn mit ganz unterschiedlichen Materialien. Alle Sinne sollen angesprochen werden und dafür nutzen wir folgende Stationen in der Klasse:

Erlernen die Kinder beispielsweise das M, gibt es eine Sandwanne, um das M/m mit dem Finger in den Sand zu schreiben. Der Buchstabe wird mit Knetmasse geformt und auch mit Muggelsteinen auf einem kleinen Teppich aufgelegt.
Ich klebe M und m mit breitem Kreppklebeband/Malerkrepp auf den Boden vor der Klasse. Dort gehen sie das große und kleine M ab.

An einer anderen Station gibt es etwas für den Gaumen: Bei dem Buchstaben M richte ich Melone oder M&Ms her. Bei S/s gibt es beispielsweise Soletti. Natürlich lieben die Kids gerade  diese Station besonders. Manche reißen sich darum, diese Station zuerst zu „erledigen“. Manche heben sich das Beste zum Schluss auf. 😉

Die Kinder ziehen das M auf großen Packpapierbögen oder auch an der Tafel mit farbigen Kreiden nach.

Schließlich wird der Buchstabe im Heft eingetragen. Das Heft C.9 von Formati bietet sich gut an, weil wir die Lineatur für diesen Zweck voll ausnützen können:

In der Mitte schreibe ich den Buchstaben einmal vor. Die Schreibrichtung gebe ich mit einem Pfeil vor. Die Kinder ziehen den Buchstaben mit Regenbogenfarben nach. Dann wird geübt.
Dafür nutzen wir die kurzen Zeilen mit den praktischen Hilfslinien. So entsteht von Anfang an ein ordentliches Schriftbild und die Kinder sind auch viel motivierter, denn so eine kurze Zeile ist schnell voll. Da es aber vier Zeilen zu jedem Buchstaben gibt, üben sie in Summe trotzdem reichlich nach folgendem System:

Linke Seite = Schulübung        Rechte Seite = Hausübung

 

Alternativ können die Kinder die Buchstaben  auch  ausschneiden und auf das weiße Feld kleben. So wird ganz nebenbei auch das Schneiden geübt.

 

 

 

 

Seit der ersten Klasse lernen die Kinder in meiner Klasse Gedichte. Von Anfang an habe ich ihnen erklärt, warum dies wichtig ist: Nicht nur, dass sie die verschiedenen Textarten kennen lernen, sie finden dadurch auch ihren eigenen Lerntyp heraus, müssen laut und deutlich sprechen üben und steigern durch das Vortragen auch ihr Selbstbewusstsein.

Die ersten Texte haben wir gemeinsam durch mehrmaliges Wiederholen und Mitzeigen erlernt. Als alle Buchstaben erlernt waren, führte ich ein eigenes Heft für Gedichte ein.

Ein Gedichtbeispiel aus der 1. Klasse war etwa:

Ich bin ich, du bist du,
wenn ich rede, hörst du zu. 
Wenn du sprichst, dann bin ich still, 
weil ich dich verstehen will.

Nun in der 3. Klasse habe ich mich für das Creativ Heft C.4 als Gedichte-Heft entschieden. Dieses bietet am Anfang jeder Doppelseite Platz für kreative Zeichnungen. Dabei werden die Gedichte durch Bilder interpretiert. Welche Bilder passen zu diesem Text? Was wird erzählt? Was kann ich dazu zeichnen?

Mittlerweile sind die Gedichte schon etwas anspruchsvoller:

 

Solche Gedichte erarbeiten wir ein bis zweimal im Monat

In der Schule lesen wir es einmal durch und besprechen, worum es in dem Gedicht geht. Der Rest ist Teil der HÜ:

Die Kinder haben meist eine Woche Zeit zum Üben. Viele kommen dann im Lauf der Woche freiwillig, um es zu präsentieren. Die meisten Eltern unterstützen die Kinder dabei zuhause, weil sie die Vorteile des regelmäßigen Gedichtelernens zu schätzen wissen.
Unser erstes Gedicht in diesem Schuljahr handelt vom September. Die bunten Blätter, die Spinnennetze am Morgen und dem Igel, der einen Laubhaufen sucht um Winterschlaf zu halten. Passend dazu haben die Kinder im freien Feld eine Zeichnung gestaltet.

In dieses Heft werden aber nicht nur Gedichte geschrieben, sondern auch die ersten eigenen Geschichten. Obwohl das Heft außen eine schöne blaue Farbe hat und daher leicht unterscheidbar gegenüber der anderen Hefte wäre, habe ich mich dazu entschieden, einen speziellen Einband zu machen. Mit dieser zusätzlichen Motivation wird das C.4 für meine Drittklässler zu einem besonderen Heft, das sie mit Stolz mit ihren Geschichten füllen.

Übringes sind wir dem Thema Herbst natürlich auch kreativ-gestalterisch schon begegnet. Mit welchem Ergebnis könnt ihr hier nachlesen: Der Herbst und sein bunter Pinsel

 

Unsere nächste Deutschschularbeit steht kurz bevor. Als Text werden wir dieses Mal E-Mails statt Briefe schreiben, um das Verfassen von Texten an die Lebenswirklichkeit der Kinder anzupassen.

Grundsätzlich ist der Aufbau gleich und Briefe schreiben können meinen Schülerinnen und Schüler bereits. Trotzdem gab es zu Beginn dieser Unterrichtsreihe eine von mir selbst erstellte CHECKLISTE.

 

 

Zum Schreiben von E-Mails verwenden wir das Formati Creativheft C.2. Die Kombination von Text und Bild ist ideal für das Aufsatzschreiben. Die linke Seite des Hefts bietet genug Platz zum Zeichnen oder Einkleben von Blättern (in diesem Fall unsere Checkliste).

Die Lineatur ist wie beim Formati S.5 - daran sind meine Schülerinnen und Schüler ja bereits gewöhnt. Mit eineinhalb Seiten Lineatur pro Doppelseite bleibt ausreichend Platz, damit die SuS die formalen Kriterien eines Briefes/E-Mails umsetzen können. Auch wenn eine E-Mail ja normalerweise getippt wird, finde ich es wichtig, dass sie hier auch handschriftlich der Textsorte entsprechend schreiben und Anrede, Eröffnungssatz, Textteil sowie Schlusssatz und Grußformel klar erkennbar sind.

 

 

 

Mit frischem Wind starte ich ins neue Schuljahr, in dem ich eine 4. Schulstufe unterrichte. Das heißt natürlich auch, die ersten Schularbeiten stehen an.

Eine Deutschschularbeit besteht bei uns aus zwei Teilen - Grammatik und Text. Im Grammatikteil werden die Bereiche Sprachbetrachtung, Lesen und Hören überprüft. Im Textteil werden unterschiedliche Textsorten geschrieben. Bei unserer ersten Deutschschularbeit wird es ein Bildimpuls sein.

Schon in der zweiten Schulwoche haben wir begonnen, diese Form von Textsorte zu üben. Ich stelle den Kindern meiner Klasse immer zwei Bildimpulse zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für einen Impuls und schreiben dazu Texte. Auf welche Art und Weise wird nicht vorgegeben. So entstehen von Bildbeschreibungen über Fantasiegeschichten bis hin zu Interviews für eine Zeitung alle möglichen Textvarianten.

Die einzige Regel, die alle Kinder beim Verfassen der Texte berücksichtigen müssen: Beantworte im Text alle W-Fragen!

 

Das Formati C.2 eignet sich zur Verknüpfung von Bild und Text optimal:

Die Lineatur ist für größere Volksschulkinder gedacht - denn mit Hilfslinien brauche ich meinen Viertklässlern nun nicht mehr kommen! Auch das Verhältnis vom freien Feld (1/2 Seite) zum Textbereich (1,5 Seiten) finde ich für meinen Anspruch ideal, da der Schwerpunkt ja bei der Geschichte liegt und die Bilder nicht zu viel Platz wegnehmen sollen.

 

 

 

Mein Hobby ist Tauchen. Ich bin eine Wasserratte....

Ich mag Tennis sehr gerne, weil ich es sehr gut kann und es mir einfach Spaß macht....

Ich lese gerne in meiner Freizeit. Am liebsten lese ich im Garten...

 

Das Thema Hobby oder generell Freizeitaktivitäten ist bei den Kindern jeden Alters sehr beliebt. Gerade sehr junge Kinder malen und zeichnen gerne – ob komplett aus der Fantasie oder selbst Erlebtes, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Dazu eignet sich die Ursus Formate Creative-Serie besonders gut.

 

Die Kombination von Text und Bild ist ideal für den fächerübergreifenden Unterricht - so beispielsweise auch hier die Verknüpfung von Deutsch und Sachunterricht. Direkt an die Lebenswelt der Kinder anzuknüpfen ist immer ein heißer Tipp, um die Motivation zu steigern - auch beim Texte schreiben.

 

 

In dieser Stunde wurde mit den Bildkarten von Daniela vom Ideenreiseblog gearbeitet. Hier wurden verschiedenste Textsorten geschrieben, von Erlebniserzählungen über Beschreibungen bis hin zu Steckbriefen. Das Tolle am Heft C.2: es lässt genügend Platz für eigene Zeichnungen und so entstanden wunderbare Hefteinträge in einer 3. Klasse.

 

 

Abwechslung ist wichtig, deshalb verändere auch ich immer wieder das Lernwörtertraining. Wir erarbeiten die Lernwörter gemeinsam im Creativheft W.6. Auf den Doppelseiten im Heft ist links ein Bereich mit Wolken. In diese schreiben wir jedes einzelne Lernwort ein und analysieren es genau mit unseren Rechtschreibsymbolen.

Auf der rechten Seite im Heft sind ausreichend Zeilen, die vielseitig eingesetzt werden können. Einige Wochen lang haben die Kinder einen Text mit den passenden Lernwörtern aus dem Deutschbuch als Hausübung abgeschrieben.

Nach einigen Wochen konnten die ersten Kinder schon selbst Sätze bilden und durften diese auf die Zeilen im Wolkenheft einschreiben.

Mittlerweile arbeiten wir nun mit den Wortarten. Wir unterteilen die Lernwörter in Namenwort, Tunwort, Wiewort und anderes Wort. Die Namenwörter schreiben wir blau und setzten in die Einzahl und Mehrzahl. Die Tunwörter werden in Nennform, Gegenwart und Mitvergangenheit gesetzt und rot geschrieben. Die Wiewörter steigern wir grün im Heft.

 

Auch im Distance Learning war dieses Heft immer im Einsatz. Der Vorteil war, dass die Kinder auch zuhause ihre Lernwörter gut abarbeiten konnten. Sie wussten genau, was wohin gehört und wie im Heft gearbeitet wird. Die Eltern wurden durch diese Routine sehr entlastet, das Feedback war sehr positiv.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Wolkenoptik den Kindern gefällt und sie stolz auf ihre immer größere werdende Lernwörtersammlung sind.

 

Einen formellen Brief schreiben

Mit den Kindern meiner Klasse (3. Schulstufe) habe ich im Deutschunterricht das Schreiben eines formellen Briefes eingeführt. Dabei waren mir Bibi & Tina, Harry Potter und andere Figuren eine große Hilfe 🙂

Jedes Kind durfte von zuhause sein Lieblingsbuch in die Schule mitbringen und wir haben den Titel, Inhalt und Autor/in gemeinsam besprochen und analysiert. Am Ende dieser Runde blickten wir nicht nur auf eine erstaunliche Bandbreite an Themen und Inhalten, sondern hatten auch gleich einen tollen Anlass, um selbst etwas zu Papier zu bringen.

Also haben wir einen Mini-Brief im Formati C.2 verfasst. Jedes Kind schrieb einen kurzen formellen Brief an die Buchautorin oder den Buchautor des Lieblingsbuches. Begonnen haben wir mit der Anrede. Wenn du den Empfänger des Briefes nicht persönlich kennst, nutzt du folgende Anreden: Sehr geehrte/r Frau …/Herr …, Guten Tag Frau …/Herr …, …

Wichtig beim Verfassen des Textes ist, die höflichen Anredepronomen zu verwenden (Sie, Ihnen). Die Anredepronomen müssen in einem formellen Brief großgeschrieben werden.

Am Ende des Briefes steht eine höfliche Grußformel und die Unterschrift.

Besonders toll am Formati C.2 finde ich, dass neben dem Verfassen von Texten auch immer noch Platz für ein selbst gemaltes Bild bleibt. In diesem Fall haben die Kinder meiner Klasse ein passendes Bild zu ihrem Lieblingsbuch gestaltet. Ein motivierender Schreibanlass für jede Schulstufe.

 

"Du, Frau Lehrerin dürfen wir nächste Woche ein anderes Buch mitbringen und wieder einen Brief schreiben?" Daran erkennt man, wie viel  besser Kinder lernen, wenn man ihre Lebenswelt und Interessen in den Unterricht einbringt. Danke, Harry Potter, Kater Konstantin & Co für diesen Motivationsturbo!

 

Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel

Ein Spruch, den jeder Erwachsene kennt. Wer merkt sich denn schon so komische Namen wie Merkur, Venus, Mars, Jupiter... oder sogar die richtige Reihenfolge, in der die Planeten unseres Sonnensystems von der Sonne aus aufgereiht sind?

In der 4. Schulstufe gibt es an unserer Schule eine unverbindliche Übung namens "Forschen und Entdecken". Zum Beginn des Schuljahres schreiben alle Kinder Themengebiete auf, die sie interessieren. Diese werden gesammelt und dann wird abgestimmt, die drei Themen mit den meisten Stimmen behandeln wir dann im Unterricht.

 

Dieses Jahr ist das Weltall ein großes Thema. Für Kinder ist es unvorstellbar, wie groß dieses überhaupt ist, auch für Erwachsene ist es schwer zu begreifen, dass wir auf unserem großen Planeten nur ein winzig kleiner Punkt im Weltall sind.

Wir haben uns dazu entschlossen ein kleines Weltraumheft anzulegen. Zum Glück gibt es von Formati die Creativreihe, der Name dieser Hefte ist wirklich schon sehr treffend, die Kinder können sich wunderbar kreativ ausleben und ihre Ideen festhalten. Unser Weltraumheft ist das Formati C.2 Heft. Es gibt auf jeder Doppelseite genug Zeilen, um viele Details zu den Planeten oder zum Sonnensystem festzuhalten. Im linken oberen Bereich der Doppelseiten findet sich ein leeres Feld, das man perfekt für Mindmaps oder Bilder der Planeten nutzen kann.
Die Lineatur entspricht dem Können meiner Viertklassler: Mittlerweile werden hier ja längst keine Hilfslinien oder Ähnliches benötigt - man ist schließlich schon groß 🙂

Natürlich wurden auf der ersten Doppelseite im Weltraumheft die wichtigsten Begriffe und unser Weltraumsprücherl gemeinsam schriftlich festgehalten. Damit wir auch alle wissen, was gemeint ist, wenn wir beispielsweise von einer Galaxie sprechen, haben wir auf den ersten Doppelseite einige wichtige Wörter erklärt und zusammen aufgeschrieben.

Das Heft wird in den nächsten Wochen immer weiter wachsen und mit Informationen, die sich die sich die Kinder über Sachbücher, Hefte, Suchmaschinen im Internet oder Stationenbetriebe erarbeiten, gefüllt.
So entsteht nach und nach ein echtes Wissenspaket über das Weltall.

 

@ Format Werk GmbH, 2020, All rights reserved.
cross linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram