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Das freie Schreiben steht bei uns derzeit im Fokus – besonders die Bildgeschichte.

Die Bilder für die Geschichte heute, stammen aus unserem Deutschbuch – Wunderwelt Sprache 3.

Die Klasse wurde in zwei Gruppen geteilt und jeweils von einer Lehrerin betreut. Zu den einzelnen Bildern machten wir uns vorerst Notizen, um dann einfacher die Sätze schreiben zu können.

Anschließend schreiben wir anhand der Stichwörter unsere Bildgeschichte. Die Kinder durften sich für abwechslungsreiche Satzanfänge entscheiden, damit unsere Geschichte noch spannender wird. Eine wörtliche Rede wurde dabei auch mit eingebaut.

Die Sätze wurden von der Tafel in unser Schulübungsheft S.5  abgeschrieben. HÜ an diesem Tag war, die Geschichte in unser Schönschreibheft S.4 zu übertragen.

Damit das Üben der Personalformen nicht langweilig wird durften die Kinder eigenständig Sätze mit Hilfe eines Würfels kreieren. Die Kinder bekamen von mir ein Blatt mit vorgegebenen Satzteilen und je einen Würfel. Durch die gewürfelten Zahlen entstanden die Sätze, da jeder Satzteile mit einer Zahl von 1 - 6 versehen war. Welches Verb sie für den Satz verwenden, habe ich den Kindern überlassen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sie das Verb zur jeweils gewürfelten Person, richtig abwandeln.

 

 

 

Den Kindern meiner Klasse gefällt diese Art des Schreibens sehr gut und ich finde es gut, dass man den Würfel und die diversen Satzteile auf unterschiedliche Art und Weise anwenden kann. Immer wieder entstehen durch die vorgegebenen Satzteile z.B. auch lustige Unsinn-Sätze.

 

Als Deutschheft verwenden wir in der 2. Klasse das Schreibheft s.4.

In den letzten Wochen haben die Kinder den Großteil der Deutschstunden damit verbracht, neue Buchstaben in Schreibschrift kennenzulernen und zu üben. Es bereitet den Kindern sehr große Freude diese Schriftart zu lernen und die neuen Buchstaben zu schreiben. Zum Schreiben der Buchstaben bzw. Sätze verwenden wir das Formati s.3 Heft.

Gleich von Beginn an haben die Kinder Buchstaben, Wörter oder später Sätze, mit Bleistift und anschließend mit Faserstift geschrieben. Damit sollen sie sich auch über die unterschiedlichen Schreibweisen bewusst werden.

Die Motivation schön zu schreiben stieg mit dem Tag, als die Kinder das erste Mal den Faserstift verwenden durften. Da dieser Stift nicht ausradiert werden kann, bemühen sich die Kinder mit diesem Schreibgerät besonders schön zu schreiben. Falsch geschriebene Wörter oder Buchstaben werden durchgestrichen.

 

 

Derzeit arbeiten die Kinder gerade an ihrem Füllfeder-Diplom und sobald sie damit fertig sind, dürfen sie Bleistift und Faserstift gegen die Füllfeder tauschen.

 

Derzeit arbeiten wir im Deutschunterricht am Schwerpunkt "Verben", da wir bald mit einem Märchenprojekt starten und damit die neue Zeit "Mitvergangenheit" erarbeiten werden.

Konjugieren ist für einige Kinder der Klasse sehr schwierig, daher haben wir in letzter Zeit häufig Texte von der Ich Form in die Du Form, Wir Form etc. gesetzt. Dabei besprechen wir im Vorfeld immer das Verb im Satz. Mit unserer "Verbenfarbe" rot, unterstreichen die Kinder dann die Verben im Text mit Lineal.

Anschließend dürfen die Kinder dann den Text umschreiben. Dabei muss darauf geachtet werden, ob sich andere Satzteile des Textes auch mitumwandeln um den Sinn zu behalten.

z.B. Das Kind denkt an seine Verwandten. --> Ich denke an meine Verwandten.

Sowohl unser Schul- als auch Hausübungsheft ist das Formati s.5. Es eignet sich für "meine" Drittklässler hervorragend, da wir immer eine Zeile auslassen können um eventuelle Korrekturen bestenfalls tätigen zu können.

Personenbeschreibung als Textform wird bereits bis zum Umfallen in der Grundschule geübt. Das kommt den Schülerinnen und Schülern wieder in der nächstführenden Schule zugute. Denn in den meisten ersten Klassen kommt diese Textform zur Schularbeit.

Vielleicht verfolgt ihr schulinsel auf Instagram und habt mitbekommen, dass wir uns die letzten Wochen intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Wir beschreiben uns gegenseitig, unsere Familienmitglieder, Freunde, unbekannte Personen auf Bildern, Charaktere aus Zeichentrickfilmen und Büchern, Hexen und andere Gruselfiguren zu Halloween und viele andere.

Mittlerweile sind die Kinder Profis in Beschreiben von Personen. Sie halten sich aber verlässlich an die besprochenen Schritte und bauen gut formulierte Sätze auch in der nächsten Beschreibung.

Wie wir aber dieses Thema angegangen sind, möchte ich euch hier kurz schildern:

Ich habe den Kindern angekündigt, dass ich ihnen gleich ein Bild von einer Person zeigen würde. Ihre Aufgabe wäre es, sich so viele Details über diese Person zu merken wie nur möglich. Auf dem Bild war ein Superheld abgebildet.

Die Schülerinnen und Schüler konnten es ca. 30 Sekunden lang betrachten. Danach verschwand das Foto wieder in meinen Unterlagen. Kreuz und Quer schossen Informationen von allen Seiten. Haarfarbe, Augenfarbe, Maske, Outfit, Körperbau, Besonderheiten, Kräfte (die die KK vermutet hatten) und viele andere Stichwörter, die zur gezeigten Person passen, konnten sich die Kinder merken. Nebenbei habe ich alles notiert.

Anschießend legte ich ein Plakat in die Mitte unseres Sitzkreises mit einem Körperumriss drauf. Abwechselnd markierten bzw. malten die Kinder ihre Antworten, die ich nun nacheinander vorlas, in diesen Körperumriss hinein. So konnten wir schnell erkennen, was wir vergessen haben, z.B. die Nase. Ein nasenloses Gesicht fällt schnell auf.

So ergänzten wir unseren Inhalt. Ich gab ihnen noch den Tipp, damit nichts vergessen wird, dass sie eine Person immer von oben nach unten beschreiben. Das klappt mittlerweile ziemlich gut. Und Aussagen, die ich anfangs zu hören bekam "Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll" - nach vier Sätzen, kommen nicht mehr vor. Die Kinder haben eine Reihenfolge, an die sie sich halten und so wissen sie immer, was sie als nächstes schreiben müssen.

 

In einer der nächsten Stunden überlegten sammelten wir Adjektive zu jeder Kategorie, die wir beschreiben wollten.

Zuerst schrieben wir auf Plakaten und klärten nicht so bekannte Wörter, damit sich jedes Kind beispielsweise etwas unter einer blassen Gesichtsfarbe vorstellen kann oder einer krummen Nase.

Unsere Wörter schrieben wir ordentlich in unsere FORMATI Hefte. So kann immer wieder nachschauen, wenn einem treffende Wörter nicht einfalle wollen.

Um das Superhelden-Thema aufzugreifen sollten sich meine Schülerinnen und Schüler selbst in einen Superhelden bzw. eine Superheldin verwandeln.

Ich teilte ihnen das SUPER-ME Arbeitsblatt aus. Ein sehr gelungenes Beispiel seht ihr, wie ich finde, HIER

Sie überlegten sich einen Namen, ihr Superhelden-Symbol, ihre Kräfte und manche auch Schwächen, ihre guten und schlechten Eigenschaften, das Outfit, usw. Es machte den Kindern so richtig Spaß und ihre Kreativität hatte keine Grenzen. Ich liebe solche Stunden, wenn ich meine Schülerinnen und Schüler zum Schreiben motivieren kann.

Sie waren ja bereits gut gerüstet mit ihren Adjektiven aus den Formati-Heften, die sie nun verwenden konnten.

Damit ihre Texte dann auch ein Gesicht bekommen, zeichneten die Kinder sich selbst als Superheldin bzw. Superheld, natürlich passend zu ihrer Beschreibung.

Eine andere Klasse musste dann die Texte lesen und den Bildern zuordnen. So konnten wir sicher gehen, dass wir treffend beschrieben haben.

Hier einige Bilder dazu:

 

 

In der 3. Klasse ist im Bereich "Verfassen von Texten" schon viel mehr Kreativität gefragt als noch im vergangenen Schuljahr. Um Aufsätze und Geschichten spannender zu beschreiben, ist die wörtliche Rede notwendig.

In der Einführungsstunde bekam jedes Kind eine Sprechblase. Gemeinsam besprachen wir was das ist, wofür man sie braucht und wo sie vorkommen.

Anschließend führten immer zwei Kinder ein vorgegebenes Telefongespräch. So wurden die Kinder zum Thema geleitet: In einem Gespräch verwendet man in der Schriftsprache keine Sprechblasen, sondern die wörtliche Rede.

Begriffe wie Sprechsatz, Begleitsatz und Redezeichen/Gänsefüschen wurden erklärt und gemeinsam angewandt.

Jedes Kind durfte nun einen Satz in seine Sprechblase schreiben, den er oder sie in letzter Zeit zu jemand anderem gesagt hat.

Anschließend klebten wir jede Sprechblase auf ein Plakat und die Kinder durften Sätze damit schreiben.

 

In unser Schulübungsheft s.5 können die Kinder diese Sätze besonders gut schreiben, da die Zeilen eine geeignete Höhe haben um immer eine frei zu lassen.

Das Thema Berufe ist für viele Kinder besonders interessant.

Welchen Beruf möchte ich einmal ausüben?

Wo arbeiten meine Familienmitglieder?

Was sind dei Tätigkeitsbereiche in diversen Berufen?

Und viele weitere Fragen bearbeiteten wir gemeinsam in den unterschiedlichen Unterrichtsgegenständen. In Deutsch/Rechtschreiben schauten wir uns die weiblichen Formen der Berufe genauer an.

So wurde aus einer KöchIN - mehrere KöchINNEN. Das doppelte "n" vergaßen die Kinder immer. Das Rechtschreibbewusstsein ist noch nicht so weit ausgeprägt. Daher markierten wir die schwierigen Stellen gemeinsam auf einem Plakat und dann jedes Kind im Heft.

Seitdem werden viel weniger doppelte "n" vergessen. Im Anschluss durften die Kinder dann Sätze bilden, aufschreiben und dann in Partnerarbeit vorlesen.

 

Das Formati s.5 ist unser D-SÜ Heft. Die Kinder können bereits gut ohne Lineatur schreiben. Im SÜ Heft lassen wir immer eine Zeile frei, damit etwaige Korrekturen besser zu sehen sind.

Muss Grammatik in der Grundschule immer trocken sein? Ganz und gar nicht!

Um die 4 Fälle kommen auch wir nicht drum herum. Was wir aber vermeiden, ist das trockene auswendig lernen und abschrieben von irgendwelchen Merksätzen.

Heute haben wir ein lustiges Wanderspielchen in der Klasse gemacht und versucht die 4 Fälle des männlichen Geschlechts spielerisch zu erarbeiten.

Spontan - und mithilfe von ein paar meiner Schülerinnen - habe ich A3 Plakate mit dem Titel des ersten, zweiten, dritten, sowie vierten Falles auf die Schnelle gezaubert und diese in der Klasse aufgehängt.

Gruppenweise spazierten die Schülerinnen und Schüler von Fall zu Fall und mussten in einer gewissen Zeit – ca. 3-4 Minuten - so viele Nomen des männlichen Geschlechts aufschreiben, wie sie nur konnten. Achtung, es durfte auf dem Plakat keines doppelt vorkommen.

Nachdem ich ein akustisches Signal gegeben hatte, stoppten die Kinder das Schreiben. Die Kinder der Gruppe WER lasen ihre Nomen vor. Wenn in den anderen drei Gruppen, also in der Gruppe WESSEN, WEM und WEN dieses Nomen vorkommt, sodass ein Quartett entstand, bekam die ganze Klasse einen Punkt. Die Motivation war die, dass wenn sie 10 Punkte erreichen, wir in der Pause länger im Hof bleiben würden.

Na, ratet mal, ob das geklappt hat! JA! Es hat funktioniert. Die Schülerinnen und Schüler haben sogar mehr als 10 Quartetts geschafft.

Beispiel:
der Vater – des Vaters – dem Vater – den Vater

Die Kinder wechselten von Gruppe zu Gruppe, sodass jedes Team "jeden Fall gelöst hat". Zu Guter Letzt suchten sie sich einige Nomen auf und schrieben sie in ihr Formati Heft.

Am Ende hatten wir eine Ansammlung von Nomen des männlichen Geschlechts, auf das wir sicher wieder zurückgreifen werden. Die Schülerinnen und Schüler haben sich die richtigen Artikel in den Fällen gemerkt und konnten sogar ihre Pause an der frischen Luft genießen.
Unbedingt ausprobieren! So kann Grammatik Spaß machen!

Achtung: Verbessert habe ich die Hefte nach dem Foto 🙂

Schön langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu und das neue Schuljahr steht vor der Tür. Jetzt wird es wieder ernst! 🙂

Wie zum Beispiel, dass jeder zweite Junge und jedes dritte Mädchen Probleme mit der Handschrift haben und die Mehrheit der Lehrkräfte in Deutschland eine Verschlechterung der Handschrift bei Schülern und Schülerinnen feststellen muss. Wahnsinn, sagen wir!

Ab September 2018 bis Jänner 2019 führte das Schreibmotorik Institut in Verbindung mit dem Verband der Bildung und Erziehung (kurz: VBE) eine Studie durch. Mehr als 2000 Lehrkräfte wurden befragt, um Probleme bezüglich der Handschrift und möglich Ursachen zu erfassen. Das Ergebnis: Jeder zweite Junge und jedes dritte Mädchen haben ernsthafte Schwierigkeiten mit der Handschrift und den damit verbundenen Kompetenzen. Nur etwa 4% aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind mit der Handschrift ihrer Schüler und Schülerinnen zufrieden. Tendenz fallend…

„Das Schreiben mit der Hand ist genauso wichtig wie das Lesen und die Rechtschreibung“, sagt Dr. Marianela Diaz Meyer, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Schreibmotorik Instituts. Das Verständnis für den Klang von Worten und Buchstaben hilft nicht nur beim Schreiben oder beschränkt sich nur auf ein schönes Schriftbild. Nein, Handschrift hat vor allem einen großen Einfluss auf die Bildung und schulische Leistungen, sowie das Textverständnis und das Lesen. 90% der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehen ebenfalls diese positive Wirkung und fordern mehr Zeit zum Üben, stärkeren Fokus im Lehrplan auf feinmotorische Aktivitäten und individuelle Förderung.

Schon eine Stunde schreibmotorisches Training pro Woche würde reichen, damit die Kinder besser und schneller schreiben lernen. Das wäre essenziell, denn beim Tippen am PC oder Tablet werden ganz andere Denkprozesse gefördert als beim Erlernen der Handschrift. Es ist natürlich verständlich, wie einfach es ist, sich auf digitale Geräte zu verlassen und das „klassische“ Schreiben zu vernachlässigen, dennoch steht Handschrift für so viel mehr!

Handschrift ist ein Ausdruck der Persönlichkeit und seiner eigenen Identität und wo könnte man das besser lernen als in der Grundschule? Genau in diesen vier Jahren wird der Grundstein für Charakter und Wesenszüge gelegt und ist somit nicht zu vernachlässigen.

Sind nun die digitalen Geräte der Tod der Handschrift?

Auch im digitalen Zeitalter sind Stift und Papier nicht zu vernachlässigen und Handschrift noch immer wichtig. Über 90% der Lehrkräfte empfinden nach wie vor das „klassische“ Schreiben als sehr gut geeignetes Medium, während das Smartphone gnadenlos durchfällt. Worin sich jedoch fast alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen einig sind: Eine Kombination aus Tablet und Stift wäre für den Unterricht durchaus sehr gut geeignet - solange der Bildschirm zumindest eine Tabletgröße vorweisen kann.

Was unsere lieben Grundschullehrerinnen dazu sagen, siehst du im Video unten. Viel Spaß beim Ansehen 🙂

 

Auch wenn für uns Erwachsene viele Dinge schon selbstverständlich sind, dürfen wir nicht vergessen, dass auch Einzahl und Mehrzahl einmal gelernt werden muss. Mit dem Schreiben S.2 war das Erarbeiten von Einzahl- und Mehrzahlbegriffen für die Kinder meiner Klasse leicht verständlich.

Jedes Kind zog eine meiner vorgefertigten Karte mit einem Begriff darauf. Einige Kinder hatten eine Karte mit einem Nomen in der Mehrzahl und einige Kinder hatten eine Karte mit einem Nomen in der Einzahl.

Das erste Kind las seinen Begriff vor und das Kind mit dem passenden Partner musste aufstehen und sich dazu stellen. Die Bewegung und der Spaß am Lernen lockerte die Übung etwas auf und die Kinder waren voller Elan bei der Sache. Übungen, die auch den Bewegungsdrang der Schüler und Schülerinnen miteinbeziehen kommen bei den Kindern natürlich immer sehr gut an!

Sobald alle Kinder ihren Wortpartner gefunden hatten, wurden die Wortpaare von mir an die Tafel geschrieben. Danach durften die Kinder die Wortpaare in das Heft schreiben. Das Abschreiben von der Tafel gelingt den meisten Kindern schon sehr gut.

 

 

 

 

Darf ich vorstellen: Meine Formati Abschreibbox!

Wie wurde die Abschreibbox hergestellt?

Ich habe leere Seiten aus Formati-Heften herausgeschnitten und damit Wort-und Satzkarten erstellt.

Welche Hefte verwende ich im Deutschunterricht?

Ich unterrichte eine 1.-3. Mehrjahrgangsklasse, d.h. meine Klasse besteht aus Schülerinnen und Schüler der 1., 2. und 3. Klasse. Jedes Kind hat sein eigenes ein Formati Abschreibheft, wobei die Erstklasskinder andere Lineaturen als die Zweitklasskinder benötigen.

Worin bestand die Aufgabe der Erstklasskinder?

Meine Erstklasskinder erhielten die Aufgabe eine Satzkarte aus der Abschreibbox zu holen und den jeweiligen Satz in ihr Formati-Heft abzuschreiben. Hierbei sollten sie darauf achten, dass sie die Sätze möglichst eins zu eins in Schönschrift kopieren.

Worin bestand die Aufgabe der Zweitklasskinder?

In der ersten Lektion hatten meine Zweitklasskinder die Aufgabe, möglichst viele Wörter richtig in ihr Formati-Heft abzuschreiben. Nach jedem abgeschriebenen Wort durften die Kinder quer durch das Klassenzimmer laufen, um sich eine neue Wortkarte aus der Abschreibbox zu holen. Die Abschreibbox habe ich im hinteren Teil des Klassenzimmers platziert. Durch das Hin- und Herlaufen waren die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert und konnten sich zusätzlich zur Abschreibübung bewegen.

In der zweiten Lektion ging es darum, aus den bisher abgeschriebenen Wörtern einen Satz zu bilden. Die Kinder sollten hierbei darauf achten, dass sie alle Satzanfänge und Nomen gross sowie die Verben und Adjektive klein schreiben.

Welche Kompetenzen erlernen die Kinder durch das Abschreibtraining?

Beim Lernen der Buchstaben merken Kinder schnell wie unterschiedlich Buchstaben beim Aussprechen klingen. Beim Buchstaben V unterscheiden wir zwischen Wörtern in denen V als W gesprochen wird und zwischen Wörtern in denen V als F gesprochen wird.

Die Kinder bekamen von mir vorgefertigte Kärtchen auf denen verschiedene Wörter standen. Sie mussten diese in 3er-Gruppen der richtigen Kategorie zuordnen. Dies bereitete den Kindern große Freude und es gab auch ab und zu Unstimmigkeiten beim Zuordnen! 🙂

Abschließend wurden die Wörter in das S.2 Heft übertragen.

 

 

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