Ursus® Formati Logo
Ursus® Formati Logo

Homeschooling, Distance lerning, "Hausübungstage", ... wie immer man es nennen mag - die Monate, in denen Schüler und Schülerinnen coronabedingt überwiegend zu Hause lernen und üben mussten, haben Spuren hinterlassen.

Digitale Kanäle rückten plötzlich selbst für Volksschüler in den Vordergrund, Aufträge wurden per Mail übermittelt, Geschichten via Videos erzählt und Übungszettel von diversen Plattformen heruntergeladen.

Das Lernen verlagerte sich ins Netz - braucht es da überhaupt noch Schulhefte?

Die Antwort lautet: Unbedingt!
Handschriftliches Schreiben hinterlässt nicht nur Buchstaben am Papier, sondern auch Spuren im Gehirn:
Je mehr Bewegung im Spiel ist, umso leichter werden Inhalte verinnerlicht.
Deshalb gehen manche Menschen im Zimmer auf und ab, während sie sich auf eine Prüfung vorbereiten.
Durch die Gleichzeitigkeit von Denken und Bewegung werden beide Gehirnhälften aktiviert, was sich natürlich im Ergebnis niederschlägt. Handschriftliche Texte sind erwiesenermaßen kreativer und weisen komplexere Satzstrukturen auf.

Erzählen, kritzeln, entwerfen, gestalten,... Hand und Hirn arbeiten beim Schreiben eng zusammen.

Mit System zur eigenen Handschrift

Wer heute rasch einen Einkaufszettel schreibt oder sich eine Erinnerung notiert, denkt vermutlich nicht mehr daran, doch Schreiben zu lernen ist für ein Schulkind eine komplexe Angelegenheit.

Die gute Nachricht: Wir helfen dabei!

Die Ursus® Formati Lineatur wächst mit dem Können der Kinder mit und gibt anfangs Sicherheit beim Orientieren im Heft. Dank der Ober- und Unterlängen fallen die Buchstaben gleichmäßig aus und finden den richtigen Platz auf der Zeile. So macht Schreiben Spaß und die Schüler können stolz in ihr Heft schauen und ihre Fortschritte festhalten.

Noch größer ist die Freude, wenn beim Wechsel in die nächste Schulstufe ein neues Formati Heft mit immer weniger unterstützenden Linien verwendet werden darf - bis die Kinder schließlich problemlos auf der herkömmlichen 10mm-Lineatur schreiben - wie die Großen!

Je mehr Sicherheit die Kinder beim Schreiben erlangen, umso weniger Hilfslinien sind nötig.
Formati hat für jede Phase die passende Lineatur.

Die Frage beim Schreiben lautet also nicht: "Per Hand oder am PC?", denn beides hat heute seine Berechtigung. Wichtig ist jedoch, dass der Grundstock in der Volksschulzeit gelegt wird und die Kinder ihre Gedanken gut mit der Hand verschriftlichen können.
Schließlich ist die eigene Schrift auch Ausdruck der Persönlichkeit - und bietet viel mehr Möglichkeiten, als eine Tastatur es je könnte.

In Deutsch schreiben wir immer häufiger Geschichten und benutzen, um die Inhalte spannender zu machen, direkte/wörtliche Reden.

„Sagen“ ist dabei ein sehr oft benutztes Wort und dieses haben wir uns ein einer eigenen Extraeinheit genauer angesehen.

Es ging dabei darum, zu schauen welche anderen Wörter man noch stattdessen verwenden kann und wie sich eigentlich der Satz bzw. die Betonung und der Inhalt dann ändern.

Im Sitzkreis sammelten wir anhand von Blankokärtchen gemeinsam Wörter, die wir statt „sagen“ benutzen können. Anschließend hingen wir sie an die Tafel und jedes Kind durfte sich einen Satz ausdenken und mit einem Wort von der Tafel sprechen. Die anderen Kinder mussten überlegen, welches Wort statt „sagen“ benutzt wurde.

So wurde aus: Ali sagt: „Kannst du mir bitte deinen Bleistift borgen?“ ein:
Ali flüstert: „Kannst du mir bitte deinen Bleistift borgen?“

Das machte den Kindern großen Spaß. Anschließend schrieben die Kinder in ihr Geschichtenheft c.2 eine Mindmap und jeder schrieb noch individuell Sätze auf.
Wieder einmal erwies sich das c.2 mit der nur halb linierten Seite als ideal für die Brainstorming-Phase.

Links die Sammlung der Ideen - rechts die Verarbeitung derselben in Beispielsätzen.

Das freie Schreiben steht bei uns derzeit im Fokus – besonders die Bildgeschichte.

Die Bilder für die Geschichte heute, stammen aus unserem Deutschbuch – Wunderwelt Sprache 3.

Die Klasse wurde in zwei Gruppen geteilt und jeweils von einer Lehrerin betreut. Zu den einzelnen Bildern machten wir uns vorerst Notizen, um dann einfacher die Sätze schreiben zu können.

Anschließend schreiben wir anhand der Stichwörter unsere Bildgeschichte. Die Kinder durften sich für abwechslungsreiche Satzanfänge entscheiden, damit unsere Geschichte noch spannender wird. Eine wörtliche Rede wurde dabei auch mit eingebaut.

Die Sätze wurden von der Tafel in unser Schulübungsheft S.5  abgeschrieben. HÜ an diesem Tag war, die Geschichte in unser Schönschreibheft S.4 zu übertragen.

Zu Schulbeginn ist einiges los. Die dritte Klasse hat begonnen und die Kinder sind ganz neugierig auf die Themengebiete und können kaum erwarten, was noch alles kommen wird.

Eine neue Methode beschäftigt uns nun seit dem Schulstart Anfang September - und diese möchte ich euch nun gerne vorstellen:

Das Lernwörtertraining findet nun jeden Tag gleich zu Beginn des Unterrichts statt. In 7 unterschiedlichen Situationen behandeln die Kinder nun die neuen Lernwörter.

Montags werden die Lernwörter gemeinsam erarbeitet. Anschließend schreiben die Kinder jedes Lernwort auf ein Karteikärtchen und ordnen es dem passenden Buchstaben in ihrem Karteikasten zu, welcher sich in den Bankfächern befindet.

Auf einem vorgefertigten Faltblatt tragen die Kinder die Lernwörter in die erste Spalte ein. Danach wird ein Wort gelesen, gemerkt und das Blatt an der Faltlinie umgeknickt. In die Spalte daneben schreibt das Kind nun das gemerkte Wort.

Dieser Vorgang wird mit jedem Lernwort wiederholt.

Der Zettel wird anschließend auf die erste Seite des Formati Creativheft c.8 eingeklebt. Als Hausübung am Montag machen die Kinder die nächste Situation: Wörter auf- und abbauen.

Die Schülerinnen und Schüler zerlegen dabei das Lernwort stufenweise - ein bisschen wie beim Turmrechnen, nur eben mit Buchstaben!
Das c.8 eignet sich hierfür sehr gut, da keine Linien vorgegeben sind und wir unsere Stationen der Reihe nach abarbeiten können. Die Kinder sind nun ganz begeistert von ihrem eigenen Lernwörterheft!

Vor Kurzem hat das neue Schuljahr wieder begonnen und somit habe ich mit meinen Schülerinnen und Schülern der 3. Klasse damit gestartet, ein «Mathe-Regelheft» zu führen. In diesem Heft halten wir wichtige mathematische Begrifflichkeiten fest, welche sich die Kinder merken sollen. Zudem dient das Regelheft als Nachschlagewerk für die 4. Klasse. Wir verwenden daher schon das R.4 mit den "normalen" Karos - eine kleine Umstellung nach dem R.3 mit den hohen Kästchen, aber ihr werdet unten gleich lesen, wie den Kindern dennoch schon ordentliche und sorgfältige Einträge ins Heft gelingen.

Denn so erlernen die Schülerinnen und Schülern beim Erstellen des Regelheftes was sorgfältige Heftführung bedeutet, schließlich benötigen sie dieses Regelheft auch in der kommenden Schulstufe wieder.

Wenn wir einen neuen Eintrag in das Regelheft machen, läuft dies wie folgt ab:

  1. Ich habe als Lehrperson ein eigenes Regelheft und lege dieses unter den Visualizer. Das ist sehr praktisch, da ich den Eintrag nun in die passende Lineatur vorschreiben kann und die Kinder meinen Hefteintrag abschreiben. Auf diese Weise wissen die Schülerinnen und Schüler ganz genau wie der Hefteintrag aussehen soll.
  2. Nun schreiben die Kinder den Hefteintrag ab. Hierbei sollen sie möglichst sorgfältig arbeiten und auch auf Details achten (z.B. dass eine Zahl zwei Kästchen hoch ist).
  3. Manche Kinder schreiben schneller und andere langsamer. Wer bereits fertig ist, kann in der letzten Seite des Heftes ein Muster in die Lineatur zeichnen. Das ist bei meinen Schülerinnen und Schülern äusserst beliebt! Im Allgemeinen bin ich erstaunt, wie viel Spass die Kinder daran haben schöne Hefteinträge zu erstellen und wie viel Mühe sie sich dabei geben. Wir haben natürlich vorab den Sinn des Mathe-Regelhefts thematisiert.

Hier habe ich noch ein paar interessante Tipps für euch:

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Schön langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu und das neue Schuljahr steht vor der Tür. Jetzt wird es wieder ernst! 🙂

Wie zum Beispiel, dass jeder zweite Junge und jedes dritte Mädchen Probleme mit der Handschrift haben und die Mehrheit der Lehrkräfte in Deutschland eine Verschlechterung der Handschrift bei Schülern und Schülerinnen feststellen muss. Wahnsinn, sagen wir!

Ist die Handschrift "von gestern"?

Ab September 2018 bis Jänner 2019 führte das Schreibmotorik Institut in Verbindung mit dem Verband der Bildung und Erziehung (kurz: VBE) eine Studie durch. Mehr als 2000 Lehrkräfte wurden befragt, um Probleme bezüglich der Handschrift und möglich Ursachen zu erfassen. Das Ergebnis: Jeder zweite Junge und jedes dritte Mädchen haben ernsthafte Schwierigkeiten mit der Handschrift und den damit verbundenen Kompetenzen. Nur etwa 4% aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind mit der Handschrift ihrer Schüler und Schülerinnen zufrieden. Tendenz fallend…

„Das Schreiben mit der Hand ist genauso wichtig wie das Lesen und die Rechtschreibung“, sagt Dr. Marianela Diaz Meyer, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Schreibmotorik Instituts. Das Verständnis für den Klang von Worten und Buchstaben hilft nicht nur beim Schreiben oder beschränkt sich nur auf ein schönes Schriftbild. Nein, Handschrift hat vor allem einen großen Einfluss auf die Bildung und schulische Leistungen, sowie das Textverständnis und das Lesen. 90% der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehen ebenfalls diese positive Wirkung und fordern mehr Zeit zum Üben, stärkeren Fokus im Lehrplan auf feinmotorische Aktivitäten und individuelle Förderung.

Schon eine Stunde schreibmotorisches Training pro Woche würde reichen, damit die Kinder besser und schneller schreiben lernen. Das wäre essenziell, denn beim Tippen am PC oder Tablet werden ganz andere Denkprozesse gefördert als beim Erlernen der Handschrift. Es ist natürlich verständlich, wie einfach es ist, sich auf digitale Geräte zu verlassen und das „klassische“ Schreiben zu vernachlässigen, dennoch steht Handschrift für so viel mehr!

Handschrift ist ein Ausdruck der Persönlichkeit und seiner eigenen Identität und wo könnte man das besser lernen als in der Grundschule? Genau in diesen vier Jahren wird der Grundstein für Charakter und Wesenszüge gelegt und ist somit nicht zu vernachlässigen.

Sind nun die digitalen Geräte der Tod der Handschrift?

Auch im digitalen Zeitalter sind Stift und Papier nicht zu vernachlässigen und Handschrift noch immer wichtig. Über 90% der Lehrkräfte empfinden nach wie vor das „klassische“ Schreiben als sehr gut geeignetes Medium, während das Smartphone gnadenlos durchfällt. Worin sich jedoch fast alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen einig sind: Eine Kombination aus Tablet und Stift wäre für den Unterricht durchaus sehr gut geeignet - solange der Bildschirm zumindest eine Tabletgröße vorweisen kann.

Was unsere lieben Grundschullehrerinnen dazu sagen, siehst du im Video unten. Viel Spaß beim Ansehen 🙂

Eines unserer momentanen Schwerpunkte in Deutsch ist das Sätze bauen, Satzglieder erkennen und umstellen.

Indem die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Satzglieder farblich markieren, fällt es ihnen leichter sie auch umzustellen. Wenig später geht das problemlos auch ohne jedes einzelne Satzglied auszumalen.

Dieses Jahr verwenden wir für Grammatik und Rechtschreibung das Formati S.5. Da wir mit dem S.3 begonnen, dann weiter mit dem S.4. gearbeitet haben, finden sich die Schülerinnen und Schüler gut zurecht mit dem Zeilenformat im S.5. Ich bin froh über den orangenen Rahmen, weil sonst einige Kinder bis zum Heftrand schreiben würden. So wissen sie, wann sie in die nächste Zeile wechseln müssen.

Passend zur kalten  Jahreszeit beschäftigten wir uns mit dem Thema Kälte und Winter. Es wurde besprochen, dass es nicht nur für Menschen sehr schwer sein kann im Winter wenn man kein zu Hause hat oder auch keine warme Kleidung. Auch für Tiere kann der Winter hart sein.

Was ist eigentlich ein Winterschlaf, Winterruhe oder die Winterstarre? Welche Tiere bekommen ein dichteres Federkleid oder ein warmes Winterfell? Was ist ein Zugvogel und welche Vogelarten sind Standvögel?

All diese Themen beschäftigten uns im Februar im Rahmen der Freiarbeit.

Abschließend durften sich (vor allem die schnelleren) Kinder zwei Tiere aus der Kartei aussuchen über die sie genauere Infos aufschreiben wollten und auch dazu malen.

Das Formati Creativ C.2 ist hierfür die perfekte Wahl, denn so fiel das Präsentieren der Arbeiten am Ende auch viel leichter.

Der Dachs und das Eichhörnchen waren klare Favoriten! So hatten wir einen sehr  netten Abschluss! ?

... oder "Der Fußballer nimmt der Elsa den Krapfen weg".

Bei unserem Faschingsfest am Faschingsdienstag war einiges los! Plötzlich waren Polizisten, Einhörner, Prinzessinnen, Ninjas und Indianer unterwegs ...
Krapfen essen, Spiele spielen und noch mehr lachen als sonst standen auf der Tagesordnung.

Am Tag danach durften die Kinder dann lustige Sätze über unser Faschingsfest schreiben und ein passendes Bild dazu malen. Das hat den Kindern richtig viel Spaß bereitet - auch den Schreibmuffeln.

Das Formati Creativheft C.1 passte hiefür nahezu perfekt, denn die Kinder konnten schreiben und daneben gleich malen.
Beim Vorlesen im Sitzkreis konnten sie so gleich ihre Bilder dazu zeigen. So wie die Frau Lehrerin das immer beim Vorlesen eines Buches macht :-).

Ein Gastbeitrag von Anna Weghuber, Linz
(um ihr zu folgen und weitere Inputs zum Unterricht zu bekommen, folgt ihr bei Instagram unter dem Stichwort "Wissensatelier")

Ich dachte mir, es ist schade, dieses süße Heft nur im Sprachunterricht zu verwenden. Also überlegte ich mir etwas für den Musikunterricht. Ich arbeite viel mit Body Percussion, da unsere Schule nur wenige Instrumente besitzt. In der fünften Schulstufe beginne ich mit der Erarbeitung der Rhythmussprache. Die Kinder verstehen das sehr schnell und können sofort eigene Rhythmen im Viervierteltakt komponieren. Die Spalten eignen sich hervorragend als Takt.
Achtung: Es gibt bei mir am Anfang nur 2 Achtelnoten oder 4 Sechzehntelnoten zusammen. Somit ist der Takt mit 4 Bildern immer richtig ausgefüllt :-).

Beim Spielen nutze ich die Arbeitsweise der Elementaren Musikpädagogik. Zuerst müssen die Kinder die Notenwerte erleben. Also übertragen wir sie vom Körper ins Heft. Ich möchte euch hier zwei Varianten zeigen: Die Viertelnote (ta) wird geklatscht, die Achtelnoten (tate) werden geschnipst, die Sechzehntelnoten (tafatefe) auf den Oberschenkel gepatscht und bei der Pause wird nichts gemacht. Manche deuten aber auch ein "pst" auf den Mund - das ist Geschmackssache.
Unsere Spielweise wird durch die Bilder bestimmt und kann sich ändern.

Zu Stundenbeginn oder -Ende mache ich dann auch gerne ein Rhythmusdiktat. Entweder mit der Rhythmussprache oder der Body Percussion. Die Kids schreiben dann den vorgegebenen Takt auf.

Bei der Rhythmussprache 2 binde ich dann noch eine weitere Möglichkeit ein. Mit den Silben von Nuss, Schoko und Stracciatella spielen wir auf der Cajon. Das habe ich bei einer Fortbildung gesehen und es funktioniert wirklich super! Die Kinder ohne Cajon können mitsprechen und auf der Rückenlehne vom eigenen Sessel mitspielen.
Diese Rhythmen passen tatsächlich zu jedem Song aus dem Radio.
Wichtig ist immer, das gemeinsame Metrum zu spüren. Somit wünsche ich viel Spaß beim Mooren und Grooven!

Unsere Arbeit könnt ihr auf Instagram@wissensatelier verfolgen und unsere Themen findet ihr auch hier:
https://lehrermarktplatz.de/autor/127514/wissensatelier

Ein Gastbeitrag von Anna Weghuber, Linz
(um ihr zu folgen und weitere Inputs zum Unterricht zu bekommen, folgt ihr bei Instagram unter dem Stichwort "Wissensatelier")

Wir kombinieren heuer erstmals das Ursus® Green Vokabelheft (FX62c) mit dem Formati V.1 Heft. Beide Hefte  sind übersichtlich in 5er-Blöcken aufgeteilt. Das erleichtert das Lernen unheimlich und gibt den Kindern auch eine gute Struktur.

Im kleinen Heft arbeiten wir sehr frei. Mit der Überschrift grenzen wir das vorgegebene Thema ein. Die Kinder bekommen von uns einen Bildimpuls und suchen sich dazu 15 Vokabel aus. Da unsere Kinder schon in der fünften Schulstufe sind, dürfen sie mit ihrem Smartphone Vokabel übersetzen oder mit dem Wörterbuch arbeiten.
Einzige Regel: ordentlich schreiben 🙂

Danach kontrollieren wir Lehrerinnen die Vokabel. Die Kinder sollen nun die gelernte Grammatik in ihrem eigenen Text zum Thema einbauen.

 

Am Anfang war es natürlich eine organisatorische Herausforderung, den Kindern diese Art von Freiarbeit näher zu bringen. Wir haben bestimmt drei Themen gemeinsam bearbeitet, bevor sich die schnelleren SchülerInnen dann alleine ihre Vokabel gesucht haben. Mittlerweile arbeiten alle Kinder selbständig und jeder kann auf seinem Niveau eine Geschichte verfassen.

Wichtig für uns war "dranbleiben und nicht zu früh verzweifeln".

Unsere Arbeit könnt ihr auf Instagram@wissensatelier verfolgen und unsere Themen findet ihr auch hier:
https://lehrermarktplatz.de/autor/127514/wissensatelier

Die optimale Form der Beurteilung in Volksschulen wird auf vielen Ebenen heiß diskutiert - sollen es Noten sein, ein "Pensenbuch", eine "umfassende mündliche Information", eine "verbale Beurteilung"?

Experten sind sich einig, dass es - egal, was im Zeugnis dann letztlich steht - wichtig und gut ist, auch die Kenntnisse und Fähigkeiten abseits von Leistungsüberprüfungen zu dokumentieren.

Unser L.2 Klassenplaner bietet dafür neben einem klassischen Notenkatalog das Beobachtungsraster. Auf drei Doppelseiten können für jede/n Schüler/in Soft Skills aus den Bereichen Selbstkompetenz und Emotion, Soziales Gefüge in der Klasse, Kommunikation und Sprache, Lernen und Leistung, Motorik und Körper eingetragen und dokumentiert werden.
Damit ist der Formati L.2 Klassenplaner der erste Planer für LehrerInnen, der neben Organisatorischem und Notenkatalog auch alle notwendigen Daten für eine verbale Beurteilung enthält. Ihr seid mit dem Planer also für das gesamt Jahr gerüstet, unabhängig davon welche Art der Beurteilung an eurer Schule gerade üblich ist.

Beim Eintrag auf der ersten Seite werden die SchülerInnen-Namen ausgefüllt, danach kann zeitsparend einfach der Außenrand der Seite(n) abgeschnitten werden.

Wir haben ein paar Vorschläge für die Dokumentation, die ihr gerne verwenden könnt. Wählt aus, welche Kriterien für euch und eure SchülerInnen wichtig und sinnvoll sind - und ergänzt sie mit eigenen Anforderungen und Beobachtungen. Ihr kennt eure Klasse schließlich am besten!

Selbstkompetenz und Emotion:
- erkundet seine Umgebung
- traut sich etwas zu
- geht offen an neue Dinge heran
- kann mit Lob und Kritik umgehen
- kann Anforderungen aufgreifen
- kann Gefühle sprachlich ausdrücken
- hat ein positives Selbstgefühl
- kann sich in Situationen einfühlen
- vertritt seine eigenen Interessen
- kann eigene Bedürfnisse zurückstellen
- zeigt Einsicht
- ist bereit, sich anzustrengen
...

Soziales Gefüge in der Klasse:
- nimmt zu Kindern und Erwachsenen Kontakt auf
- kann sich in andere einfühlen / helfen
- ist in der Gruppe tolerant
- kann vor der Gruppe stehen und sprechen
- kann Konflikte aushalten und an Lösungen arbeiten
- kann Absprachen einhalten
- hält Regeln ein
- ist kooperationsbereit
- übernimmt Dienste und Aufgaben in der Klasse
- nimmt Rücksicht
- lässt andere Meinungen gelten
- ist verlässlich
- kann sich entschuldigen
...

Kommunikation und Sprache:
- artikuliert richtig
- übernimmt die Sprecherrolle
- kann andere ausreden lassen
- verfügt über differenzierten Wortschatz
- kann komplexe Sätze formulieren
- kann sich einfache Gedichte merken und wiedergeben
- kann verstehend zuhören
- kann auf Gehörtes angemessen reagieren
- setzt sich fair mit anderen Meinungen auseinander
- erkennt hörend die korrekte Verwendung von Wort- und Satzformen
- ist aufgeschlossen für Neues
- erzählt Erlebnisse interessant, zuhörerbezogen und geplant
- nimmt Gesprächsbeiträge auf und führt sie weiter
- schätzt Situationen ein und reagiert angemessen
- gestaltet Erlebtes und Erfundenes sprachlich
- stellt Sachverhalte folgerichtig und genau dar
- legt Anliegen und Meinungen mithilfe von Argumenten dar
...

Lernen und Leistung:
- ist konzentriert und engagiert
- führt Aufgaben selbständig aus
- ist neugierig, stellt Fragen
- startet neue Versuche, wenn eine Aufgabe misslingt
- achtet auf Qualität bei der Ausführung von Aufgaben
- weiß, wie man sich Informationen und Wissen verschafft
- versucht alleine und mit anderen Lösungen zu finden
- ist ausdauernd im Tun und Lernen
- folgt dem Unterricht aufmerksam
- ist genau in der Arbeit
- handelt zielgerichtet
- kann sich über längere Zeit konzentrieren
- hat ein ausgeprägtes Aufgabenverständnis
- kann sich Neues gut merken
- hat angemessenes Arbeitstempo
...

Motorik und Körper:
- kleidet sich selbständig an und aus
- schneidet einfache Formen
- hat eine korrekte Stifthaltung
- kann Auge, Hand und Fuß koordinieren
- kann Hindernisse überwinden
- kann Geräusche erkennen
- kann seine Kraft im Spiel einsetzen
- findet Räume in der vertrauten Umgebung wieder
- kann seine Schulsachen ein- und auspacken
- kann exakt falten
- kann mit Begrenzung sorgfältig ausmalen
- kann einfache Formen nachmalen
- kann dem Unterricht folgen, ohne schnell müde zu werden
- kann Körpersprache und Mimik richtig deuten und einschätzen
...

Die Liste ist natürlich erweiterbar - gerne nehmen wir eure Anregungen dazu mit in die Liste auf. Ihr findet sie am Ende des Blogartikels auch noch zum Download, falls ihr sie euch ausdrucken möchtet.

Wie ihr das Beobachtungsraster gestaltet, ist ganz euch überlassen. Ihr könnt klassisch mit +/-  oder einem Notensystem arbeiten, mit Pfeilen einen Verlauf darstellen, natürlich könnt ihr auch komplett eigene Symbole oder Methodiken einsetzen.

Zusätzlich zum neuen Beobachtungsraster findet ihr im L.2 Klassenplaner natürlich auch vier Doppelseiten mit einem klassischen Notenkatalog, in dem ihr die Ergebnisse aus Tests, Wiederholungen und Schularbeiten eintragen könnt.

Wir freuen uns auf eure Erfahrungen - gerne auf unserer Formati Facebook-Seite oder als Kommentar hier unter dem Artikel.

 

Formati® Suche

Folge uns

@ Format Werk GmbH, 2020, All rights reserved.
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram