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Damit das Üben der Personalformen nicht langweilig wird durften die Kinder eigenständig Sätze mit Hilfe eines Würfels kreieren. Die Kinder bekamen von mir ein Blatt mit vorgegebenen Satzteilen und je einen Würfel. Durch die gewürfelten Zahlen entstanden die Sätze, da jeder Satzteile mit einer Zahl von 1 - 6 versehen war. Welches Verb sie für den Satz verwenden, habe ich den Kindern überlassen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sie das Verb zur jeweils gewürfelten Person, richtig abwandeln.

 

 

 

Den Kindern meiner Klasse gefällt diese Art des Schreibens sehr gut und ich finde es gut, dass man den Würfel und die diversen Satzteile auf unterschiedliche Art und Weise anwenden kann. Immer wieder entstehen durch die vorgegebenen Satzteile z.B. auch lustige Unsinn-Sätze.

 

Als Deutschheft verwenden wir in der 2. Klasse das Schreibheft s.4.

In den letzten Wochen haben die Kinder den Großteil der Deutschstunden damit verbracht, neue Buchstaben in Schreibschrift kennenzulernen und zu üben. Es bereitet den Kindern sehr große Freude diese Schriftart zu lernen und die neuen Buchstaben zu schreiben. Zum Schreiben der Buchstaben bzw. Sätze verwenden wir das Formati s.3 Heft.

Gleich von Beginn an haben die Kinder Buchstaben, Wörter oder später Sätze, mit Bleistift und anschließend mit Faserstift geschrieben. Damit sollen sie sich auch über die unterschiedlichen Schreibweisen bewusst werden.

Die Motivation schön zu schreiben stieg mit dem Tag, als die Kinder das erste Mal den Faserstift verwenden durften. Da dieser Stift nicht ausradiert werden kann, bemühen sich die Kinder mit diesem Schreibgerät besonders schön zu schreiben. Falsch geschriebene Wörter oder Buchstaben werden durchgestrichen.

 

 

Derzeit arbeiten die Kinder gerade an ihrem Füllfeder-Diplom und sobald sie damit fertig sind, dürfen sie Bleistift und Faserstift gegen die Füllfeder tauschen.

 

Zu jeder Malreihe erarbeite ich mit den Kindern die passenden Divisionen.

Begonnen haben wir damit, dass wir Dinge, die sich im Klassenraum befinden, aufgeteilt haben. Die Kinder mussten praktische Übungen selbst durchführen.

Beim Erarbeiten der Divisionen zur 2er-Reihe gab es folgendes Beispiel:
4 Bücher sind auf einem Tisch und müssen auf 2 Schultaschen aufgeteilt werden.
Die Frage dazu lautete: Wie viele Bücher sind nach dem Teilen in jeder Schultasche?

Nach ein, zwei vorgegebenen Übungen zu Beginn, wurden die Kinder selbst erfinderisch und haben sich viele praktische Beispiele zu diesem Thema ausgedacht und selbst durchgeführt.

Durch das Erarbeiten mit Dinge aus dem Lebensraum der Kinder, haben alle das Prinzip der Divisionen gut verstanden.

Zum Schluss haben wir die Rechnungen ins Heft geschrieben.

 

Das Formati Heft c.2 eignet sich bestens um das freie Schreiben zu üben.

In der 2. Klasse lege ich großen Wert darauf, dass die Freude am Schreiben geweckt wird. Die Kinder sollen über viele eigene Erlebnisse schreiben und diese Geschichten werden regelmäßig den anderen vorgelesen.

Nach dem Weihnachtskonzert durften die Kinder zeichnen und schreiben, wie sie es empfunden haben. Die einzige Vorgabe die sie von mir zur Zeit bekommen ist, dass sie am Satzanfang groß schreiben und jeder Satz mit einem Satzzeichen enden muss.

 

Die Texte der Kinder sind ganz unterschiedlich. Manche beschreiben kurz die wesentlichen Fakten, andere erzählen schon, wie sie sich bei den diversen Erlebnissen gefühlt haben.

Allgemein bereitet den Kindern das freie Schreiben große Freude.

 

 

 

 

Auch wenn für uns Erwachsene viele Dinge schon selbstverständlich sind, dürfen wir nicht vergessen, dass auch Einzahl und Mehrzahl einmal gelernt werden muss. Mit dem Schreiben S.2 war das Erarbeiten von Einzahl- und Mehrzahlbegriffen für die Kinder meiner Klasse leicht verständlich.

Jedes Kind zog eine meiner vorgefertigten Karte mit einem Begriff darauf. Einige Kinder hatten eine Karte mit einem Nomen in der Mehrzahl und einige Kinder hatten eine Karte mit einem Nomen in der Einzahl.

Das erste Kind las seinen Begriff vor und das Kind mit dem passenden Partner musste aufstehen und sich dazu stellen. Die Bewegung und der Spaß am Lernen lockerte die Übung etwas auf und die Kinder waren voller Elan bei der Sache. Übungen, die auch den Bewegungsdrang der Schüler und Schülerinnen miteinbeziehen kommen bei den Kindern natürlich immer sehr gut an!

Sobald alle Kinder ihren Wortpartner gefunden hatten, wurden die Wortpaare von mir an die Tafel geschrieben. Danach durften die Kinder die Wortpaare in das Heft schreiben. Das Abschreiben von der Tafel gelingt den meisten Kindern schon sehr gut.

 

 

 

 

Der Mathematikunterricht in meiner 1. Klasse war im vergangenen Schuljahr sehr differenziert. Einige Kinder konnten schon vor Schulbeginn bis 20 rechnen. Sie lernten bald die Malreihen und rechneten bis 30. Andere Kinder begannen zu Beginn des Schuljahres ohne Vorkenntnisse.

Letzte Woche wollten jedoch alle gemeinsam bis 30 rechnen. Deshalb haben wir gemeinsam große und kleine Rechenaufgaben erarbeitet. Beim Erarbeiten der Zahlen bis 30 habe ich den Kindern eine Geschichte erzählt:

2 Erwachsene gehen mit einem leeren Rucksack (Zahl 0) wandern. Sie werden von ihren Kindern begleitet. Nach der ersten Kurve wird ein Kind von einer Biene gestochen, kann nicht mehr weitergehen und muss in den leeren Rucksack hüpfen. Somit ist 1 Kind im Rucksack und die neue Zahl heißt "21". Einige Zeit später stolpert ein Kind über eine Wurzel, verstaucht sich den Knöchel und muss ebenfalls getragen werden, im Rucksack befinden sich nun 2 Kinder und die neue Zahl heißt "22".

Diese Geschichte wird so lange erzählt, bis schlussendlich 9 Kinder im Rucksack sind. Bei der Hütte wartet zum Glück ein dritter Erwachsener: Onkel Heinz! Da sich vor der Hütte alle Kinder erholen können und nicht mehr im Rucksack sitzen müssen, springen sie wieder raus und die Zahl "30" (3 Erwachsene und der leere Rucksack), bleibt.

Meine Kinder lieben diese Geschichte (sie kannten eine ähnliche schon vom Erarbeiten der Zahlen im ZR 20) und wollen sie mehrmals wöchentlich hören.

Anschließend wurden die Aufgaben von den Kindern selbstständig ins Heft geschrieben. Rechnungen mit Über- und Unterschreitung im Zahlenraum 30 heben wir uns für den Herbst und die 2. Klasse auf. 🙂

Hier einige Beispiele:

 

 

Beim Lernen der Buchstaben merken Kinder schnell wie unterschiedlich Buchstaben beim Aussprechen klingen. Beim Buchstaben V unterscheiden wir zwischen Wörtern in denen V als W gesprochen wird und zwischen Wörtern in denen V als F gesprochen wird.

Die Kinder bekamen von mir vorgefertigte Kärtchen auf denen verschiedene Wörter standen. Sie mussten diese in 3er-Gruppen der richtigen Kategorie zuordnen. Dies bereitete den Kindern große Freude und es gab auch ab und zu Unstimmigkeiten beim Zuordnen! 🙂

Abschließend wurden die Wörter in das S.2 Heft übertragen.

 

 

gerade oder ungerade? 

 

Gerade und ungerade Zahlen sind wichtiger Bestandteil beim Kennenlernen von Zahlen und ihren Verbindungen zueinander. Da ich in der Klasse nicht sofort die beiden Begriffe einführen wollte, habe ich mit den Kindern diskutiert, wie man diverse Dinge untereinander "fair" bzw. "unfair" aufteilen kann.

In dieser Stunde galt es, für immer jeweils zwei Kinder gemeinsam, verschiedene Dinge fair untereinander aufzuteilen. Einige teilten Schokolade, andere Sticker ihrer Lieblingsfußballer, wiederum andere bekamen ihr Lieblingsobst oder Nüsse.

Nach einigen Versuchen schrieben die Kinder auf, welche Anzahl an Stücken sie bekamen. Untereinander wurde die Menge, wurden also die Zahlen verglichen und den Kindern fiel schnell auf, dass es immer die gleichen Zahlen waren, welche ein faires Aufteilen möglich machten - nämlich die geraden Zahlen.

Zum Abschluss der Stunde verschriftlichten wir diese Erkenntnisse noch im Formati Heft R.3.

 

 

In meiner ersten Klasse haben wir vor etwa drei Wochen die ersten Aufgaben in das Formati R.3 Rechenheft geschrieben. Zu Beginn war es für einige Kinder sehr schwer, sich bei den vielen Kästchen zu orientieren, mittlerweile gelingt es den meisten schon besser.

Derzeitiges Thema sind Umkehraufgaben im Zahlenraum 20 - allerdings noch ohne Zehnerüberschreitung bzw. Zehnerunterschreitung. Ich habe mit den Kindern gemeinsa Rechnungen aufgeschrieben und erarbeitet. Nachdem alle Rechnungen im Heft standen, war es die Aufgabe der Kinder, zu einer Umkehraufgabe eine Rechengeschichte zu erfinden.

Wie man anhand der Bilder sehen kann, sind sehr kreative Rechengeschichten entstanden, die Kinder haben die Aufgabe recht individuell umgesetzt.

Die Rechengeschichten eignen sich auch sehr gut um zu differenzieren. Je nachdem, wie schnell oder langsam Kinder mit dem Schreiben im Heft fertig sind, kann die Rechengeschichte ausgeweitet werden. Einige Kinder bekommen auch immer wieder die Möglichkeit, zu zweit oder zu dritt in Teamarbeit eine Rechengeschichte zu erfinden. Ich bin ein großer Fan dieser Rechengeschichten, weil sie nicht nur die Kreativität der Kinder fördern, sondern auch das Mengen- und Vorstellungsverständnis der Kinder fördern.

Das Formati Heft s.2 wird in der Klasse als Schulübungsheft verwendet. In meiner 1. Klasse schreiben die Kinder fast täglich etwas in dieses Heft.

In dem Deutschbuch, mit dem im Unterricht hauptsächlich gearbeitet wird, wird der Schwerpunkt auf das Silbenlesen gelegt, somit werden seit Beginn der 1. Klasse alle gelernten Wörter mit Silbenbögen unterteilt. Um außerdem Rechtschreibschwächen vorzubeugen, werden die Kinder von mir angehalten zu kontrollieren, ob in jeder Silbe ein Selbstlaut vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, wissen die Kinder sofort: „Hier fehlt ein Buchstabe!“ . Als Hilfe werden alle Selbstlaute mit gelber Farbe markiert.

In dieser Woche beschäftigten wir uns mit den unbestimmten Begleitern „eine“ und „ein“.

Nach dem Arbeiten mit dem Stationenplan, mussten sich die Kinder je drei Wörter mit „eine“ und „ein“ aussuchen und diese selbstständig ins Heft schreiben.

Nach dem Aufschreiben markierten die Kinder die Selbstlaute mit gelbem Buntstift und unterteilten die Wörter mit Hilfe der Silbenbögen.

Seit der zweiten Schulwoche in der 1. Klasse arbeiten die Kinder jede Woche am Montag in der 1. Stunde mit dem Formati Heft c.4.

In dieser Stunde ist es die Aufgabe der Kinder, ihre Wochenenderlebnisse bildlich darzustellen. Anschließend erzählen die Kinder anhand ihrer Zeichnungen im Sitzkreis noch einmal mündlich was sie am Wochenende gemacht haben.

Das Arbeiten mit diesem Heft lässt das Differenzieren unkompliziert zu. Kinder die schon Buchstaben und Sätze schreiben können, haben die Möglichkeit von Anfang an ihre Erlebnisse neben dem Zeichne auch niederzuschreiben.

Sobald wir im Unterricht einige Buchstaben erarbeitet haben, sollen alle Kinder in etwa drei Sätze über ihr Wochenende schreiben. Bei manchen Kindern wird es nach den Ferien oder nach speziellen „Events“ am Wochenende etwas länger. 🙂
Diese Sätze werden wiederum im Sitzkreis den anderen Kindern vorgelesen und das passende Bild dazu wird hergezeigt.

Alternativ gestalten wir die erste Stunde manchmal so, dass die Kinder zuerst erzählen und danach malen und schreiben.

In diesem Heft verbessere ich bewusst keine Fehler. Es dient quasi als „Wochenendtagebuch“ und wird von den Eltern gerne und immer wieder gelesen. Rückblickend freuen sich die Kinder, wenn sie sehen, dass es ihnen gelungen ist, von Woche zu Woche mehr Sätze zu schreiben.

Rechtschreibung: In Ausnahmefällen, wenn wir gerade ein Schwerpunktthema im Deutschunterricht haben, z.B. Großschreibung von Nomen, Doppelmitlaute, etc., mache ich die Kinder darauf aufmerksam, dass sie ihren gesamten Text, mit besonderen Fokus auf dieses Thema, noch einmal durchlesen sollen. Den meisten Kindern gelingt es dann auch, Fehler selbstständig zu erkennen und auszubessern.

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