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Am Anfang des neuen Jahres ist es in vielen Schulen üblich, mit den Kindern über Glücksbringer, Glück, Wünsche oder Neujahrsvorsätze zu sprechen. Es ist natürlich zeitlich perfekt, aber meiner Meinung nach kann man über Glück immer sprechen. Dafür habe ich in der Ausbildung zur Kindermentaltrainerin ein entzückendes Buch kennen gelernt, mit dem ich in die Glücksstunde eingestiegen bin.

Es heißt „ Herr Glück & Frau Unglück“ von Antonie Schneider und Susanne Straßer.

In diesem Buch geht es um Herrn Glück, der in das Haus neben Frau Unglück einzieht. Es zeigt auf, dass durch positive Gedanken und durch eine positive Einstellung vieles einfacher geht.  Erledigungen leichter von der Hand gehen und man eindeutig ein positiveres Leben führen kann. Frau Unglück ist anfangs sehr skeptisch, böse und misstrauisch, aber mit der Zeit färbt das Glück auch auf sie ab.
Die Kinder waren beim Vorstellen des Buches sehr fasziniert von den vielen Einzelheiten auf den Zeichnungen, die daraufhin weisen, dass das Glück überschwappt zu Frau Unglück. Das war eine richtige Entdeckungsreise.

Das Buch ist ein wunderschöner Beweis, dass Glück, ein Lächeln oder einfach eine positive Lebenseinstellung andere Menschen anstecken kann. Die eigene positive Einstellung kann man auf andere Menschen übertragen - und wo wäre das wichtiger, als in einer Klasse, wo die Kinder ja doch sehr viel Zeit miteinander verbringen?

Dieses Thema kann man noch in andere Fächer einfließen lassen. Zum Beispiel könnte man eine Zeichenstunde dazu gestalten: „Dein persönlicher Glücksbringer“. Ganz bestimmt hat jedes Kind einen eigenen Glücksbringer. Dieser kann mitgebracht werden. Zuerst erzählen die Kinder von wem sie diesen bekommen haben und danach zeichnen sie ihn. Oder eine weitere Möglichkeit wäre es, andere Kulturen in Sachen Glück zu erforschen.

 

Gestalten des Glücksklees

Ich haben dann in meiner Glücksstunde übergeleitet in das Thema: Was ist für mich Glück?

Die Frage war für die Klasse gar nicht so schwer zu beantworten. Vor allem als ich ihnen den Tipp gab,  dass glücklich sein ein schönes und warmes Gefühl macht. Da kam gleich zu Beginn Familie, Urlaub, Freunde und ein Dach über dem Kopf.
Alle waren sehr motiviert und am Ende stolz, ihren eigenen Glücksklee bemalen zu können:

Dazu hat meine Kollegin Julia ein wunderschönes Kleeblatt gestaltet (dieses ist auf Eduki erhältlich). Darauf sollen die Kinder notieren, was für sie Glück bedeutet. Dieses Kleeblatt wird danach bunt gestaltet und sichtbar in der Klasse aufgehängt, damit die Kinder die Kleeblätter und somit auch ihr Glück immer vor Augen haben und sich ihres Glückes bewusst sind.

 

 

 

enthält unbezahlte Werbung

Am 20. November ist der Internationale Tag der Kinderrechte. An diesem Tag wurde 1989 die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet, die betont, dass Kinder keine zu klein geratenen Erwachsenen sind, sondern eigenständige Personen mit ganz speziellen Bedürfnissen. Auch an unserer Schule werden Menschenrechte/Kinderrechte sehr ernst genommen. Daher wird jedes Jahr der Tag der Kinderrechte entsprechend gestaltet.

Die Grundstufe 2 hat gemeinsam bei vier Lehrer:innen zum Thema Kinderrechte an Workshops gearbeitet. Zu Beginn sind wir alle mit Hilfe eines Buches in das Thema eingetaucht: „An dem Tag, als Saida zu uns kam“, von Susana Gomez Redondo und Sonja Wimmer.

Zuerst stellte ich den Kindern das Buch vor, welches das Recht auf Frieden und Anderssein thematisiert. Das Buch ist wunderschön gezeichnet/illustriert, aber schwierig zu verstehen für Kinder, da es mit Zweideutigkeit arbeitet. Ich habe bei der Präsentation versucht, das Buch so mit den Kindern aufzuarbeiten, dass die Menschenrechte für sie erkennbar waren.

Kurz  zum Inhalt: Es geht um Saida, die aus Marokko flüchten muss und im neuen Land ihre Sprache nicht mehr findet. Ein Mädchen möchte Saidas Freundin werden und wundert sich, dass sie nicht spricht. Sie will ihr helfen, ihre Wörter wiederzufinden. Am Ende lehren sich die Kinder ihre Muttersprachen gegenseitig und es entsteht eine schöne Freundschaft.

 

Meinen Workshop gestaltete ich gemeinsam mit der muslimischen Religionslehrerin. Wir suchten uns 5 Menschenrechte heraus:

Diese Rechte schrieb meine Kollegin auf Arabisch auf einen A4 Zettel. Darunter stand das Wort in Lautschrift und in Deutsch.

   

Wir besprachen diese Rechte und was diese für die Menschheit bedeuten. Gemeinsam versuchten wir die Wörter auf Arabisch auszusprechen. Dabei haben wir uns sehr schwer getan. Der Klang der anderen Sprache, eine andere Schrift, überhaupt eine andere Leserichtung - ein absolutes Nichtverstehen. Mit diesem Gefühl habe ich versucht den Kindern die Situation von Flüchtlingskindern näher zu bringen. Einmal selbst " der andere" oder "die andere" zu sein, war für die meisten Kinder eine völlig neue Erfahrung.

Danach haben wir besprochen, warum es so wichtig ist, dass man unvoreingenommen jeden Menschen herzlich willkommen heißt. Egal welche Hautfarbe, Haarfarbe, Körperbau oder welche körperliche und geistige Verfassung jemand hat, egal welcher Nationalität derjenige/diejenige angehört oder welche Sprache er/sie spricht. Dazu hat meine Freundin Julia (Eduki: Zauberstraße), entzückende Willkommenskärtchen in verschiedenen Sprachen gezeichnet. Diese wurden angemalt und schmücken in Zukunft unser Stiegenhaus, damit sich jeder ein bisschen mehr willkommen fühlt.

Ich kann nur empfehlen, den Schüler:innen auch solche "schwierigen" Themen zuzutrauen und eine entsprechende Stunde dazu zu gestalten.

 

 

 

Passend zur Herbstzeit und zu unserem Herbstgedicht gab es auch eine kreative Einheit. Nachdem wir die Herbstfarben besprochen hatten, haben wir Seidenpapier in Quadrate und Rechtecke geschnitten. Danach wurden diese mit Pinsel und Wasser auf ein A3 Zeichenblatt aufgeklebt. Möglichst bunt und durcheinander, so wie der Herbst die bunten Blätter auf den Boden wirft. Nach dem Trocknen löst sich das Papier, aber nicht die Farbe. Dadurch entsteht ein wunderschönes Muster, dass einem bunten Blätterteppich ähnelt.

 

 

In der nächsten Einheit haben wir Sketchnotes ("sketch + notes" = Skizze + Notiz) geübt und ausprobiert. Das sind Zeichnungen, die Strichmännchen ähneln und häufig auch Wort und Bild kombinieren.  Dazu habe ich mich im Vorhinein bei @simoneabelmann_sketchnotes (Instagram) informiert, wie man solche zeichnet.

Gemeinsam besprachen wir in der Klasse  die Formen der Köpfe, der Frisuren, der Kleidung und die passenden Muster dazu. Ich habe den Kindern mehrere Hilfestellungen an der Tafel vorgezeichnet. Daraus entstanden ganz großartige und ulkige Selbstdarstellungen. Diese Zeichnung wurde nur mit schwarzem Filzstift angefertigt und ausgeschnitten. Dadurch entsteht ein toller Kontrast gegenüber dem bunten Hintergrund.

 

 

Heute haben wir einige Ideen gesammelt, wie ihr den Schulkindern den Übergang von Ferien oder einem langen Wochenende zurück ins Klassenzimmer leichter machen könnt.

Doch halt: Wir befinden uns gar nicht im Klassenzimmer... ab nach draußen!  

Raupenfutter:

Für dieses Spiel bilden die Kinder zwei Gruppen: Jede Gruppe sammelt zehn kleinere und einen größeren Stein (oder auch Eicheln, Kastanien). Diese werden am Boden zu einer Raupe aufgelegt - der größere Teil als Kopf kann auch gern verziert oder mit Augen bemalt werden.

Nun brauchen die Raupen Futter in Form von Antworten. Das können Vokabeln, Malreihen oder Wissensfragen sein. Die Lehrperson stellt eine Aufgabe und jene Gruppe, die sie am schnellsten löst, darf von der anderen Gruppe einen Stein stiebizen und an die eigene Raupe anlegen. Bei einer falsche Antwort gibt man einen Stein ab. Ziel ist es natürlich nach einem vereinbarten Zeitpunkt die längste Raupe zu haben.  

Tempelhüpfen:

Das gute alte Tempelhüpfen lässt sich ganz einfach mit Lerninhalten verknüpfen. Schreibt dafür zB die Ergebnisse einer Malreihe mit Kreide in die Felder.

Dann bekommt das erste Kind eine Rechenaufgabe und wirft einen Stein auf das Feld mit seiner Antwort. Wenn das Ergebnis richtig ist, darf gehüpft werden, um den Stein wieder einzusammeln und dem nächsten Kind zu übergeben.

Funktioniert natürlich auch mit Vokabeln 🙂  

Bewegungsstraße:

Ähnlich wie beim Tempelhüpfen werden zunächst mit Kreiden Felder auf den Boden gezeichnet - ein Kästchen reiht sich an das andere, so dass eine lange Reihe bzw Straße entsteht.

In jedes zweite Feld schreibt ihr die gewünschten Lerninhalte für das Kind zum Üben. Das können Rechenaufgaben, Leseübungen, Vokabeln etc. sein. Dazwischen befinden sich die „Activity“-Felder, die zur Bewegung animieren: Seilspringen, Kniebeugen, rückwärts laufen, balancieren, usw.

Nun laufen die Kinder nacheinander über die Bewegungsstraße, auf jede Kopf-Aufgabe folgt eine Bewegungs-Aufgabe.

 

Es braucht also nicht viel - einige Kreiden und Steine, eventuell eine Springschnur - und schon habt ihr eine abwechslungsreiche Bewegungseinheit an der frischen Luft mit eurer Klasse!    

Kein Kind lernt wie das andere

Schon längst ist Unterricht keine starre, einheitliche Sache mehr. Die Klassen werden zusehends heterogener, kein Kind lernt wie das andere. Von Pädagog:innen wird wie selbstverständlich verlangt, auf alle Schüler:innen und ihre Besonderheiten individuell einzugehen.

Wie kann das zum Beispiel in Bezug auf die grafomotorische Entwicklung gelingen?

Schreiben zu lernen ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit, die natürlich nicht bei jedem Kind gleich schnell vonstatten geht. Individuell auf das Können der Kinder eingehen - dabei kann die Formati Lineatur helfen:
Dank der mitwachsenden Lineatur samt unterschiedlichen Hilfslinien spannt das Sortiment den Bogen vom Anfänger bis zum Schreibprofi. Die Hefte können individuell eingesetzt werden, ohne im Klassenverband eine offensichtliche Unterscheidung zu machen.
Denn jeder schreibt in sein gelbes Quartheft, das eine bietet eben noch Hilfslinien, während das andere bereits die herkömmlichen Linien bereithält.

Ober- und Unterlängen wie im S.1 und S.2 unterstützen die Kinder, damit die Buchstaben einheitlich geraten. Je geübter die Schülerinnen und Schüler werden, umso weniger Hilfslinien sind nötig. Nur der färbige Rand bleibt in jedem Formati Heft - er unterstützt die Orientierung im Heft und jeder Hefteintrag erhält den passenden "Rahmen".

Die Schreiblineatur im Überblick findet ihr hier

 

 

 

Musiktheorie in der Grundschule

 

Sehr gerne arbeite ich im Musikunterricht mit dem Formati M.1

Für die theoretischen Grundlagen des Notensystems habe ich eigenes Unterrichtsmaterial in Form von Arbeitsblättern erstellt:

1) Vorlage Notenschlüssel nachspuren
2) Wie zeichne ich eine Note?
3) Teile einer Note
4) Notenwerte
5) Pausenwerte
6) Merkspruch Pausenwerte: Verwendung mit freundlicher Genehmigung der Autorin http://www.jesus-fuer-minis.de/Startseite/

Dieses Material kannst du dir kostenlos auf meinem Autorenprofil downloaden: https://lehrermarktplatz.de/material/220291/arbeitsblatter-musikerziehung-wachsendes-paket

Durch die tolle Struktur des Formati M.1 haben wir auf der linken Heftseite immer Platz, um das Arbeitsblatt einzukleben und auf der rechten Heftseite Übungen auf den Notenlinien durchzuführen. Perfekt für den Musikunterricht - auch in Distanz!

Für die Grundlagen der Musiktheorie brauchen die Kinder Erinnerungs- und Merkhilfen und mit Hilfe der Notenlinien im M1 lernen die Kinder bereits im frühen Alter das richtige Notieren auf den Zeilen kennen. Mit diesen Hefteinträgen werden auch die Theoriestunden zu einem Highlight. Die Gestaltung des Musikheftes und das Zeichnen von Noten, Notenwerten, Pausenwerte und generell Musikzeichen macht den Kindern viel Freude. Je bunter, desto besser!

Äußerst kurz ist die Zeit, in der alle Schulsachen noch ungebraucht, nagelneu und ohne optische Mängel sauber geschlichtet am Schreibtisch auf ihren ersten Einsatz warten. Kaum hat das Schuljahr begonnen, sind die ersten Eselsohren da. Eigentlich vermeidbar, denn dafür gibt es schließlich Heftumschläge,... aber warum nur werden klimaneutral produzierten Hefte von Formati im Schulalltag in eine Plastikhülle gesteckt?

Plastik steht der Natur nicht gut - daher stehen wir auf Heftumschläge, die garantiert plastikfrei sind.

 

Die herkömmlichen Schutzumschläge bestehen oftmals aus einer Polypropylen-Folie, die zwar im Gebrauch einige wenige Vorteile bietet, aber vor allem in der Entsorgung Probleme mit sich bringt. Polypropylen bleibt als Plastikmüll viele Jahrzehnte bestehen und zersetzt sich langsam in feinste Teilchen, das sogenannte Mikroplastik. Dieses Mikroplastik gelangt schnell ins Meer und somit mitsamt diverser Umweltgifte in die Nahrungskette, die schließlich wieder bei uns endet. Doch es gibt eine umweltfreundliche Alternative!

 

Gut für die Umwelt – Gut für das Heft!

Die neuen Ursus Schutzumschläge werden aus 100% Recyclingpapier ohne optische Aufheller und ohne Chlorbleiche hergestellt und sind ausgezeichnet mit dem Blauen Engel und dem österreichischen Umweltzeichen. Natürlich bieten sie jedem Heft den optimalen Schutz vor umgeknickten Ecken und vor allem anderen, was in der Schultasche noch so auf ein Heft lauert. Und das Beste daran: Im Quartformat passen sie perfekt auf die gängigen Ursus Formati Hefte - a perfect match!

 

Warum also sollte man Nachhaltigkeit noch in Plastik verpacken? Besser gleich die umweltfreundlichen Heftumschläge aus Papier verwenden:

Weg vom Plastik – hin zur Nachhaltigkeit. DEINER UMWELT ZULIEBE!

Wusstet ihr, dass Formati euch alle Lineaturen digital und kostenlos zur Verfügung stellt?

Gedacht sind sie eigentlich für das Smartboard in den Schulklassen, doch die gibt es leider an vielen Schulstandorten noch nicht. Auch wir haben noch kein Smartboard, sondern die gute, alte, grüne Tafel. Doch auch ohne Smartboard sind - gerade jetzt im Distance Learning - die digitalen Lineaturen von Formati vielseitig einsetzbar. Einerseits können sie in einigen Programmen mit einem Tablet und einem Stift digital bearbeitet werden, andererseits ist es auch möglich direkt am Laptop damit zu arbeiten.

Ich nutze für meine Vorbereitungen seit längerer Zeit das Programm One Note (Microsoft). Hier lassen sich die Formati Schriften als PDF ohne Probleme einfügen und bearbeiten. Man kann die Seiten für die Klasse vorbereiten, bearbeiten oder gestalten, ausdrucken und den Lernpaketen beilegen oder gleich digital verschicken.

 

Per Videokonferenz mit der Original-Lineatur arbeiten

Doch auch während Videokonferenzen sind die Schriften sehr gut einsetzbar. Im Vorhinein bette ich die benötigte PDF Datei mit der richtigen Lineatur im Programm One Note ein (es gibt aber sicher auch andere Programme zum Bearbeiten der JPEG oder PDF Dateien). Durch das Teilen meines eigenen Bildschirmes während der Videokonferenz können die Kinder dann genau beobachten, was ich in der Lineatur schreibe. Praktisch ist auch, dass sie gleich selbst zuhause in ihrem Heft, das ja genauso aussieht, wie die Lineatur, in der ich am Bildschirm arbeite, mitschreiben können. Dies eignet sich gut für die Neuerarbeitung eines Themas.

Ich habe mit meiner Klasse morgen wieder eine Videokonferenz, in der wir die 8er Malreihe lernen. Hierfür werde ich den Hefteintrag, den die Kinder auch schon ausgedruckt mitbekommen haben, nochmal live schreiben und so gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern auch diese Malreihe erarbeiten. Ich bin sehr gespannt, ob das auch so gut klappt wie die letzten Male.

Und so kommst du an die kostenlose Formati Lineatur:

  1. Download der Schriften als PDF oder JPEG unter https://ursus.formati.at/ direkt auf der Startseite (man muss nur weit hinunterscrollen)
  2. One Note öffnen, neues Notizbuch/neuen Abschnitt/neue Seite anlegen
  3. PDF einfügen ("als Ausdruck" damit man darin schreiben kann)
  4. Hineinschreiben und verschicken oder drucken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ursus® Formati Logo 
Unser Formati ist ein richtiger Star - seit neuestem bekommt er sogar Fanpost!
Schaut mal, was uns Kerstin von der Landesschule Steyr-Gleink geschrieben hat:

Liebes Formati-Team!
Ich verwende eure tollen Heften seit fast 20 Jahren. Die Erweiterung eurer Produktpalette hat meine Arbeit in der Volksschule wahnsinnig erleichtert.
Ich verwende die Hefte für unsere tägliche Arbeit  beim Rechenfrühstück und Silbenfrühstück und auch unsere Lernwörter werden täglich ins Formati geschrieben.
In Deutsch und Mathematik nützen wir ohnehin die ganze Palette und nützen die aufbauenden Lineaturen von S.2 bis S.4 bzw. R.2 bis R.8
Ich bin nach wie vor begeistert und kann jedem diese Hefte wärmstens empfehlen und schicke euch hier mal einige Einblicke:

          

 

Und Sandra von der VS Mühlbach hat uns eine Mail geschickt und zeigt uns, wo die Formati-Hefte bei ihr in der Klasse "wohnen":

Wir lieben das Arbeiten mit Formati.
Wir haben Formati Hefte für alle Gegenstände ... egal ob Deutsch, ob Mathe, ob Englisch ... und sogar ein eigenes Ablagesystem für unsere Hefte:

    

Willst auch du uns ein besonderes Bild von deinen Formati-Heften zeigen? Schick uns eine Mail mit ein paar erklärenden Zeilen oder eine Nachricht auf Facebook oder Instagram - jede Einsendung wird mit einem Formati-Überraschungspaket mit nützlichen Heften für deinen Schulalltag belohnt!

Als Junglehrerin muss man sich einige Dinge überlegen, beispielsweise "Wie sollen die Hefteinträge der Kinder im Schulübungs- und Hausübungsheft aussehen?"

Ich bin ein richtiger Fan von schön geführten Heften. Hier geht es mir aber nicht primär um eine schöne Schrift, viele Kinder bemühen sich und trotzdem ist das Schriftbild nicht so, wie man sich das wünscht. Mir geht es hier eher um ein schönes und geordnetes Layout.

Meine beiden Schulstufen arbeiten mit 2-Wochen-Plänen im Deutsch- und Mathematikunterricht. Natürlich gibt es gemeinsame Arbeitsphasen, in denen wir ein neues Thema besprechen, doch es gibt auch Tage, an denen ich nur eine Schulstufe zu mir holen kann und die andere Stufe sollte ihre Aufgaben vom Arbeitsplan im eigenen Tempo und ordentlich lösen. Da nicht alle Kinder gleich schnell sind und beide Schulstufen sowieso an unterschiedlichen Themen arbeiten, ist es mir umso wichtiger, dass die Buchseiten und Nummer der Aufgabe immer auch ins Heft geschrieben werden, denn ansonsten ist das Chaos bei zwei Schulstufen, die selbständig arbeiten, perfekt.

Am Ende jedes Tages habe ich mir früher die Hefte geholt und zack, da war er wieder ...

...der Chaoshefteintrag...

...kein Datum, die Überschrift wurde vergessen oder darf sich mit den Folgesätzen um die Zeile streiten und es wurde einfach losgelegt, denn die Buchseite und Nummer, die bearbeitet wird, wird sich die Frau Lehrerin schon selber zusammensuchen.

Ich war etwas verzweifelt, denn obwohl immer alles an der Tafel stand, eine Anleitung in den Kinderheften klebte und gefühlt jeden Tag mehrmals besprochen wurde, was mir wichtig ist, passierte es immer wieder. Kurzerhand beschloss ich ein Formatiheft zu zerschneiden und mit zu überlegen, welche Tipps die Kinder brauchen könnten.

Mir ist Folgendes bei einem Hefteintrag wichtig:

  1. SÜ oder HÜ?
    Ich habe bewusst kein SÜ oder HÜ Heft, ich habe in beiden Schulstufen ein Sonnen- und ein Blumenheft, in dem SÜs und HÜs gesammelt werden. Einerseits finde ich es wichtig, dass die Eltern von Zeit zu Zeit auch die Schulübungen der Kinder sehen. Außerdem habe ich so nicht den Korrekturstress, denn wir nehmen immer das Heft, das gerade frei ist.
  2. Datum
    Da die Kinder im eigenen Tempo arbeiten, lösen sie auch nicht alle gleichzeitig eine bestimmte Aufgabe. Damit ich weiß, wann das Kind welche Aufgabe gelöst hat, schreiben die Kinder zu Beginn jedes Eintrags das Datum.
  3. Buchseite und Nummer
    Wenn die Kinder im eigenen Tempo arbeiten und nicht alle ein und dieselbe Aufgabe gleichzeitig lösen, ist auch dieser Punkt für mich sehr wichtig. Bei 2 Schulstufen habe ich zwar alle Aufträge der Woche im Kopf, doch die genaue Buchseite oder Nummer kann ich nicht auswendig zuordnen.
  4. Überschrift
    Die Überschrift eines Textes oder einer Aufgabe habe ich gerne bunt. Es sieht nett aus und sorgt für ein bisschen Abwechslung. Vergessen die Kinder sie bunt zu schreiben, können sie diese auch farbig mit Lineal unterstreichen.

 

 

Ich habe ein Schulübungsheft, das ich noch übrig hatte (in meinem Fall ein Formati S.2 Heft) zerschnitten und selbst einmal für jedes Kind einen Hefteintrag, wie ich ihn mir wünschen würde, gestaltet. Rosa sind Hinweise, die ich für manche Kinder noch ergänzt und für andere weggelassen habe. Auf der Rückseite habe ich noch die wichtigsten Infos zusammengefasst.

Die Hefteintragsschummler der Kinder habe ich laminiert, so können ihn die Kinder immer aus dem Federpenal herausnehmen und direkt neben ihr Heft legen und müssen nicht herumblättern um die Anleitung für einen gelungenen Hefteintrag suchen.

Meine Hefteintragsschummler sind zwar schon etwas älter, aber die Kinder haben sie aber immer noch in der Schultasche und holen sie manchmal für die Schulübungen heraus. Bei den meisten Kindern hat sich dieses Schema jedoch schon ganz gut eingespielt.

Eine weitere Varianten: Natürlich lässt sich das mit allen Formatiheften, die im Klassengebrauch sind gestalten. Auf die Rückseite kann man beispielsweise auch die Schreibschrift oder die Druckschrift kleben, wenn die Kinder mit einer dieser Schriften Probleme haben.

Homeschooling, Distance lerning, "Hausübungstage", ... wie immer man es nennen mag - die Monate, in denen Schüler und Schülerinnen coronabedingt überwiegend zu Hause lernen und üben mussten, haben Spuren hinterlassen.

Digitale Kanäle rückten plötzlich selbst für Volksschüler in den Vordergrund, Aufträge wurden per Mail übermittelt, Geschichten via Videos erzählt und Übungszettel von diversen Plattformen heruntergeladen.

Das Lernen verlagerte sich ins Netz - braucht es da überhaupt noch Schulhefte?

Die Antwort lautet: Unbedingt!
Handschriftliches Schreiben hinterlässt nicht nur Buchstaben am Papier, sondern auch Spuren im Gehirn:
Je mehr Bewegung im Spiel ist, umso leichter werden Inhalte verinnerlicht.
Deshalb gehen manche Menschen im Zimmer auf und ab, während sie sich auf eine Prüfung vorbereiten.
Durch die Gleichzeitigkeit von Denken und Bewegung werden beide Gehirnhälften aktiviert, was sich natürlich im Ergebnis niederschlägt. Handschriftliche Texte sind erwiesenermaßen kreativer und weisen komplexere Satzstrukturen auf.

Erzählen, kritzeln, entwerfen, gestalten,... Hand und Hirn arbeiten beim Schreiben eng zusammen.

Mit System zur eigenen Handschrift

Wer heute rasch einen Einkaufszettel schreibt oder sich eine Erinnerung notiert, denkt vermutlich nicht mehr daran, doch Schreiben zu lernen ist für ein Schulkind eine komplexe Angelegenheit.

Die gute Nachricht: Wir helfen dabei!

Die Ursus® Formati Lineatur wächst mit dem Können der Kinder mit und gibt anfangs Sicherheit beim Orientieren im Heft. Dank der Ober- und Unterlängen fallen die Buchstaben gleichmäßig aus und finden den richtigen Platz auf der Zeile. So macht Schreiben Spaß und die Schüler können stolz in ihr Heft schauen und ihre Fortschritte festhalten.

Noch größer ist die Freude, wenn beim Wechsel in die nächste Schulstufe ein neues Formati Heft mit immer weniger unterstützenden Linien verwendet werden darf - bis die Kinder schließlich problemlos auf der herkömmlichen 10mm-Lineatur schreiben - wie die Großen!

Je mehr Sicherheit die Kinder beim Schreiben erlangen, umso weniger Hilfslinien sind nötig.
Formati hat für jede Phase die passende Lineatur.

Die Frage beim Schreiben lautet also nicht: "Per Hand oder am PC?", denn beides hat heute seine Berechtigung. Wichtig ist jedoch, dass der Grundstock in der Volksschulzeit gelegt wird und die Kinder ihre Gedanken gut mit der Hand verschriftlichen können.
Schließlich ist die eigene Schrift auch Ausdruck der Persönlichkeit - und bietet viel mehr Möglichkeiten, als eine Tastatur es je könnte.

Die meisten meiner Schülerinnen und Schüler lieben Burger. Am besten schmeckt er aber, wenn man ihn selbst macht. Daher habe ich diesen Gedanken genommen, um "vegetables" in meiner Klasse zu wiederholen und zu festigen.

Zunächst habe ich eine Audiodatei vorgespielt, in der eine Marktszene zu hören war: "Red tomatoes", "healthy cucumbers", und andere Ausrufe. Die Kinder mussten sich möglichst viele Ausrufe oder Gemüsesorten merken.

In der zweiten Hördatei mussten sie sich das aufgezählte Gemüse in der richtigen Reihenfolge merken und die dritte Übung verlangte, dass die Kinder die "geschmuggelte" Frucht zwischen dem ganzen Gemüse heraushören.

Danach gab es ein paar Übungen zur Aussprache und zur Merkfähigkeit.

Anschließend legte ich magnetische Einzelteile meines eigenen Burgers auf die Tafel und beschrieb, was ich alles in meinen Burger geben würde.

Meine Schülerinnen und Schüler konnten gar nicht abwarten, bis sie aufzählen konnten, wie ihr Traumburger aussehen würde.

Selbstverständlich brauchten wir neben viel Gemüse auch Brot, Fleisch und Käse und folgendes Gerüst "I put ..... on my burger."

Die Kinder lebten sich voll aus und kreierten die ausgefallensten Burgervarianten. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir danach großen Hunger hatten 🙂 aber die Vokabel sind fest verankert!

Hier ein paar Einträge in unser Formati Sprachenheft V.1 Wer uns schon länger verfolgt, weiß, dass ich mit den Kindern immer 10 neue Vokabel einführe und in einer weiterführenden Einheit verschriftlichen sie auch eine einfache, aber passende Phrase. So haben sie mit der Zeit ein Repertoir an Wörtern und Sätzen, die sie anwenden können.

Cover v.1

Burger Variante 1

Burger Variante 2

Burger Variante 3

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