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Zur Ruhe kommen, sich sammeln und dann konzentriert in den Schulalltag starten. Eine schöne Vorstellung, oder?

Viele von euch ermöglichen das ihren Schulkindern mit dem Morgenkreis oder einem ähnlichen Ritual - aber jetzt wo sich ein Teil der Klasse im Homeschooling und einige Kinder in der Schule befinden, geht es doch turbulenter zu als sonst. Die Kinder sind nicht immer im selben Klassenraum zur Betreuung, manche kommen täglich, andere nur in Ausnahmefällen,... da bleibt nicht so viel Zeit für besinnliche Einstimmung.

Gelassen durch den Advent - gerade heuer!

Doch Pandemie hin oder her, der 1. Advent naht und somit die "ruhigste" Zeit des Jahres. Darüber können Lehrer/innen aktuell zwar nur lachen, aber wir bleiben positiv und möchten euch heute zumindest einen Hauch von stimmungsvoller Vorfreude schicken:

Mit dem Ausmal-Adventkalender könnt ihr ab 1. Dezember mit den Kindern ein Advent-Ritual schaffen, das auf Weihnachten einstimmt und jeden Tag ein bisschen Ruhe und Konzentration in den unsteten Corona-Alltag der Schülerinnen und Schüler bringt.
Und das Beste daran: ALLE Kinder dürfen mitmachen - egal welche Schulstufe, egal ob zuhause oder im Schulgebäude!

Ihr könnt den Adventkalender zum Ausmalen einfach hier downloaden, ausdrucken und an die Kinder weitergeben - entweder als gesamtes Blatt oder auch in 24 kleine Häppchen unterteilt.

Dann heißt es nur noch auf den 1. Dezember warten, ran an die Stifte und los geht's!
Mit einem guten Duft im Hintergrund (wer keine Duftlampe hat, kann auch einfach einige Orangen mit Nelken spicken - himmlisch!) und leiser Musik schafft ihr für eure Schulkinder genau die richtige Atmosphäre für konzentriertes Arbeiten. Viel Freude dabei!

 

Als Junglehrerin muss man sich einige Dinge überlegen, beispielsweise "Wie sollen die Hefteinträge der Kinder im Schulübungs- und Hausübungsheft aussehen?"

Ich bin ein richtiger Fan von schön geführten Heften. Hier geht es mir aber nicht primär um eine schöne Schrift, viele Kinder bemühen sich und trotzdem ist das Schriftbild nicht so, wie man sich das wünscht. Mir geht es hier eher um ein schönes und geordnetes Layout.

Meine beiden Schulstufen arbeiten mit 2-Wochen-Plänen im Deutsch- und Mathematikunterricht. Natürlich gibt es gemeinsame Arbeitsphasen, in denen wir ein neues Thema besprechen, doch es gibt auch Tage, an denen ich nur eine Schulstufe zu mir holen kann und die andere Stufe sollte ihre Aufgaben vom Arbeitsplan im eigenen Tempo und ordentlich lösen. Da nicht alle Kinder gleich schnell sind und beide Schulstufen sowieso an unterschiedlichen Themen arbeiten, ist es mir umso wichtiger, dass die Buchseiten und Nummer der Aufgabe immer auch ins Heft geschrieben werden, denn ansonsten ist das Chaos bei zwei Schulstufen, die selbständig arbeiten, perfekt.

Am Ende jedes Tages habe ich mir früher die Hefte geholt und zack, da war er wieder ...

...der Chaoshefteintrag...

...kein Datum, die Überschrift wurde vergessen oder darf sich mit den Folgesätzen um die Zeile streiten und es wurde einfach losgelegt, denn die Buchseite und Nummer, die bearbeitet wird, wird sich die Frau Lehrerin schon selber zusammensuchen.

Ich war etwas verzweifelt, denn obwohl immer alles an der Tafel stand, eine Anleitung in den Kinderheften klebte und gefühlt jeden Tag mehrmals besprochen wurde, was mir wichtig ist, passierte es immer wieder. Kurzerhand beschloss ich ein Formatiheft zu zerschneiden und mit zu überlegen, welche Tipps die Kinder brauchen könnten.

Mir ist Folgendes bei einem Hefteintrag wichtig:

  1. SÜ oder HÜ?
    Ich habe bewusst kein SÜ oder HÜ Heft, ich habe in beiden Schulstufen ein Sonnen- und ein Blumenheft, in dem SÜs und HÜs gesammelt werden. Einerseits finde ich es wichtig, dass die Eltern von Zeit zu Zeit auch die Schulübungen der Kinder sehen. Außerdem habe ich so nicht den Korrekturstress, denn wir nehmen immer das Heft, das gerade frei ist.
  2. Datum
    Da die Kinder im eigenen Tempo arbeiten, lösen sie auch nicht alle gleichzeitig eine bestimmte Aufgabe. Damit ich weiß, wann das Kind welche Aufgabe gelöst hat, schreiben die Kinder zu Beginn jedes Eintrags das Datum.
  3. Buchseite und Nummer
    Wenn die Kinder im eigenen Tempo arbeiten und nicht alle ein und dieselbe Aufgabe gleichzeitig lösen, ist auch dieser Punkt für mich sehr wichtig. Bei 2 Schulstufen habe ich zwar alle Aufträge der Woche im Kopf, doch die genaue Buchseite oder Nummer kann ich nicht auswendig zuordnen.
  4. Überschrift
    Die Überschrift eines Textes oder einer Aufgabe habe ich gerne bunt. Es sieht nett aus und sorgt für ein bisschen Abwechslung. Vergessen die Kinder sie bunt zu schreiben, können sie diese auch farbig mit Lineal unterstreichen.

 

 

Ich habe ein Schulübungsheft, das ich noch übrig hatte (in meinem Fall ein Formati S.2 Heft) zerschnitten und selbst einmal für jedes Kind einen Hefteintrag, wie ich ihn mir wünschen würde, gestaltet. Rosa sind Hinweise, die ich für manche Kinder noch ergänzt und für andere weggelassen habe. Auf der Rückseite habe ich noch die wichtigsten Infos zusammengefasst.

Die Hefteintragsschummler der Kinder habe ich laminiert, so können ihn die Kinder immer aus dem Federpenal herausnehmen und direkt neben ihr Heft legen und müssen nicht herumblättern um die Anleitung für einen gelungenen Hefteintrag suchen.

Meine Hefteintragsschummler sind zwar schon etwas älter, aber die Kinder haben sie aber immer noch in der Schultasche und holen sie manchmal für die Schulübungen heraus. Bei den meisten Kindern hat sich dieses Schema jedoch schon ganz gut eingespielt.

Eine weitere Varianten: Natürlich lässt sich das mit allen Formatiheften, die im Klassengebrauch sind gestalten. Auf die Rückseite kann man beispielsweise auch die Schreibschrift oder die Druckschrift kleben, wenn die Kinder mit einer dieser Schriften Probleme haben.

Heute haben wir einige Ideen gesammelt, wie ihr den Schulkindern den Übergang von den laaangen Sommerferien zurück ins Klassenzimmer leichter machen könnt.

Doch halt: Wir befinden uns gar nicht im Klassenzimmer... ab nach draußen!

Raupenfutter:

Für dieses Spiel bilden die Kinder zwei Gruppen: Jede Gruppe sammelt zehn kleinere und einen größeren Stein (oder auch Eicheln, Kastanien).
Diese werden am Boden zu einer Raupe aufgelegt - der größere Teil als Kopf kann auch gern verziert oder mit Augen bemalt werden.

Nun brauchen die Raupen Futter in Form von Antworten. Das können Vokabeln, Malreihen oder Wissensfragen sein. Die Lehrperson stellt eine Aufgabe und jene Gruppe, die sie am schnellsten löst, darf von der anderen Gruppe einen Stein stiebizen und an die eigene Raupe anlegen.
Bei einer falsche Antwort gibt man einen Stein ab.
Ziel ist es natürlich nach einem vereinbarten Zeitpunkt die längste Raupe zu haben.

Tempelhüpfen:

Das gute alte Tempelhüpfen lässt sich ganz einfach mit Lerninhalten verknüpfen.
Schreibt dafür zB die Ergebnisse einer Malreihe mit Kreide in die Felder.

Dann bekommt das erste Kind eine Rechenaufgabe und wirft einen Stein auf das Feld mit seiner Antwort. Wenn das Ergebnis richtig ist, darf gehüpft werden, um den Stein wieder einzusammeln und dem nächsten Kind zu übergeben.

Funktioniert natürlich auch mit Vokabeln 🙂

Bewegungsstraße:

Ähnlich wie beim Tempelhüpfen werden zunächst mit Kreiden Felder auf den Boden gezeichnet - ein Kästchen reiht sich an das andere, so dass eine lange Reihe bzw Straße entsteht.

In jedes zweite Feld schreibt ihr die gewünschten Lerninhalte für das Kind zum Üben. Das können Rechenaufgaben, Leseübungen, Vokabeln etc. sein. Dazwischen befinden sich die „Activity“-Felder, die zur Bewegung animieren: Seilspringen, Kniebeugen, rückwärts laufen, balancieren, usw.

Nun laufen die Kinder nacheinander über die Bewegungsstraße, auf jede Kopf-Aufgabe folgt eine Bewegungs-Aufgabe.

Es braucht also nicht viel - einige Kreiden und Steine, eventuell eine Springschnur - und schon habt ihr eine abwechslungsreiche Bewegungseinheit an der frischen Luft mit eurer Klasse!

Homeschooling, Distance lerning, "Hausübungstage", ... wie immer man es nennen mag - die Monate, in denen Schüler und Schülerinnen coronabedingt überwiegend zu Hause lernen und üben mussten, haben Spuren hinterlassen.

Digitale Kanäle rückten plötzlich selbst für Volksschüler in den Vordergrund, Aufträge wurden per Mail übermittelt, Geschichten via Videos erzählt und Übungszettel von diversen Plattformen heruntergeladen.

Das Lernen verlagerte sich ins Netz - braucht es da überhaupt noch Schulhefte?

Die Antwort lautet: Unbedingt!
Handschriftliches Schreiben hinterlässt nicht nur Buchstaben am Papier, sondern auch Spuren im Gehirn:
Je mehr Bewegung im Spiel ist, umso leichter werden Inhalte verinnerlicht.
Deshalb gehen manche Menschen im Zimmer auf und ab, während sie sich auf eine Prüfung vorbereiten.
Durch die Gleichzeitigkeit von Denken und Bewegung werden beide Gehirnhälften aktiviert, was sich natürlich im Ergebnis niederschlägt. Handschriftliche Texte sind erwiesenermaßen kreativer und weisen komplexere Satzstrukturen auf.

Erzählen, kritzeln, entwerfen, gestalten,... Hand und Hirn arbeiten beim Schreiben eng zusammen.

Mit System zur eigenen Handschrift

Wer heute rasch einen Einkaufszettel schreibt oder sich eine Erinnerung notiert, denkt vermutlich nicht mehr daran, doch Schreiben zu lernen ist für ein Schulkind eine komplexe Angelegenheit.

Die gute Nachricht: Wir helfen dabei!

Die Ursus® Formati Lineatur wächst mit dem Können der Kinder mit und gibt anfangs Sicherheit beim Orientieren im Heft. Dank der Ober- und Unterlängen fallen die Buchstaben gleichmäßig aus und finden den richtigen Platz auf der Zeile. So macht Schreiben Spaß und die Schüler können stolz in ihr Heft schauen und ihre Fortschritte festhalten.

Noch größer ist die Freude, wenn beim Wechsel in die nächste Schulstufe ein neues Formati Heft mit immer weniger unterstützenden Linien verwendet werden darf - bis die Kinder schließlich problemlos auf der herkömmlichen 10mm-Lineatur schreiben - wie die Großen!

Je mehr Sicherheit die Kinder beim Schreiben erlangen, umso weniger Hilfslinien sind nötig.
Formati hat für jede Phase die passende Lineatur.

Die Frage beim Schreiben lautet also nicht: "Per Hand oder am PC?", denn beides hat heute seine Berechtigung. Wichtig ist jedoch, dass der Grundstock in der Volksschulzeit gelegt wird und die Kinder ihre Gedanken gut mit der Hand verschriftlichen können.
Schließlich ist die eigene Schrift auch Ausdruck der Persönlichkeit - und bietet viel mehr Möglichkeiten, als eine Tastatur es je könnte.

Die meisten meiner Schülerinnen und Schüler lieben Burger. Am besten schmeckt er aber, wenn man ihn selbst macht. Daher habe ich diesen Gedanken genommen, um "vegetables" in meiner Klasse zu wiederholen und zu festigen.

Zunächst habe ich eine Audiodatei vorgespielt, in der eine Marktszene zu hören war: "Red tomatoes", "healthy cucumbers", und andere Ausrufe. Die Kinder mussten sich möglichst viele Ausrufe oder Gemüsesorten merken.

In der zweiten Hördatei mussten sie sich das aufgezählte Gemüse in der richtigen Reihenfolge merken und die dritte Übung verlangte, dass die Kinder die "geschmuggelte" Frucht zwischen dem ganzen Gemüse heraushören.

Danach gab es ein paar Übungen zur Aussprache und zur Merkfähigkeit.

Anschließend legte ich magnetische Einzelteile meines eigenen Burgers auf die Tafel und beschrieb, was ich alles in meinen Burger geben würde.

Meine Schülerinnen und Schüler konnten gar nicht abwarten, bis sie aufzählen konnten, wie ihr Traumburger aussehen würde.

Selbstverständlich brauchten wir neben viel Gemüse auch Brot, Fleisch und Käse und folgendes Gerüst "I put ..... on my burger."

Die Kinder lebten sich voll aus und kreierten die ausgefallensten Burgervarianten. Ihr könnt euch vorstellen, dass wir danach großen Hunger hatten 🙂 aber die Vokabel sind fest verankert!

Hier ein paar Einträge in unser Formati Sprachenheft V.1 Wer uns schon länger verfolgt, weiß, dass ich mit den Kindern immer 10 neue Vokabel einführe und in einer weiterführenden Einheit verschriftlichen sie auch eine einfache, aber passende Phrase. So haben sie mit der Zeit ein Repertoir an Wörtern und Sätzen, die sie anwenden können.

Cover v.1

Burger Variante 1

Burger Variante 2

Burger Variante 3

Damit das Üben der Personalformen nicht langweilig wird durften die Kinder eigenständig Sätze mit Hilfe eines Würfels kreieren. Die Kinder bekamen von mir ein Blatt mit vorgegebenen Satzteilen und je einen Würfel. Durch die gewürfelten Zahlen entstanden die Sätze, da jeder Satzteile mit einer Zahl von 1 - 6 versehen war. Welches Verb sie für den Satz verwenden, habe ich den Kindern überlassen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass sie das Verb zur jeweils gewürfelten Person, richtig abwandeln.

 

 

 

Den Kindern meiner Klasse gefällt diese Art des Schreibens sehr gut und ich finde es gut, dass man den Würfel und die diversen Satzteile auf unterschiedliche Art und Weise anwenden kann. Immer wieder entstehen durch die vorgegebenen Satzteile z.B. auch lustige Unsinn-Sätze.

 

Als Deutschheft verwenden wir in der 2. Klasse das Schreibheft s.4.

Diagramme Erstellen und Informationen ablesen - das war unser Thema in dieser Einheit.

Zunächst legten wir ein Diagramm mit Würfeln zu verschiedenen Themen, wie z.B. Alter der Kinder in der Klasse, Lieblingsfarbe, Geschwister usw.

Passend zum Herbst notierten wir uns anschließend die Baumarten in unserer Umgebung.

Die Schülerinnen und Schüler zeichneten in kleinen Gruppen das Diagramm zunächst ganz groß auf Plakat. Danach übertrugen sie alles in ihr Formati-Rechenheft.

Bei Diagrammen ist es ganz ausschlaggebend, dass die Kinder auch möglichst viel dazu sagen können. Also war diese Einheit ein Mix aus Erklären, im Team arbeiten, Verschriftlichen und grafisch Darstellen.

Dazu folgen einige Bilder.

Flächen- und Umfangberechnung verfolgt die Kinder eine Ewigkeit.

Vor einigen Wochen haben wir den Quadratmeter eingeführt. Ich habe dazu 1qm aus Packpapier zurecht geschnitten und auf den Boden geklebt. Meine Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe sich zu überlegen, wie viele Kinder darauf passen.

Zunächst haben sie das Quadrat betrachtet, sie durften alles machen, außer sich natürlich darauf zu stellen. Nachdem alle eine Zahl notiert hatten, folgte die Auflösung. Es stellte sich ein Kind, dann das zweite, dritte, vierte, bis hin zum 12 Kind. So viele Kinder fanden Platz auf der Fläche.

Nach vielen weiteren Übungen zum Flächeninhalt, wollte ich von den Kindern wissen, wie groß in etwa ihre Wohnung ist. Sie sollten ein mal ein Gefühl dafür bekommen, wie viel 60qm, 70qm, 100qm sind.

In einer weiteren Einheit legte ich ihnen Bilder von außergewöhnlichen Wohnungen hin. Knackige Titel, wie zum Beispiel "Ein Traum in Weiß" oder  "Atemberaubender Blick" sollten zum Rechnen motivieren. Auf der Rückseite standen die Längen und Breiten der jeweiligen Räume. Die Kinder rechneten den Flächeninhalt der einzelnen Zimmer und anschließend der ganzen Wohnung. Es war viel zu tun, aber dennoch hatten meine Schülerinnen und Schüler Spaß dabei und verlangten nach mehr Wohnungen.

Versucht ihr auch immer "trockene" Themen möglichst spannend zu gestalten? Mir macht das Arbeiten selber viel mehr Spaß, wenn ich sehe, die Kinder arbeiten gerne. Zum Teil überlege ich mir meine Stunden auch einfach nur für mich 🙂 ist das schlimm?

Hier einige Bilder dazu.

Schön langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu und das neue Schuljahr steht vor der Tür. Jetzt wird es wieder ernst! 🙂

Wie zum Beispiel, dass jeder zweite Junge und jedes dritte Mädchen Probleme mit der Handschrift haben und die Mehrheit der Lehrkräfte in Deutschland eine Verschlechterung der Handschrift bei Schülern und Schülerinnen feststellen muss. Wahnsinn, sagen wir!

Ist die Handschrift "von gestern"?

Ab September 2018 bis Jänner 2019 führte das Schreibmotorik Institut in Verbindung mit dem Verband der Bildung und Erziehung (kurz: VBE) eine Studie durch. Mehr als 2000 Lehrkräfte wurden befragt, um Probleme bezüglich der Handschrift und möglich Ursachen zu erfassen. Das Ergebnis: Jeder zweite Junge und jedes dritte Mädchen haben ernsthafte Schwierigkeiten mit der Handschrift und den damit verbundenen Kompetenzen. Nur etwa 4% aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind mit der Handschrift ihrer Schüler und Schülerinnen zufrieden. Tendenz fallend…

„Das Schreiben mit der Hand ist genauso wichtig wie das Lesen und die Rechtschreibung“, sagt Dr. Marianela Diaz Meyer, Geschäftsführerin des gemeinnützigen Schreibmotorik Instituts. Das Verständnis für den Klang von Worten und Buchstaben hilft nicht nur beim Schreiben oder beschränkt sich nur auf ein schönes Schriftbild. Nein, Handschrift hat vor allem einen großen Einfluss auf die Bildung und schulische Leistungen, sowie das Textverständnis und das Lesen. 90% der Teilnehmer und Teilnehmerinnen sehen ebenfalls diese positive Wirkung und fordern mehr Zeit zum Üben, stärkeren Fokus im Lehrplan auf feinmotorische Aktivitäten und individuelle Förderung.

Schon eine Stunde schreibmotorisches Training pro Woche würde reichen, damit die Kinder besser und schneller schreiben lernen. Das wäre essenziell, denn beim Tippen am PC oder Tablet werden ganz andere Denkprozesse gefördert als beim Erlernen der Handschrift. Es ist natürlich verständlich, wie einfach es ist, sich auf digitale Geräte zu verlassen und das „klassische“ Schreiben zu vernachlässigen, dennoch steht Handschrift für so viel mehr!

Handschrift ist ein Ausdruck der Persönlichkeit und seiner eigenen Identität und wo könnte man das besser lernen als in der Grundschule? Genau in diesen vier Jahren wird der Grundstein für Charakter und Wesenszüge gelegt und ist somit nicht zu vernachlässigen.

Sind nun die digitalen Geräte der Tod der Handschrift?

Auch im digitalen Zeitalter sind Stift und Papier nicht zu vernachlässigen und Handschrift noch immer wichtig. Über 90% der Lehrkräfte empfinden nach wie vor das „klassische“ Schreiben als sehr gut geeignetes Medium, während das Smartphone gnadenlos durchfällt. Worin sich jedoch fast alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen einig sind: Eine Kombination aus Tablet und Stift wäre für den Unterricht durchaus sehr gut geeignet - solange der Bildschirm zumindest eine Tabletgröße vorweisen kann.

Was unsere lieben Grundschullehrerinnen dazu sagen, siehst du im Video unten. Viel Spaß beim Ansehen 🙂

Auch heuer haben wir Pädagogen zu uns ins Format Werk eingeladen, um die Zusammenarbeit mit ihnen zu stärken und Inputs aus dem Alltag in den Volksschulen zu bekommen.

Acht Volksschullehrerinnen haben uns durch ihre Erzählungen einen "Blick ins Klassenzimmer" ermöglicht: Mit welchen Lineaturen beginnt man bei Schreibanfängern? Wie werden die Creativ-Hefte eingesetzt? Wo sind die Herausforderungen beim Schreiben- und Rechnenlernen?
Solche Erfahrungswerte aus der Praxis sind für uns ein wertvolles Gut, das enorm bei der Weiterentwicklung und steten Verbesserung unseres Sortiments hilft.

Ein besonderer Schwerpunkt war heuer die Einführung der Sprachenklassen und Spracherwerb generell: Wie kann man leistungsschwächeren Schülern oder Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache Sprache näher bringen und das Schreibenlernen erleichtern?
Wir haben unser neues Sprachenheft V.1 vorgestellt, dass dafür konzipiert ist, genau diese Herausforderung zu meistern. Als Vokabelheft mit Mehrwert kann es sowohl im Fremdsprachen- als auch im DAZ-Unterricht eingesetzt werden. Die Resonanz im Workshop war durchwegs positiv und wir warten gespannt auf die ersten Erfahrungen im Unterrichtsalltag, wenn die Hefte im Herbst erstmals eingesetzt werden.

Ziel solcher Workshops ist die Verbindung von Theorie und Praxis - im Dialog mit den Pädagogen, die unsere Produkte täglich verwenden, entwickeln wir neue Ideen und verbesserte Features für unser Sortiment. Das hilft zum einen den Lehrern beim Gestalten des Unterrichts und zum anderern den Schülern beim Erreichen der Lernziele.

Formati - hilft dir in der Schule

Aus über 200 Ausstellern auf der Interpädagogica in Salzburg stach der Ursus® Formati-Stand heraus: Kein Wunder, galt es doch ein Jubiläum zu feiern - und das gleich an allen drei Messetagen.

Würdiger Messeauftritt mit "20 Jahren Ursus® Formati"

Formati bereichert nun seit 20 Jahren den den Schulalltag mit seinen fröhlich-bunten Quartheften samt durchdachter Lineatur für die Volksschule. Deshalb wurde die Fachmesse für den pädagogischen Bereich kurzerhand zur Formati-Geburtstagsfeier erklärt und bei solch einer Feier gibt es natürlich Geschenke.

Zu Spitzenzeiten drängten sich gleichzeitig über 100 interessierte Pädagogen am Formati-Stand, um sich über die Neuerscheinungen zu informieren und andererseits ihr Glück beim großen Gewinnspiel zu versuchen.

Schlussendlich waren ALLE Gewinner, schließlich gab es für jeden Besucher ein Gratis-Musterpaket mit den frisch überarbeiteten Heften aus den Kategorien "Schreiben", "Rechnen", "Creativ" und "Wörter".
Strahlende Gesichter, anregende Gespräche und gute Stimmung bestätigen: Der Messeauftritt war ein voller Erfolg, überzeugen Sie sich selbst und erleben Sie das Highlight unseres Formati-Jubiläumsjahres noch einmal genüsslich in Bildern:

Wer könnte besser über den Umgang mit Formati-Heften berichten, als jene Lehrer und Lehrerinnen, die sie tagtäglich im Unterricht benützen?

Deshalb sind diesen Sommer wieder zahlreiche Pädagogen aus mehreren Bundesländern im Format Werk in Gunskirchen zusammen gekommen, um ihre Erfahrungen und ihre Expertise in die Weiterentwicklung der Ursus® Formati-Hefte zu stecken.

Mit Feuereifer wurden im Workshop Ideen ausgetauscht und Praxistipps weitergegeben: Da wird ein kariertes Heft zum Buchstabenüben verwendet, dort braucht man ein glattes Heft zum Kreativsein - alle Informationen aus der Praxis fließen in die Weiterentwicklung der Formatihefte ein.

Das Jubiläumsjahr: Formati bekommt ein neues "Kleid"
Mit 20 Jahren sind die Ursus® Formati Hefte zwar im besten Alter, dennoch ist das Jubiläum Anlass für eine Überarbeitung der Produkte. Schließlich sollen die Quarthefte zu 100% ihren Zweck erfüllen: Den Kindern das Schreiben- und Rechnenlernen erleichtern.

Nach dem gelungenen Workshop dürfen die Teilnehmer, sowie natürlich alle anderen Pädagogen, gespannt sein, wie ihre Praxistipps in die Produkte eingebaut wurden.

So viel sei schon verraten: Die vier Kategorien "Schreiben", "Rechnen", "Creativ" und "Wörter" werden durch einen Spruch am Cover noch besser den Zweck des jeweiligen Produkts kommunizieren.
Vorgestellt werden die neu gestalteten Hefte von 23. -25. November 2017 auf der Interpädagogica in Salzburg.

 

 

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